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    <title>Volkers Tech-Blog</title>
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    <description>Rund um meine Hobbies aus dem Bereich Technik</description>
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    <pubDate>Sun, 13 Feb 2011 10:33:04 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Volkers Tech-Blog - Rund um meine Hobbies aus dem Bereich Technik</title>
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    <title>Geräte, die ich suche</title>
    <link>http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/2-Geraete,-die-ich-suche.html</link>
            <category>Suche und biete</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    Sammelleidenschaft Videorekorder und Videozuspieler. Inzwischen schon mit einer imposanten Menge aus vielen Gerätekategorien gefüllt, suche ich immer noch nach Geräten, insbesondere alter und exotischer Gattung. Wer also etwas in diese Richtung anzubieten hat, bitte melden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mit hoher Priorität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
- Betacam SP und Digibeta Geräte&lt;br /&gt;
- M, M-II und D9&lt;br /&gt;
- D1, D2, D5&lt;br /&gt;
- Ampex 1&quot;C: - Sony BVH-2000PS, Ampex-Nagra VPR-5 und Ähnliche für 1&quot;C-Spulen, sprich Tischgeräte oder transportable Geräte, kein ganzer &quot;Kleiderschrank&quot;&lt;br /&gt;
- Bosch 1&quot;B: Ebenfalls &quot;handliche&quot; Tisch- oder Portable Geräte&lt;br /&gt;
- U-Matic: U-Matic SP Geräte wie VO-9600, VO-9800 oder BVU-950&lt;br /&gt;
- System-Camcorder, idealerweise direkt mit passendem Objektiv (z.B. Sony BVU-100P, BVW-200P, BVW-300(A)P, BVW-400(A)P)&lt;br /&gt;
- Laserfilm: MEDIEN für den Laserfilm-Player McDonnell Douglas LFS-4400&lt;br /&gt;
- CED-Bildplatte: Einen beliebigen Player für die CED-Platte von RCA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sammlerherz oder Interessehalber ausprobieren, aber nicht wichtig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
- Betamax: Nichts mehr akut, ggf. noch ein SL-C9, bei guten Angeboten aber gerne auch andere Geräte&lt;br /&gt;
- Video2000 und VCR:&lt;br /&gt;
     Video2000 2x4 Stereo Rekorder: Marke egal, aber Stereo sollte es nach Möglichkeit (keine zwingende Voraussetzung) schon sein.&lt;br /&gt;
     Video2000 2x8 Rekorder: Beliebig, vorzugsweise Grundig 2280 oder Philips Matchline-Serie&lt;br /&gt;
     VCR/SVR: Beliebiges Gerät - als Video-Fan sehe ich es fast als Pflicht an, das erste Consumer-Bandformat in meinem Besitz zu wissen, vorzugsweise von jedem Format (VCR, VCR-Longplay, SVR) einen funktionierenden.&lt;br /&gt;
- Bildplatten und Laserdisc: Laserdisc, TED und Co nicht mehr akut, dürfen aber gerne angeboten werden&lt;br /&gt;
- D-VHS Rekorder: evtl. ein D-Theater (HDTV) Gerät&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht wichtig - aber ehe Geräte dieser Art aus Unwissen unter Preis verkauft oder gar weggeschmissen werden, gebe ich gerne Verkaufs- oder Reparatur-Tips oder mache bei Interesse einen fairen Preis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VHS/S-VHS/D-VHS:&lt;br /&gt;
- S-VHS Rekorder JVC HR-S9xxx Serie oder 8xxx Serie (S-VHS Geräte, die mit Dynamic Drum, TBC, DNR und/oder DigiPure und evtl. gar S-VHS ET und EP-Aufnahmemodus ausgestattet sind)&lt;br /&gt;
- S-VHS Rekorder JVC HR-S4700 und Baugleiche (Telefunken C1250, Nordmende V6400S, Saba VR6880)&lt;br /&gt;
- S-VHS Rekorder Mitsubishi HS-E82&lt;br /&gt;
- S-VHS Rekorder von Hitachi&lt;br /&gt;
- S-VHS Rekorder von Sanyo/Fisher oder baugleiche ITT Nokia (Mid-Mount Laufwerk, das recht weit unten, also nicht nur in der Breite sondern auch in der Höhe zentriert sitzt)&lt;br /&gt;
- S-VHS Rekorder Grundig VS680 oder GV280 (Panasonic G-Deck mit Grundig-Elektronik und hochgezüchtetem Schnitt-/Effektcomputer)&lt;br /&gt;
- VHS-Rekorder mit sprechender Fernbedienung: Orion VH-491SP, Orion VH-2189SP oder Sharp VCT-212, Sharp VC-T410 - die vier mir bekannten Geräte mit sprechender Fernbedienung. Kein Must-Have aber ein netter Scherz. Natürlich nur inklusive Fernbedienung, sonst ergibt das keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kuriositäten und Seltenes - Gern gesehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sonstiges:&lt;br /&gt;
- Alle Arten offenspuliger Videobandsysteme, wie Grundig Bildkoffer oder Sony/Ampex 1&quot;C oder 2&quot; Quadruplex, wobei ich bei ernst gemeinten guten Angeboten erst mal gucken müsste, wo ich diese Monströsitäten überhaupt aufstellen kann 
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    <pubDate>Sun, 13 Feb 2011 11:24:00 +0100</pubDate>
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    <title>McDonnell Douglas LFS-4400 Laserfilm Video Player</title>
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            <category>Bildplatte, CD, DVD mit optischer Abtastung: Laserdisc, Laserfilm, CD, DVD und Co</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    Aufgrund des besonderen Gerätes, über das man so gut wie nichts im Internet findet, und aufgrund der Tatsache, dass ich unheimlich gerne mal ein Medium für dieses Gerät in den Händen halten würde, verfasse ich in diesem Bericht jeden Absatz einmal in Deutsch und einmal in Englisch. So müssen sich Besucher aus aller Welt nicht mit den lustigen aber unbrauchbaren Google-Übersetzungen herumschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As this is a very special unit and it is nearly impossible to find any reliable information about it in the World Wide Web, and as I would really like to get my hands on media for this unit, I write each paragraph once in German and once in English. Visitors from all over the world don&#039;t need to deal with this funny but useless Google translations.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;This text is addressed from a hobbyist to hobbyists. It is NOT intended to &quot;pimp&quot; Ebay auctions, neither private nor commercial. The facts and technical data introduced at this site are partially based on my experience and partially on official technical data and don&#039;t claim to be complete and correct. Text and pictures are, like everything in the internet, subject to Copyright of the author. Unauthorized use can be prosecuted by law. If you ask by &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt;, I could agree that you use the text or parts of it &lt;u&gt;without modification&lt;/u&gt;, naming my site as the source (on a homepage with hyperlink, in an Ebay auction due to the hyperlink regulations without link). Sorry, but some unapologetic people who stole and partially modified (removing of unwanted facts) my texts to improve their auction wins on Ebay, forced me to put this disclaimer in front of every text I will publish here.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;180&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400-trayopen.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;86&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400-trayopen.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, warum, aber ich musste dieses Gerät haben. Auch wenn mir bewusst war, dass ich vermutlich nie einen Datenträger dafür besitzen werde. Schon allein die Aufmachung des wuchtigen Gerätes mit dem futuristischen Schriftzug &quot;Laserfilm&quot; und die Tatsache, dass es nicht von einem großen Unterhaltungselektronik-Hersteller, sondern vom Flugzeug-Hersteller McDonnell Douglas stammt, waren wohl Grund genug. Immerhin war ich in der glücklichen Situation, ein komplettes Gerät zu erstehen. Im Originalkarton, mit Anleitung, zwei Caddies und Garantiekarte. Die optionale Kabelfernbedienung und Datenträger gehörten nicht zum Original-Lieferumfang und deshalb habe ich auch keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I really don&#039;t know why, but I had to buy this unit. Although, I knew, I maybe would never own media for it. I think, the design of this huge apparatus with the futuristic &quot;Laserfilm&quot; label, among with the fact, that it was not manufactured by one of these big home entertainment companies but the aircraft manufacturer McDonnell Douglas, were reasons enough. At least, I was in the lucky position to buy a complete package: In the original package, with manual, two caddies and the warranty certificate. The optional wired remote control and media did not belong to the original package, and so I don&#039;t own any.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.laserdiscarchive.co.uk/laserdisc_archive/mcdonnell_douglas_ld/mcDonnell_douglas_lfs-4400/mcdonnell_douglas_lfs-4400.htm&quot; &gt;Laserdisc Archive&lt;/a&gt; listet dieses Gerät als Laserdisc-Player. Informationen liefert die ansonsten sehr detaillierte Seite allerdings nicht zum LFS-4400. Die Einordnung als Laserdisc-Player ist allerdings auch falsch, denn außer der enormen Größe der Datenträger hat das Format mit Laserdisc garnichts gemeinsam. Während Laserdisc eine zweiseitig bespielte und der CD/DVD sehr ähnliche Scheibe mit der Größe einer Schallplatte ist und reflexiv abgetastet wird, ist der Laserfilm-Datenträger ein transparenter Datenträger, der transmissiv, also mit einer Lichtschranke, abgetastet wird. Genau genommen ist Laserfilm ein 30cm großer, runder Fotofilm, auf den die Bits in Form von transparenten und schwarzen Punkten aufbelichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.laserdiscarchive.co.uk/laserdisc_archive/mcdonnell_douglas_ld/mcDonnell_douglas_lfs-4400/mcdonnell_douglas_lfs-4400.htm&quot; &gt;Laserdisc Archive&lt;/a&gt; lists this unit as a Laserdisc Player. But they don&#039;t deliver any further information about the LFS-4400, although it is a very detailled site concerning other units. But categorizing this unit as a Laserdisc player is wrong. Except from the huge size of the media, the format does not have anything in common with Laserdisc. While Laserdisc is a double-sided media very similar to CD/DVD and with the size of an audio record disc and read reflective, Laserfilm is a transparent media and gets read transmissive with a light barrier. More detailled, Laserfilm is a 30cm diameter, round photographic film, on which the bits are recorded as transparent and black dots.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.totalrewind.org/disc/disc_opt.htm&quot; &gt;Total Rewind&lt;/a&gt; verrät uns immerhin, dass das System 18 Minuten Video aufzeichnen konnte. Als echtes Multitalent war Laserfilm aber auch fähig, Standbilder in NTSC-Auflösung (es dürften etwa 32000 gewesen sein, resultierend aus der Anzahl der Einzelbilder eines 18-minütigen NTSC-Videos) und Ton (deutlich länger als Video) aufzuzeichnen. Laut Total Rewind wurde die Kapazität auch dadurch beschränkt, dass ein Laser mit sichtbarem Licht eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.totalrewind.org/disc/disc_opt.htm&quot; &gt;Total Rewind&lt;/a&gt; at least tells us that Laserfilm was able to record 18 minutes of video. As a real all-rounder, Laserfilm was also able to record still pictures in NTSC resolution (should be about 32000, resulting from the number of single frames in an 18 minute NTSC video) and audio (significantly longer than video). According to Total Rewind, one reason for the capacity limitation was the laser with visible light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Laserfilm&quot; &gt;Wikipedia&lt;/a&gt; verrät uns mehr über den Hersteller. Die ursprüngliche Entwicklung soll eine Firma namens ARDEV, eine Tochter der Atlantic Richfield, übernommen haben, die von McDonnell Douglas aufgekauft und zu McDonnell Douglas Electronics umbenannt wurde. Unbestätigte Quellen in einem Internetforum reden vom japanischen Unternehmen Sansui als Hersteller des Gerätes. Ein Indiz, dass da etwas dran sein könnte: Die Aufschrift &quot;Made in Japan&quot; auf der Rückseite des Gerätes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Laserfilm&quot; &gt;Wikipedia&lt;/a&gt; tells us more about the manufacturer. The unit has been developed by ARDEV, a subsidary of Atlantic Richfield, which was acquired by McDonnell Douglas and renamed to McDonnell Douglas Electronics. An unchecked source from a web forum tells about the Japanese company Sansui as a manufacturer for the unit. An indication why this could be true: The writing &quot;Made in Japan&quot; on the backside of the unit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Format auf dem freien Markt floppte, setzte McDonnell Douglas es zu internen Zwecken ein. Darunter auch interne Speicherung von technischen Dokumenten. Die präzise Steuerung die auch über Terminalbefehle möglich ist, ermöglichte es auch, viele solcher Geräte in einem Verbund zu koppeln und damit einen Flugsimulator zu bauen. Hätte dieses Format kommerziellen Erfolg gehabt, hätte vermutlich heute jeder Raubkopierer eine Dunkelkammer zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As the format did not have commercial success, McDonnell Douglas used it for internal use. This included storage of technical documentation. The precise control which is also possible via Terminal commands, makes it possible to connect many of these units to a huge array and use it as a backbone for a flight simulator. If this format would have had commercial success, maybe today every bootlegger would have a darkroom at home.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400-tray.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;73&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400-tray.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Vor der ersten Inbetriebnahme muss zuerst die Transportsicherung gelöst werden. Dazu muss zuerst eine Schraube gelöst werden, die die Transportsicherungsschraube sichert und dann die Transportsicherungsschraube selbst. Damit wird der Laser freigegeben. Um eine Disc, sofern man eine hat, in den LFS-4400 einzulegen, muss man diese erst in den Caddy einlegen. Dazu zieht man eine Schublade aus dem Caddy heraus und platziert die Disc in selbigem. Dann schiebt man die Schublade wieder in den Caddy hinein. Beim Einschalten des Gerätes öffnet sich dann eine Klappe. Durch diese schiebt man dann den Caddy bis ganz hinten durch, bis die Schublade einrastet. Dann zieht man die äußere Hülle des Caddies wieder hinaus. Das erinnert ein klein wenig an die Hüllen der Selectavision CED-Platten. Die Klappe schließt sich und der Wiedergabevorgang kann beginnen. Das Herausnehmen der Disc ist ähnlich: Den Auswurf-Knopf drücken, die Klappe öffnet sich und man kann die Caddy-Hülle wieder einschieben und mit Schublade und Medium wieder herausziehen. Es gibt allerdings keine Play-Taste am Gerät. Hierzu bedarf es entweder der optionalen Kabelfernbedienung, oder man schließt einen Computer per serieller RS232-Verbindung an den Player an und gibt das Play-Kommando über das serielle Terminal. Über diese Terminal-Verbindung kann auch das OSD gesteuert werden, inkl. Freitext &quot;Grußmitteilungen&quot;, jede beliebige Position auf der Disc angesprungen, oder aber auch dem Player mitgeteilt werden, ob die Disc ein Positiv (Master) oder Negativ (Kopie) ist. Auch Betreibsstunden, Einschaltzyklen und Ladevorgänge können hier abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Before the first use of the unit, you have to losen the transport lock. To do this, you first have to losen a screw which secures the transport lock screw. After this, you can losen the transport lock screw itself. The laser is now free. To insert a disc - provided you have one - into the LFS-4400, you first have to insert it into a caddy. To do so, pull the slide outside the caddy, insert the disc into the slide and re-insert the slide into the caddy. When switching on the unit, a cover opens. Insert the caddy and push it completely into the unit until the slide clamps into. Then pull out the outer cover of the caddy again. This reminds of the Selectavision CED discs. The cover closes and playback can start. Ejecting works similar: You push the eject button, the cover opens, you can slide in the outer caddy and pull it out again with the slide and media in it. But you won&#039;t find a &quot;play&quot; button on the unit. You either need the optional wired remote control, or you have to connect a computer through a RS232 serial connection. Then you can give the start command through the terminal connection. You can also use the terminal to control the OSD, including free text &quot;greeting messages&quot;, you can go to any position on the disc or you can tell the player whether the disc is a positive (master) or negative (copy). Here you can also query operating hours, power cycles and loading operations.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Datenträger ist es natürlich nicht möglich, Aussagen über die Bild- und Tonqualität zu treffen. Ich werde diesen Punkt nachreichen, falls ich je mal einen Datenträger in meinen Bestitz bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Without any media, it is not possible to say something about the audio and video quality. I will provide these information if I ever get hands on any media.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400-open.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;73&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/lfs4400-open.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Gerät ist für schweren, industriellen Einsatz gerüstet. Alle Bauteile sind besonders robust, die Elektronik ist modular aufgebaut. Ein großes Akkupack lässt die Mechanik im Falle eines Stromausfalles wieder in Parkposition fahren. Das Composite-Video-Signal im NTSC-Format wird Profi-gerecht über BNC-Buchsen ausgegeben. Der Ton hingegen kommt Unbalanced aus Cinch-Buchsen, also eher typisch für den Consumer-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The unit is built for heavy dutiy industrial use. All parts are very robust, the electronic is built modular. A huge battery pack backs the power to park the mechanical parts in case of a power failure. The composite video signal in NTSC format is output through BNC connectors, typical for professional surroundings. Audio is output unbalanced through RCA connectors which is more typical for consumer surroundings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;291&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/McDonnellDouglasLFS4400/laserfilm.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Technische Daten McDonnell Douglas LFS-4400:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: Laserfilm Videodisc Player&lt;br /&gt;
- Videoaufzeichnung: Digital Composite Video oder Standbild, keine weiteren Details bekannt&lt;br /&gt;
- Audioaufzeichnung: Digitalton, keine weiteren Details bekannt&lt;br /&gt;
- Bildaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Videostandards: NTSC&lt;br /&gt;
- Medientypen: Laserfilm&lt;br /&gt;
- Laufwerkshersteller: McDonnell Douglas Electronics, laut unbestätigter Quelle Sansui&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Keine Bedienung am Gerät möglich, Kabelfernbedienung oder Konsolensteuerung via RS232, Lademechanismus über Caddy, transmissive Abtastung transparenter Discs, Aufzeichnung auf normalem Fotofilm, Positiv- und Negativwiedergabe möglich&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Nicht bekannt&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Japan (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Japan&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technical Data McDonnell Douglas LFS-4400:&lt;br /&gt;
- Device type: Laserfilm Videodisc Player&lt;br /&gt;
- Video recording: Digital Composite Video or still picture, no further details known&lt;br /&gt;
- Audio recording: Digital audio, no further details known&lt;br /&gt;
- Picture optimization: Keine&lt;br /&gt;
- Audio optimization: Keine&lt;br /&gt;
- Video standard: NTSC&lt;br /&gt;
- Media type: Laserfilm&lt;br /&gt;
- Manufacturer of drive: McDonnell Douglas Electronics, according to unchecked source Sansui&lt;br /&gt;
- Specials: No control on the unit itself possible, wired remote control or terminal control via RS232, loading mechanism with Caddy, transmissive playback of transparent discs, recording on normal photographic film, positive and negative playback possible&lt;br /&gt;
- Similar units: None known&lt;br /&gt;
- Made in: Japan (written on the unit &quot;Made in Japan&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise beschließe ich meine Vorstellungen von Videorekordern und Playern mit Aussagen über die Eignung für verschiedene Zielgruppen. Da dieses Gerät extrem speziell ist, und vermutlich niemand privat irgendwelche Datenträger besitzen wird, kann ich nur eine Aussage treffen: Sammler, die keinen Wert auf Funktionalität legen, werden dieses Gerät schon allein wegen der robusten Bauweise und dem futuristischen Design lieben. Auch als &quot;retro-futuristische&quot; Filmkulisse wie eine Verfilmung des aus den 80er Jahren bekannten Adventure-Spiels &quot;Space Quest&quot; würde sich der Player gut machen. Das war es aber auch schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usually, I close my introductions of video recorders and players with a short summary, which kind of user belongs to the target group of a unit. As this unit is a very special one, and I don&#039;t think that anybody will privately own media for it, I only make one summary: Collectors who just own and don&#039;t use the unit will love it for the robust built and the futuristic design. Also, I can imagine this unit as a part of a &quot;retro-futuristic&quot; setting like for a film adaption of the adventure game &quot;Space Quest&quot; known from the 1980s. Not more, not less. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:52:00 +0100</pubDate>
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    <title>Videodigitalisierung Extrem</title>
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            <category>Hilfsmittel Video</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich meine Geräte zur Videodigitalisierung vorstellen. Diese kommen nicht von den typischen Herstellern die man aus den Elektrofachmärkten kennt, sondern von Snell&amp;Wilcox, eine Marke die der Endverbraucher vermutlich nicht kennt, aber im Broadcast-Segment um so bekannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt habe ich drei Converter und ein Bedienpanel im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;MDD3000 und CPP200:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese beiden Geräte sind relativ ähnlich. MDD steht für Multistandard Digital Decoder. Decoder deshalb, weil das Composite-Signal decodiert  wird. Der umgekehrte Weg, von SDI zu Analog, nennt sich bei Snell&amp;Wilcox &quot;MDE&quot;, Multistandard Digital Encoder, weil hier das Composite-Signal wieder encodiert (Modulation der Farbkomponenten auf den Farbträger, Rekombination mit dem Luminanzsignal) wird. CPP steht für Compression PreProcessor, da hier die Prioritäten etwas anders liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der MDD3000 nur in einer Ausführung zu haben ist, nämlich mit Composite-Decoder, Filter und Audio-Embedder, gibt es den CPP200 in drei Ausführungen: Als CPP200, ein reines Filtergerät nur mit Filterboard, als CPP200D mit Composite-Decoder und Audio-Embedder (entspricht dem MDD3000 bis ggf. auf andere Revisionen der Platinen und das verbesserte Filterboard mit neuen Funktionen) und als CPP200G mit Golden Gate Decoder, einem verbesserten Composite-Decoder, ansonsten dem CPP200D entsprechend. Alle Geräte akzeptieren SDI mit YUV-Komponenten (SMPTE-259M-C) als Eingangssignal und können SDI zur Verbesserung der Bildqualität filtern. Ausgegeben wird ausschließlich SDI Komponente. Sobald das Audio-Board mit an Bord ist, können pro Gerät jeweils 4 Audiokanäle in den SDI-Strom embedded werden (Standard: Group 0, Pair 0 und 1). Der normale Composite-Decoder des MDD3000 und CPP200D ermöglicht das Decodieren von Composite-Video, der CPP200G decodiert zudem auch noch den seltenen Standard &quot;Serial Composite&quot; (Composite über SDI 259M-A und 259M-B) sowie Parallel Composite (259M) und setzt auf andere Techniken zur Composite-Decodierung. &lt;br /&gt;
Als Videostandards werden PAL und NTSC unterstützt, außerdem ist noch PAL-M (NTSC-Auflösung mit PAL-Farbträger) und PAL-N (PAL-Auflösung und Farbträger, aber auf der NTSC-Farbträgerfrequenz) mit an Bord. Der normale PAL-Standard heißt hier PAL-I. Hier merkt man ein klein wenig, dass Snell&amp;Wilcox in Großbritannien angesiedelt ist. Auswirkungen auf die Funktion in unseren Breiten, wo PAL-B/G üblich ist, hat dieses Namensspiel nicht: Das Videosignal ist bei PAL-B/G und I identisch, nur die Frequenz des Audio-Unterträgers bei UHF-modulierten (Antennen- oder Kabelausstrahlungen) Signalen liegt bei PAL-I höher, was sich z.B. auf die Tuner von Fernsehern und Videorekordern von der Insel auswirkt (haben auf dem Festland keinen Ton, so wie die Festland-Geräte auf der Insel keinen Ton haben). Es gibt vereinzelt auch Geräte, die nur einen Videostandard (z.B. nur NTSC) beherrschen, insbesondere bei den Golden Gate Decodern ist hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den CPP200D und den MDD3000 kann man am Gerät selbst bedienen. Auf dem Composite-Decoder-Board sitzen hierfür 4 Tasten und ein 8-stelliges alphanumerisches Display. Bequem sieht allerdings anders aus. Zudem lassen sich die Geräte über ein Remote-Panel bedienen, welches auf das von Snell&amp;Wilcox entwickelte und auf Arcnet aufsetzende Netzwerksystem Rollcall/Rollnet aufsetzt. Zudem lassen sich Rollcall-kompatible Geräte per für ISA und PCI erhältliche modifizierte Arcnet-Karten, spezielle Rollcall-Netzwerkkarten, über eine Rollcall PC-Software steuern. Das ist dann schon etwas bequemer. Die neueste Generation der IQ-Frames besitzt zudem ein Web-Interface mit dem man alle eingebauten Karten, aber auch externe Rollcall-kompatible Geräte steuern kann. Der CPP200 als reiner Filter lässt sich nur per Remote-Panel bzw. die Rollcall-Software bedienen, gleiches gilt für den CPP200G, da der Golden Gate Decoder, welcher das normale Decoderboard ersetzt, das integrierte Bedienfeld nicht mehr mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir sind ein CPP200D und ein MDD3000 im Einsatz. Die beiden Geräte sind jeweils 19&quot; mit 2 Höheneinheiten groß. Neben der imposanten Größe ist auch die Geräuschentwicklung imposant: Ein Radiallüfter im Netzteil sorgt für minimalen Luftfluss bei maximaler Lautstärke. Aber wie heißt es noch so schön? &quot;Wer sich einen Ferrari kauft, tut dies nicht nur wegen der Leistung, sondern auch wegen des Sounds!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der MDD3000, der CPP200D und der CPP200G beherrschen allesamt nur Composite als analoges Eingangssignal. Das klingt zwar erst mal grausam, tut aber der Qualität keinen Abbruch. Aufgrund der hohen Qualität der Digitalisierung und des Composite-Decodings ist das Ergebnis besser als bei Consumer-Wandlern bei der Zuführung über S-Video. Zumal im Consumer-Bereich in der Regel eh nicht die Luminanz-Signalbandbreite, die bei S-Video theoretisch höher sein könnte, aber in der Regel nicht ist, sondern die anschließende Composite-Decodierung ein Problem darstellt, die die Snell&amp;Wilcox Geräte hervorragend meistern. Erst die letzte Generation des Golden Gate Decoders, eine Einschubkarte für das neue IQ-Frame-System, beherrscht auch S-Video und YUV. Für S-Video und YUV braucht man dann allerdings keinen Decoder mehr, sondern hat &quot;nur noch&quot; den Vorteil der deutlich hochwertigeren Wandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Unterschied zwischen dem MDD3000 und dem CPP200D ist das Filterboard, welches beim CPP200 einige Filter mehr beherrscht. Neben temporalen und spatialen Rauschfiltern und dem temporalen Median bringt der CPP200 auch einen transversalen Filter mit. Auch der Enhancer, welcher die Bildschärfe und Details optimiert, wurde verbessert. Neben deutlich mehr Enhancement-Einstellungen bringt er nun auch einen &quot;Detail De-Enhancer&quot; mit, welcher redundante und für das menschliche Auge nur schlecht oder garnicht sichtbare Details bewusst auslöscht, um so die Echtzeit-MPEG-Kompression signifikant zu verbessern. Manche Modelle des CPP200 haben auch einen Scratch Filter gegen Filmkratzer/Filmschmutz mit an Bord. Meiner hat keinen, allerdings kenne ich die Ergebnisse des Scratch Filters und kann sagen, dieser lohnt auch nicht wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geräte verfügen über einen Proc-Amp, welcher sowohl bei den Analog- alsauch Digitaleingängen Schwarzlevel, Spitzenhelligkeit, Farbintensität und bei NTSC auch den berühmt-berüchtigten Farbwinkel manuell korrigieren lässt, alsauch über ausgefeilte Filtertechniken, die ich oben schon mal ansatzweise erwähnte. Einmal korrekt eingestellt, sind Qualität der Wandlung und der optionalen Filterung, welche man auch Splitscreen im Vorher-Nachher-Vergleich bewundern kann, sehr gut. Während die Wandlung selbst schon über alle Zweifel erhaben ist, eliminiert die Filterung noch letztes Rauschen z.B. von schlechtem Bandmaterial. Der temporale Median-Filter, welcher angeblich besonders gut geeignet gegen Fische aus analogem Sat-Empfang sein soll, funktioniert allerdings wenig zufriedenstellend. Beim Decoding empfiehlt sich die Einstellung &quot;Adaptiv&quot;, welche zwar minimal unschärfer ist, als der &quot;Normal&quot;-Modus, aber immer noch schärfer, als alles, was man aus dem Consumer-Bereich kennt. Im Normal-Modus neigen die Geräte zu leichten Schachbrettmustern im Bild, wenn sich Objekte mit grellen Farben, insbesondere Rot, was auf dem Composite-Farbträger besonders hohe Ausschläge in den Seitenbändern verursacht, mit hoher Geschwindigkeit durch&#039;s Bild bewegen. Die temporale Filterung arbeitet dank manuell einstellbarer Thresholds (Grenzen an Bildänderung, bis zu denen die Filterung über Zeit aktiv bleiben soll) effizient und ohne die Bewegungsschlieren, die man von Consumer-Wandlern wie dem Canopus ADVC-300 kennt, der bei seiner 3D-Filterung eigentlich nur Schlieren verursacht und das Rauschen trotzdem stehen lässt. Wie bei allem was man manuell stark beeinflussen kann, ist es aber auch so: Falsche Werte können zu schlechten Ergebnissen führen. Mit zu hohen Thresholds entstehen auch auf den Filtern des MDD3000 und CPP200 Schlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes &quot;Aber&quot; gibt es aber noch: Die Geräte benötigen ein absolut zeitkonstantes Signal. Das heißt von Videobändern ist ohne vorgeschalteten TBC (Timebase Corrector) nichts zu machen. Wer sich jetzt freut &quot;Juchu, mein Videorekorder hat ja einen TBC&quot;: Bringt leider nichts. Mit den Line-TBCs vieler alter Boliden können die Snell&amp;Wilcox-Geräte genauso wenig anfangen, wie mit vielen Consumer Vollbild-TBCs aus der letzten Generation S-VHS Rekorder, welche leider dazu neigen, bei Band-Dropouts das Sync-Signal fallen zu lassen. Ein vorgeschalteter Vollbild-TBC ist also absolutes Pflichtprogramm. Hier tut es im Zweifel schon der Electronic Design TBC-Enhancer oder, wie ich es einsetze, die TBC-seitig fast identische FAST Video Machine. Wer es richtig edel mag, setzt auf TBCs von ForA oder eben aber auch die Kudos TBS-Reihe (TBS=TBC/Synchronizer) von Snell&amp;Wilcox. Laserdiscs können übrigens ohne TBC direkt digitalisiert werden, da diese vom Prinzip her zeitkonstant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonqualität des Audio-Embedders ist gut. Der Ton wird in 48KHz 16Bit pro Kanal aufgenommen. In der Regel bilden je 2 Kanäle ein SDI-Pair. Da jedes Embedder-Board 4 Kanäle mitbringt, heißt das, pro Gerät mit Embedder-Board maximal eine SDI-Group (die jeweils zwei Paare tragen kann). Leider geht es nicht ganz ohne parasitäre Störeffekte. Rauschen sucht man vergebens: Aber jeder Kanal hat einen anderen DC-Offset. Das grenzt, bei der ansonsten hervorragenden Umsetzung, schon fast an Schlamperei. Da die aufwendige Digitalisierung samt Composite-Decoding und die Filterung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, kann es gerade beim Einsatz mehrerer Embedder (z.B. ein zweites Gerät dieses Typs um noch weitere Audiokanäle z.B. für 5.1/7.1-Ton einzubetten) zu A/V-Asynchronitäten kommen. Diese sind aber statisch und lassen sich leicht korrigieren. Zu diesem Zweck kann man das Audio-Delay im Gerät manuell einstellen, mehreren Snell&amp;Wilcox-Geräte können sich das Delay aber auch über das Rolltrack-Feature im Rollcall-Netzwerk mitteilen und die Verzögerung automatisch angleichen. Wie Rolltrack allerdings genau funktioniert, habe ich auch noch nicht herausgefunden, die Anleitung schweigt sich zu diesem Thema weitestgehend aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Snell&amp;Wilcox Profix Multistandard Digital Decoder MDD-3000 und Snell&amp;Wilcox Prefix Compression PreProcessor CPP-200, CPP-200D und CPP-200G:&lt;br /&gt;
- Video-Eingänge: 2x SDI SMPTE-259M-C (alle Geräte), 2x Composite BNC mit Durchschliff (muss durchgeschliffen oder mit 75 Ohm terminiert werden, da ansonsten das Bild zu hell ist, Signal muss zeitkonstant sein, TBC Pflicht!, nur bei MDD-3000, CPP-200D und CPP-200G), SDI Composite SMPTE-259M-A/B (nur CPP-200G), Parallel Composite SMPTE-259M (nur CPP-200G)&lt;br /&gt;
- Video-Ausgänge: 2x SDI SMPTE-259M-C mit Embedded Audio&lt;br /&gt;
- Audio-Eingänge: 4x XLR Balanced Analog, digitalisiert mit 48KHz, 16 Bit (nur bei MDD-3000 und CPP-200 Modellen mit Audio-Board)&lt;br /&gt;
- Studiotakt: Ein Sync-Eingang (Blackburst) mit Durchschliff, muss durchgeschliffen oder mit 75 Ohm terminiert werden&lt;br /&gt;
- Videostandards: 525 (alias NTSC) und 625 (alias PAL/SECAM) bei SDI, NTSC, PAL-B/G/I, PAL-M und PAL-N bei Composite&lt;br /&gt;
- Proc-Amp: Black Level, Video Gain (White Level), Chroma Gain (Farbintensität), Hue (nur NTSC)&lt;br /&gt;
- Filter: Rekursiv, Spatial, Median (alle Geräte), Enhancer (alle Geräte, verbessert und mit zusätzlichem Compression De-Enhancer beim CPP-200), Transversal (nur CPP-200), Scratch-Filter (nur CPP-200, nicht alle Geräte dieses Typs), diverse Splitscreen-Vergleichsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
- Bedienung am Gerät: 4 Tasten und 8-stelliges alphanumerisches Display mit Menühierarchie (nur MDD3000 und CPP200D)&lt;br /&gt;
- Fernbedienung: Rollcall (Arcnet-basiertes, 75 Ohm terminiertes Netzwerk) per Rollcall-Remote-Panel oder Software&lt;br /&gt;
- Audio-Delay-Anpassung: Automatisch (bei nur einem Gerät), manuell oder per Rolltrack bei mehreren Geräten (betrifft nur Geräte mit Audio-Board)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kauftip:&lt;br /&gt;
Die Geräte sind recht alt und waren meist im 24/7-Betrieb unterwegs, aus dem sie dann jäh herausgerissen wurden. Das kann dem Netzteil ziemlich übel mitspielen. Eine Übernahmegarantie (DOA-Garantie, Dead On Arrival) ist daher empfehlenswert.&lt;br /&gt;
Gerade in den USA kamen die Geräte häufig zum Einsatz, bei der Modernisierung diverser Sendezentren und Teleports sind hunderte solcher Geräte abgefallen und werden nun von Verwertern bei Ebay zu Preisen von 50-100$ verkauft. Da dieser große und mit 20 Kilo auch nicht gerade leichte Koloss nun auch seinen Weg nach Deutschland finden muss, fallen aber noch mal ca. 150$ Versandkosten an (manche Händler versuchen es auch dreist mit 300$, aber das ist Versandwucher). Außerdem ist mit einzukalkulieren: Einfuhrumsatzsteuer fällt auf Kaufbetrag und Versandkosten an! Zoll sollte keiner anfallen, da dieser für Privatpersonen erst ab einem deutlich höheren Kaufpreis berechnet wird, und außerdem &quot;Analog-Digital-Wandler&quot; nicht von Zöllen belegt sind.&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme lohnt es sich zu testen, ob sich alle Karten ziehen lassen. Diese können beim Versand aus den Schienen springen und sich verkanten. Die dann eingenommene, stark verbogene Lage, ist der Lebensdauer der Leiterbahnen nicht gerade förderlich. Falls eine Karte festsitzt, wurde sie entweder festgeklebt, oder sitzt (und das kann man an der Biegung sowie am Sitz recht gut sehen) verkantet im Gehäuse. In diesem Fall müssen der obere und untere Deckel und das Netzteil entfernt werden und diverse Schrauben die die beiden Seitenwände halten, gelöst werden. Sind die Seitenwände locker, kann die Karte gezogen werden, die Wände wieder montiert und Karten und Netzteil wieder eingesetzt werden. Dank modularer Bauweise geht das relativ schnell.&lt;br /&gt;
Bei einer DOA-Garantie sollten die Formalitäten ausgehandelt werden. Platzt z.B. ein Netzteil, wäre es sinnvoll, der Verkäufer schickt ein neues. Denn ein 50$-Gerät zum Austausch in die USA zurückzuschicken und dabei die Versandkosten für den Rückversand und den Versand des Austauschgerätes zu übernehmen, ist ziemlicher Unsinn. Da kann man auch gleich ein neues Gerät kaufen.&lt;br /&gt;
Auch in Deutschland gibt es einige Verwerter, die Geräte dieser Kategorie verkaufen. Diese tarnen sich gerne unter dem Deckmantel des Privatverkaufes und versuchen so, sich vor jeglichen Garantien (und natürlich der sonst abzuführenden Steuer) zu drücken. Die meisten wissen dabei nicht: Verkauft man ein Gerät explizit als einwandfrei, muss es das auch sein, auch wenn man Garantie von Privat ausschließt. Oder aber sie wissen es, vertrauen aber darauf, dass niemand den schwierigen und langwierigen Klageweg einschlagen wird. Außerdem sind die Preise europäischer Verkäufer meist jenseits von Gut und Böse. Dass sich die Geräte für 1000 Euro auch nach Monaten nicht verkauft haben, dürfte angesichts der Preise in den USA einigermaßen klar sein. Trotzdem werden sinnvolle Preisvorschläge um die 200 Euro auch nach Monaten abgelehnt. Es wird gerne damit argumentiert, dass so ein MDD-3000 neu ja mal 35000$ gekostet hat, man muss sich aber vor Augen führen, dass dies vor mehr als 10 Jahren war und weder der technische Fortschritt, noch der nagende Zahn der Zeit, insbesondere im 24/7-Betrieb, Halt gemacht haben. Besser als jedes Consumer-Gerät (USB oder Firewire/DV-Converter) oder die Wandler auf semiprofessionellen Schnittkarten sind die Geräte zwar heute noch, aber sie sind halt alt und teilweise auch ganz schön ausgelutscht. Und auch im Hause Snell&amp;Wilcox gibt es mittlerweile neue, bessere Lösungen in einem modularen System, welches je nach Ausstattung preislich zwischen einer (qualitativ bei der AD-Wandlung deutlich unterlegenen) Schnittkarte mit Analogeingang von Canopus und einem rumänischen Kleinwagen liegt - also nicht mehr ganz so dramatisch wie die ehemals 35000$ für die robusten und hochwertigen Dinosaurier, die ich hier vorgestellt habe.&lt;br /&gt;
Innderdeutsche Preise um die 200 Euro gehen bei Geräten mit Übernahmegarantie (Rücknahme, Teil- oder Komplettaustausch im Fehlerfall) in Ordnung, da man sich so den teuren Versand aus den USA, die saftige Einfuhrumsatzsteuer und die Fahrt zum Postzollamt spart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000FRONT.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;20&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000FRONT.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000OPEN.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;24&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000OPEN.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000DEC.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;97&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000DEC.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000FILT.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;97&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000FILT.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000AUD.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;97&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/MDD3000AUD.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der MDD3000 von links nach rechts:&lt;br /&gt;
Oben: Gehäuse, Front geöffnet (Bedienfeld und Karten freigelegt)&lt;br /&gt;
Unten: Decoder-Board, Filter-Board, Audio-Board&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200FRONT.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;19&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200FRONT.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200OPEN.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;28&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200OPEN.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200DEC.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;99&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200DEC.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200FILT.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;100&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200FILT.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200AUD.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;102&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/CPP200AUD.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der CPP200D von links nach rechts:&lt;br /&gt;
Oben: Gehäuse, Front geöffnet (Bedienfeld und Karten freigelegt)&lt;br /&gt;
Unten: Decoder-Board, Filter-Board, Audio-Board&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;PRISM&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der PRISM ist ein Composite-Decoder, dessen Funktionsweise auf Forschungsergebnissen der BBC beruht. Die weltweit als die Besten ihres Fachs anerkannten Video-Ingenieure und Signalverarbeitungs-Spezialisten des Britischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens hatten sich Anfang bis Mitte der 90er zur Aufgabe gesetzt, ihr großes teilweise noch auf Composite-basierten Medien wie den 1&quot;C-Spulen von Ampex vorliegendes Archiv, so gut wie möglich auf YUV, sei es nun analog für Betacam SP, oder gar digital (Betacam SX, IMX oder Digital Betacam), umzuwandeln. Dabei sollten Schärfeverluste normaler Decodingverfahren ohne Comb-Filter und die bei vielen digitalen Comb-Filtern so gefürchteten Schachbretter und andere Decoding-Artefakte so weit wie möglich vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch ist PRISM ein großer Name im Produktsortiment von Snell&amp;Wilcox, allerdings ist hier nicht der Decoder, sondern ein Prism-Filter gemeint, ein hochentwickelter Rauschfilter. Der PRISM-Decoder wurde Ende der 90er von seiner Weiterentwicklung, dem Golden Gate Decoder, abgelöst, in den sämtliche Ideen des PRISM-Decoders sowie diverse neue Erkenntnisse einflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt vier Karten stecken im PRISM, und keine davon ist für Ton zuständig. Der PRISM ist ein reiner Videoprozessor, der analoges Composite und D2 (Digital Parallel Composite) zerlegt und als YUV (SMPTE und Betacam), RGB, Parallel Digital Component und SDI 259M-C wieder ausgibt. Parallel Digital und SDI waren dabei allerdings Anfangs nur Optionen. Neben der hochtechnisierten Composite-Decodierung gab es optional noch einen einfachen Rauschfilter (der sich in 8 Stufen von 0=aus bis 7=stark regulieren lässt) und einen Enhancer (Anhebung von Schärfe und Details) in horizontale und vertikale Richtung, von dem ich allerdings bei meinem Gerät nur den Horizontalen aktivieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas  ungewöhnlich: Der RGB-Ausgang liefert Sync-On-Green. Das ist im Consumer-Bereich etwas unüblich, genauso wie ich bisher der Meinung war, RGB wäre im Profibereich recht unüblich. Mein professioneller RGB-Decoder von Kramer jedenfalls bietet RGBS, also mit Sync, an. Wer den PRISM an einem Consumer RGB-Gerät benutzen möchte, und somit auch einen Sync-Ausgang benötigt, kann aber notfalls die Y-Komponente des YUV-Ausganges als Sync für das RGBS Ziel benutzen, denn bei YUV ist es im Profi- wie auch Consumer-Segment üblich, das Sync auf die Y-Komponente (nichts anderes als das Luminanz-Signal aus Schwarz-Weiß-Fernseh-Zeiten und zugleich der Luminanz-Anteil des Composite-Signals) zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Videostandards werden PAL und NTSC unterstützt, außerdem ist, wie auch beim MDD3000/CPP200D noch PAL-M (NTSC-Auflösung mit PAL-Farbträger) und PAL-N (PAL-Auflösung und Farbträger, aber auf der NTSC-Farbträgerfrequenz) mit an Bord. Ein Proc-Amp erlaubt die Korrektur des Schwarzpegels, des Weißpegels, der Farbe und des Farbwinkels. Der Hue, also Farbwinkel-Regler spricht interessanterweise auch bei PAL an, obwohl hier eine Korrektur normalerweise nicht nötig ist. Im Gegensatz zum MDD3000 und CPP200 kann auch das Y/C-Delay korrigiert werden, sprich die Deckung von Farbe und Helligkeit, die gerade bei VHS schon mal aus dem Tritt gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Gehäusearten des PRISM, mit der Gemeinsamkeit, dass es sich um das gleiche große 2HE 19&quot;-Gehäuse wie beim MDD-3000 und CPP-200 handelt - allerdings mit zwei 60cm Axial-Lüftern die bei weitem nicht so einen Lärm machen wie der Radial-Lüfter der Kollegen. Bei einem ist das Bedienpanel in die gesamte Front integriert und deckt die Karten ab. Gängiger scheint die zweite Variante zu sein, bei der sich das Bedienfeld als Auszug links über dem Netzteil versteckt. Dieser Auszug ist nicht als solcher erkennbar und klemmt auch noch ganz schön fest im Gerät, man muss kräftig dran ziehen. Ohne ein Foto eines anderen Gerätes bei Ebay hätte ich diesen nie gefunden. Größter Nachteil des Bedienpanels ist, dass es kein Display hat. Bei Video Gain, Black Level, Chroma Gain, Hue und Y/C-Delay wird nur angezeigt, ob sie dem Preset entsprechen (auf das man per Knopfdruck resetten kann) und bei Noise Reduction und Enhancer wird nur angezeigt, ob sie aktiv sind, aber nicht wie aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildqualität ist gut. In wie weit sie besser oder schlechter als beim Standard-Decoder des MDD3000 oder CPP200 ist, und welche Comb-Option was genau bewirkt, müssen aber noch intensivere Tests zeigen. Wie auch die bereits erwähnten Kollegen, muss das Signal zeitkonstant sein, ein TBC ist Pflicht. Der PRISM ist außerdem anfälliger gegen Dropouts auf Laserdiscs und kann im Gegensatz zu seinen Kollegen auch diese nicht ohne TBC 100% fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich bereits erwähnte, bearbeitet das Gerät den Ton nicht. Das heißt, der Ton muss extern zugeführt werden. Hier gibt es theoretisch drei Möglichkeiten: Am PC über die Soundkarte, hier fängt man sich allerdings die gleichen Probleme ein wie Millionen von Besitzern von TV-Karten und USB-Grabbern ohne Audioteil: Durch Clock-Drift der nicht synchronisierten Consumer-Soundkarte wird der Ton mit der Zeit asynchron. Man könnte natürlich eine Blackburst-synchronisierte Profi-Soundkarte nehmen, aber da ist man schon in einer Preisklasse, wo sich auch die Möglichkeiten 2 und 3 anbieten: Möglichkeit 2, die aufgestockte Version der Blackmagic Decklink die auch analoge Audio-Eingänge hat, und Möglichkeit 3, der Audio-Embedder. Außerdem muss bei allen drei Möglichkeiten die konstante Bildverzögerung durch die Wandlung und das Decoding noch korrigiert werden. Das geht nur manuell, da der PRISM kein Rollcall und somit auch kein Rolltrack unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Snell&amp;Wilcox BBC PRISM Digital Decoding System:&lt;br /&gt;
- Video-Eingänge: 2x Composite BNC mit Durchschliff (muss durchgeschliffen oder mit 75 Ohm terminiert werden, da ansonsten das Bild zu hell ist, Signal muss zeitkonstant sein, TBC Pflicht!), D2 Parallel Composite SMPTE-259M&lt;br /&gt;
- Video-Ausgänge: RGB (3x BNC), YUV SMPTE (3x BNC), YUV Betacam (Betacam-Dub-Connector), Parallel Digital (optional), SDI SMPTE-259M-C (optional)&lt;br /&gt;
- Audio-Eingänge: Keine&lt;br /&gt;
- Studiotakt: Ein Sync-Eingang (Blackburst) mit Durchschliff, muss durchgeschliffen oder mit 75 Ohm terminiert werden&lt;br /&gt;
- Videostandards: NTSC, PAL-B/G/I, PAL-M und PAL-N&lt;br /&gt;
- Proc-Amp: Black Level, Video Gain (White Level), Chroma Gain (Farbintensität), Hue (Farbwinkel)&lt;br /&gt;
- Filter: Y/C-Delay, Noise Reduction (Optional), Horizontal und Vertikal Enhancer (jeweils optional)&lt;br /&gt;
- Bedienung am Gerät: Ausziehbares oder vorderseitig angebrachtes Bedienpanel mit mehreren DIP-Schaltern und diversen Druckknöpfen, aber nahezu ohne Statusanzeige&lt;br /&gt;
- Fernbedienung: Proprietäres externes Bedienpanel, optional&lt;br /&gt;
- Audio-Delay-Anpassung: Keine (kein Audio, keine Kommunikation mit externen Embeddern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kauftip:&lt;br /&gt;
Was das Preisverhältnis angeht, gilt das gleiche wie beim MDD-3000 und CPP-200. Preise jenseits der 500 Euro sind unrealistisch, aber in Europa oftmals anzutreffen. Mit 50-100$ sind die PRISM in den USA schon Ladenhüter. Wer in Deutschland kauft, sollte eine DOA-Garantie aushandeln, dann kann man auch guten Gewissens einen höheren Kaufpreis zahlen der sich dann im Gesamtpreis mit Versand (muss durch das hohe Gewicht und das große Gehäuse ebenfalls um die 150$ aus den USA kalkuliert werden) wieder relativiert.&lt;br /&gt;
Aufpassen sollte man in Sachen SDI: Nicht alle Geräte waren serienmäßig mit SDI ausgestattet. Außerdem scheinen einige PRISM gerne ausgeschlachtet zu werden, da deren Synchronizer-Boards in der SDI-Ausführung mit einem häufig verbauten Serializer-IC vom Typ Sony SBX1601A oder ST STV1601A ausgestattet sind. Dieser IC kostet neu jenseits von 500 Euro und gilt als recht fehleranfällig. Bei dem ersten PRISM den mir ein Verkäufer der allgemein beliebten Sorte &quot;Verwerter gibt sich als Privatverkäufer aus&quot; schickte, war besagter Serializer nämlich schon ausgelötet (an Lötspuren zu sehen), der deutsche Snell&amp;Wilcox Support sagte mir, es gab den PRISM aber auch ohne SDI. Es ist daher zu prüfen, ob das (an der Zuglasche mit RCV oder SYN) beschriftete Synchronizer-Board hinten rechts den 1601 sowie einen zweiten etwa gleich großen quadratischen IC bestückt hat. Auf dem RCV/SYN befindet sich außerdem der Denoiser, dessen Bauteile vornehmlich im Bereich vorne-rechts verbaut sind.&lt;br /&gt;
Wer sich einen PRISM zulegt, sollte allerdings wissen, was er tut, vor allem auch aufgrund des fehlenden Audio-Embedders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMFRONT.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;21&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMFRONT.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMOPEN.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;24&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMOPEN.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMOPA.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;102&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMOPA.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMRCV.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;100&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMRCV.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMCOMB.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;101&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMCOMB.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMADC.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;103&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMADC.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMSERI.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;68&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMSERI.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMPANEL.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;73&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/PRISMPANEL.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der PRISM von links nach rechts:&lt;br /&gt;
Oben: Gehäuse, Front geöffnet (Eingeschobenes und somit unsichtbares Bedienfeld und Karten freigelegt)&lt;br /&gt;
Mitte: OPA-Board, Synchronizer-Board (SYN/RCV), Comb-Board (das Herzstück des Decoders), ADC-Board (Analog-Digital-Wandlung)&lt;br /&gt;
Unten: Großaufnahme des Serializers der auf dem Board, das je nach Modell SYN oder RCV heißt sitzen sollte, ausgezogenes Bedienfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und sonst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/ROLLCALL.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;19&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SDIVideo/ROLLCALL.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wie ich bereits erwähnte, nutze ich auch ein Rollcall Remote Panel. Dieses kurze und leichte, aber dennoch sehr robuste 19&quot; 1HE Panel ermöglicht es, mit einem deutlich angenehmer ablesbaren hintergrundbeleuchteten LCD-Display, einem Jog-Dial und diversen Knöpfen durch die Menüs zu springen. Und wie bereits erwähnt wäre es bei der Golden Gate Version des CPP-200G oder des MDD-3000 Nachfolgers MDD-2000 (ebenfalls optional als Golden Gate erhältlich) ohnehin von Nöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Kontroll-Möglichkeiten, die sich allerdings nicht in meinem Besitz befinden, bieten sich das Rollcall-Webinterface der neuen IQ Modular Frames an, sowie die Steuerung über die Rollcall-Software (benötigt eine spezielle Rollnet-Karte) oder sogenannte Rollpods, die einige Presets auf Tasten speichern und auf Knopfdruck abrufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Bekanntschaft durfte ich auch mit dem MDD-1000 machen, den mir besagter &quot;Verkauf-von-Privat-Verwerter&quot; erst irrtümlich statt des PRISM schickte. Der MDD-1000, mit nur 1HE auch recht klein, ist absolut uninteressant, zumindest in der Basisausstattung. Optional gab es bei diesem Modell aber einen SECAM-Decoder welcher speziell auf das Eliminieren systembedinger Bildfehler des SECAM-Standards optimiert ist. Natürlich kann die SECAM-Version auch PAL und NTSC. Das Modell, das bei mir &quot;zu Besuch&quot; war, hatte das aber leider nicht, sonst hätte ich mir überlegt, es für 50 Euro auch noch in meine Obhut zu nehmen. Zudem ist der MDD-1000 trotz BNC &quot;Network&quot; Anschluss nicht Rollcall-kompatibel und besitzt keinen Audio-Embedder. Die Einstellungen basierten größtenteils auf Codierschalter (Drehschalter mit mehreren Positionen) oder DIP-Schalter. Besonders &quot;süß&quot; war die Einstellung der Proc-Amp Parameter, für die man einen Codierschalter in eine bestimmte Stellung jeweils für Black Level, Video Gain und Chroma Gain bringen und dann per +/- Drucktaster die Parameter verändern musste. Der Aufwand sowohl bei den Einstellungen alsauch beim nachträglichen Audio-Embedding, würde also wirklich nur für besonders wertvolle und rare SECAM-Quellen lohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SDI-Signal aus diesen Schätzchen sucht sich den Weg in meinen Rechner durch eine Decklink-Karte von Blackmagic Design. Ein preiswerter und gut funktionierender Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer meine Videorekorder-Vorstellungen kennt, kennt das &quot;geeignet für&quot;. Darauf verzichte ich an dieser Stelle. Der Laie sieht: &quot;Zu viel Aufwand&quot;. Der Profi sieht das gleiche. Der Laie, weil es ihm zu kompliziert ist, der Profi weil alles schnell gehen muss und man sich nicht auf solche Experimente einlassen kann. Außerdem bedarf es bei so alten Geräten auch gerne mal einer Custom Calibration, welche ich mit dem Farbbalken-Testbild meiner Video Machine (scheint zu stimmen, da Video Machine und CPP-200 ohne Anpassung des Video- oder Chroma-Gains 1a auf dem Vectorscope und Waveform stimmte) durchführe - oder für den professionellen Einsatz einer kompletten Überholung mit Neukalibrierung. Wer aber gerne bastelt um das Optimum aus seinen alten Videos herauszuholen und auch den Rattenschwanz an Neben-Investitionen wie z.B. die SDI-Karte (Blackmagic Decklink, Aja Xena und Co), den TBC und ggf. auch einen eigenen Geräteraum um dieses laute Ungetüm nicht am Arbeitsplatz zu haben nicht scheut, der wird an diesen Kisten seine helle Freude haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande sei noch erwähnt, dass mir als Vergleich und &quot;Quick&amp;Dirty&quot;-Lösung aus der Consumer-Welt noch ein DV-Converter vom Typ Canopus ADVC-110 und ein USB-Converter vom Typ Pinnacle Studio Moviebox 500 USB zur Verfügung stehen. Den großen Bruder des ADVC-110, den ADVC-300, habe ich aufgrund des konstruktionsbedingt fehlerhaft arbeitenden TBCs, der nahezu wirkungslosen Bildrauschunterdrückung und der DV-Farbartefakte (Treppchen entlang diagonaler Farbränder, die prinzipbedingt durch das 4:2:0-Farbsampling und wie es speziell bei DV umgesetzt ist, jeder DV-Converter hat - der ADVC-110 aber immerhin zum halben Preis) schnell wieder aufgegeben. Auch wenn es nicht die Klasse eines Snell&amp;Wilcox-Decoders ist, kann ich zumindest den Pinnacle-Converter vorbehaltlos als preiswerte (und im Rahmen dessen, was Pinnacle stabile Treiber und Software nennt problemlose) und qualitativ sehr brauchbare Digitalisierungslösung empfehlen - vorausgesetzt, man nutzt nur die Hardware und nicht das mitgelieferte Pseudo-Schnittprogramm Pinnacle Studio. 
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    <pubDate>Sat, 26 Dec 2009 20:57:00 +0100</pubDate>
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    <title>Surfing in the sky - Sat-Empfang aus aller Welt</title>
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            <category>Gerätevorstellungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei nach dem Erkennungssong des auf Sat-Technik spezialisierten Fernsehsenders Dr. Dish TV, &quot;Surfing in the Sky&quot; von George Nussbaumer, will ich heute mal meine kleine aber feine Empfangsanlage vorstellen. Minimales Blech, maximale Programmvielfalt dank einer kleinen Multibeam-Antenne mit erstaunlich hohem Wirkungsgrad, zum Glück aber auch ein wenig dank des Wohnortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber erst mal ein paar interessante Details zum Satellitenempfang allgemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geschichtliches&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 startete die luxemburgische SES den ersten Astra-Satelliten, den Astra 1A. Da sich dieser recht schnell mit deutschen Privatsendern füllte, und zudem auch mit deutlich preiswerteren Empfangsanlagen zu empfangen war, als die direkten Konkurrenten DFS Kopernikus (23.5° Ost) und ECS 1 (13° Ost), war 19,2° Ost schnell die Position der Wahl für viele deutsche Fernsehzuschauer. Mit einer 60cm Parabolantenne war schon ein guter Empfang gewährleistet, die kleinste Fehlausrichtung oder schlechtes Wetter führte aber schon gleich zu den berühmten &quot;Fischen&quot; im Bild.&lt;br /&gt;
Die ersten Empfangsanlagen mögen heute skurril anmuten, aber ich habe das ganze &quot;Elend&quot; noch mit erlebt.&lt;br /&gt;
Die LNBs, damals nannte man sie noch LNCs, aber der Begriff sagt das gleiche, verfügten damals noch über einen Magnetpolarizer. Dieser wurde nicht, wie heute, über 14/18V geschaltet, sondern über zwei separate Leitungen. Ein solcher Magnetpolarizer ließ sich im Gegensatz zu seinen heutigen Kollegen noch im Skew, also im Polarisationswinkel, einstellen, die Receiver boten hierfür entsprechende Optionen. Wer später einen Receiver mit 14/18-V Schaltung angeschlossen hatte und somit die Skew-Leitungen des Magnetpolarizers nicht mehr bedienen konnte, empfing somit nur noch eine Ebene, oder je nachdem wie der LNC gedreht war - immerhin konnte man den Polarizer ja einstellen - ein Mischprodukt aus beiden Ebenen. Ich erinnere mich noch zu gut daran, wie ich nach dem Ableben unseres ersten Sat-Receivers mit Steuerung für besagten Magnetpolarizers, und Ersatz dessen durch einen mit 14/18V-Schaltung alle paar Stunden durch das Fenster des elterlichen Schlafzimmers auf die Garage klettern musste, um an der dort angebrachten Sat-Schüssel den LNC zu drehen. Nach ein paar Tagen kam dann endlich das ersehnte neue Twin-LNB mit entsprechender Umschaltung und sogar neuer LO-Frequenz, mehr dazu siehe im nächsten Absatz.&lt;br /&gt;
Die LO (Local Oscilator) Frequenz, um die das hochfrequente vom Sat gesendete Ku-Band auf eine niedrigere Frequenz im kabeltauglichen sogenannten L-Band heruntergesetzt wird, betrug damals 10GHz, das heißt man musste von den hohen Sendefrequenzen jenseits der 11GHz nur die führende 1 wegnehmen, und schon hatte man die berühmte ZF-Frequenz, also die Frequenz, mit der es über das Kabel geht, welches für die hohen Frequenzen des vom Satelliten verwendeten KU-Bands eine viel zu hohe Dämpfung hätte.&lt;br /&gt;
Mit dem Start von Astra 1D erweiterte SES einfach das Frequenzband ein wenig nach unten. Sender im neuen, nach unten erweiterten Ku-Band, ließen sich aber mit einer LO von 10GHz nicht mehr empfangen, deshalb hatten die neuen LNBs auch eine LO von 9,750GHz. Die Umrechnung wurde somit auch etwas schwerer, wenn auch nicht sehr viel mehr. Statt Sat-Frequenz-10000 errechnete sich die ZF-Frequenz nun einfach nur Sat-Frequenz-9750. Die Geräte nahmen einem aber so langsam auch das Rechnen ab, selbst unser alter Pace MSS-500, der, es muss so 1992-93 rum gewesen sein, unseren ersten Receiver ablöste, hatte schon eine solche Umrechnungsfunktion. Wer noch einen alten LNB mit 10GHz LO hatte, konnte die Sender im unteren Frequenzbereich nicht sehen. Wer jedoch einen neuen LNB, aber noch einen alten Receiver mit schmalerem L-Band hatte, konnte wiederum die im höheren Frequenzbereich nicht sehen. Also musste beides neu, damit das anständig funktioniert.&lt;br /&gt;
Mit der Einführung digitaler Programme mussten noch mehr Frequenzen her, womit das High-Ku-Band eingeführt wurde. Dieses Band wurde und wird heute noch mit einer LO von 10,6GHz umgesetzt. Der typische Punkt für eine Umschaltung zwischen dem alten Low-Ku-Band, damals ausschließlich von analogen Sendern belegt, und dem High-Ku-Band, damals ausschließlich von digitalen Sendern belegt, erfolgt typischerweise bei 11,7GHz. Die Umschaltung nimmt der Receiver über die 22KHz-Schaltung vor, ein Mechanismus den es vorher schon gab, und der in rein analogen Anlagen zur Umschaltung zwischen zwei Positionen, wie beispielsweise 19,2° Ost (Seit 1988 Astra 1A, inzwischen bis hin zum Astra 1M) und der schon seit 1984 in Betrieb befindlichen, aber damals für den Heimempfang nicht so populären Position 13° Ost (damals Eutelsat 1-F1 alias ECS1, 1-F5 alias ECS5, 2-F1, 2-F6 alias Hotbird 1, seit 1995 Hotbird) genutzt wurde. Hierzu wurde ein 22KHz-Sinus auf die Leitung gegeben, zusätzlich zur Spannungsversorgung des LNBs. Für Die Umschaltung zwischen mehreren Positionen entwickelte Eutelsat das DiSEqC-Protokoll (ausgesprochen &quot;Deiseck&quot;, die Abkürzung steht für &lt;strong&gt;Di&lt;/strong&gt;gital &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;atellite &lt;strong&gt;Eq&lt;/strong&gt;uipment &lt;strong&gt;C&lt;/strong&gt;ontrol), welches heute in den Versionen 1.0 (4 Positionen), 1.1 (64 Positionen), 1.2 (Drehantenne), 1.3 (auch als Usals bekannt, für Drehantennen) und 2.x (Weiterentwicklungen der jeweiligen 1.x-Versionen) genutzt wird. Auch einige neue Analog-Receiver nutzen DiSEqC zum Umschalten.&lt;br /&gt;
Aufgrund der typischen anfänglichen Aufteilung Low-Ku-Band=Analog und High-Ku-Band=Digital spricht man von alten LNBs für den reinen niedrigen Frequenzbereich im Volksmund auch immer noch von Analog-LNBs und bei Universal-LNBs die zwischen beidem umschalten können von Digital-LNBs. Dieses Weltbild ist aber inzwischen total veraltet, da auch immer mehr digitale Sender im Low-Ku-Band von Astra senden, manche Satelliten sogar keinen einzigen Analog-Sender mehr tragen, dafür ein komplettes Low-Ku-Band voller Digitalsender. Somit kann man auch mit einem alten &quot;Analog-LNB&quot; schon viele digitale Programme empfangen, aber vermutlich nicht die, die man will, und schon mal garnicht alle auf dem Satelliten. Und wie sinnlos die Bezeichnung ist, zeigt sich zu allerletzt bei der Position 5°W, auf der sich der Atlantic Bird 3 befindet, auf dem eine kleine aber feine Auswahl französischer Free-TV Sender, darunter auch der im Digitalempfang vermutlich aus lizenzrechtlichen Gründen verschlüsselte TF1, noch analog und Free-To-Air sendet. Die analogen französischen Sender (übrigens im Farbstandard SECAM) finden sich nämlich nicht etwa im &quot;analogen&quot; Frequenzbereich, sondern im ach so &quot;digitalen&quot; High-Ku-Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das &quot;Heilige Blechle&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Antenne1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;84&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Antenne1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Antenne2.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Antenne2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Antenne vom Typ Toroidal T55, aufgrund ihrer formmäßigen Ähnlichkeit zum großen Bruder Wavefrontier T90 auch ebenfalls manchmal als Wavefrontier bezeichnet, ist das Herzstück der Anlage. Hierbei handelt es sich um eine Toroid-Doppelreflektor-Antenne. Neben einem etwas in die Breite gezogenen Parabolspiegel als Hauptreflektor, befindet sich vorne noch ein toroider (zylinderförmiger) Subreflektor. Durch diese spezielle Bauform ermöglicht diese Antenne einen gleich-guten Empfang auf allen möglichen Positionen. Es ist von max. +/-20° in der Orbitalposition die Rede, oder aber von +/-30° im Azimuthbereich. Ich persönlich konnte einen Bereich von 36° zwischen den Orbitalpositionen ausmachen: 28.2° Ost am rechts-äußersten Rand, 8° West am links-äußersten Rand. Und zwischen den beiden Positionen tummelt sich auch das meiste an Satelliten. Satte 9 Positionen kann man hier finden, die sich mit dieser Antenne in deutschen Breiten empfangen lassen. Und es könnten sogar noch mehr sein, allerdings scheitert man hier am Platzmangel. So habe ich dann doch lieber auf den Eutelsat W2 verzichtet. Der ist nämlich mit dieser Antenne zwar noch empfangbar, aber schon recht schwach, mit einer selbstgebastelten Halterung als einzige Chance, ihn zwischen Astra und Hotbird unterzubringen, sah ich garkeine Chance mehr auf realistischen Empfang. Realistisch ist aber z.B. Astra2-Astra3-Astra-Hotbird-EB9A-Sirius-Thor-AB3-AB2, was wie bereits gesagt immerhin 9 Positionen sind - selbst der Hersteller wirbt mit nur 8 Positionen. Da die Antenne Satelliten, die bis zu 1.8° auseinander liegen mit einem LNB empfängt, befürchtete ich schon, massiv tricksen zu müssen, um nicht  ein mischprodukt aus EB9A und W1 oder EB9A und W3A zu empfangen. Doch die Befürchtung blieb aus. Es ist zwar möglich, dass der EB9 noch etwas stärker sein könnte, wenn sich der LNB nicht so an den Hotbird-LNB kuscheln müsste - möglicherweise ist die Ausrichtung nicht optimal - ist aber auf allen Trägern ohne Störeinflüsse und stabil zu empfangen. Von W1 oder W3A Trägern keine Spur. Der Atlantic Bird 2 ist der einzige Satellit, bei dem es wirklich verdammt eng wird: Nur 3 Grad Abstand zum Atlantic Bird 3 - da bleibt einer der beiden auf der Strecke und kann halt nicht mehr optimal ausgerichtet werden. Und das ist in dem Fall der AB2, da der AB3 zum einen garnicht mehr verrückt werden kann (liegt schon dicht an dicht mit dem LNB für Thor der wiederum schon ganz eng mit dem LNB für Sirius 4 kuschelt) und ich den AB3 wegen seiner Analogprogramme auch lieber so stark wie möglich habe.&lt;br /&gt;
Der Antennengewinn liegt dabei beinahe bei allen Positionen gleichermaßen bei 35,7dB, nur nach außen hin schwächt es sich etwas ab.&lt;br /&gt;
Die spezielle Bauform hat auch weitere Vorzüge. Kein ausladend-langer Feed-Arm, die LNBs verstecken sich hinter dem Subreflektor, ... das sieht noch ordentlicher aus, als jede normale Antenne.&lt;br /&gt;
Die Einstell-Arbeiten sind allerdings nicht ganz ohne, denn die Antenne bietet Unmengen an Freiheitsgraden: Azimuth (Blickrichtung links/rechts) und Elevation (Blickrichtung hoch/runter) der Mittelposition, Skew (Drehung) der Antenne, Verschiebung der LNBs auf der Schiene, die auch von der Blick-Drehung links/rechts abhängt (darüber kann man die Positionen etwas verschieben, um mehr LNBs entlang enger Positionen nebeneinander zu bekommen) and finally auch noch die Drehung der LNBs um die Feed-Achse zur Minimierung der Kreuzpolarisations-Fehler. Hat man den Dreh einmal raus, ist es aber garnicht mal so schlimm. Etwas wirr ist nur: Durch das Prinzip Eintrittswinkel=Austrittswinkel ist die LNB-Reihenfolge genau umgekehrt zur Satelliten-Reihenfolge. Während 8° West als Satellit ziemlich weit rechts ist, sitzt der LNB ziemlich weit links, 28.2° Ost steht als Satellit ziemlich weit links, der LNB dafür ziemlich weit rechts. Daraus ergibt sich auch: Dreht man die Antenne nach rechts, also auf die West-Positionen, muss man die LNBs der Ost-Positionen ebenfalls nach rechts verschieben. Bevor jetzt jemand protestiert, dass Westen nicht rechts sondern links ist: Die Satelliten-Positionen sind nach den Längengraden benannt. Der Längengrad 8° West liegt, wenn wir von Deutschland aus Richtung Süden (denn die Satelliten hängen über dem Äquator) gucken, rechts. Die Blickrichtung für West-Positionen ist somit südöstlich, für Ost-Positionen südwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwendeten LNBs&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An meiner Antenne verwende ich verschiedene Arten von LNBs. Hier will ich erst mal einige Worte über die LNBs und ihre Qualitäten verlieren, welches Modell ich wo verwende, verrate ich dann bei den einzelnen Positionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inverto Silver Tech IDLP-401QDL+, Quad-Switch und IDLP-40TL+ Twin:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/inverto-quad.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;94&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/inverto-quad.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Inverto-Twin.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;90&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Inverto-Twin.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Inverto Silver Tech ist ein preiswerter LNB mit hoher Verstärkung, schon an der Grenze zu dem, was man als &quot;High Gain&quot; bezeichnet: bis zu 65dB Gewinn und ein Rauschmaß von nur 0.2dB, welches aber vermutlich nur bei niedrigen Temperaturen gilt. Dazu eine hervorragende Stabilität der LO-Frequenz, selbst den superschmalen digitalen SCPC-Träger von Kapital Network (Symbolrate 1953 FEC 5/6) auf Atlantic Bird 3 setzt der LNB stabil und problemlos um. Obwohl Quad-Switch LNBs den Ruf haben, an unterschiedlichen Ausgängen unterschiedliche Signalstären zu liefern, konnte ich den Effekt hier noch nicht feststellen. Der integrierte Wetterschutz wird einfach nach unten gezogen und deckt so die F-Stecker ab und schützt sie vor Regen. Der Preis ist mit etwa 20 Euro pro LNB sehr überschaubar, was auch mit ein Auswahlkriterium war, denn mit gleich drei Positionen zum Anfang sollte die Anlage ja auch nicht zu teuer werden. Schrott sollte aber auch nicht verbaut werden. Der später hinzugefügte Twin-LNB fügte sich wunderbar ein und liefert die gleiche Leistung wie die Quad-LNBs.&lt;br /&gt;
Man liest immer wieder, die Inverto Silver Tech wären baugleich zu den LNBs der letzten in Deutschland verbliebenen Grundig-Sparte, GSS Grundig Sat Systems. Es gibt allerdings zwei Serien der Silver Quattro/QuadSwitch. Meine sind mit hintereinander angeordneten F-Buchsen ausgesattet, während die GSS (und auch manche Inverto) nebeneinander liegende F-Buchsen haben. Trotzdem dürften sie sich technisch und qualitativ wohl nicht unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hama Lypsi HQ Selected Quad-Switch:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-lnb1.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;105&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-lnb1.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-lnb2.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;105&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-lnb2.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der LNB mit dem seltsamen Namen Lypsi hat nichts mit der DDR-Version des Rock&#039;n&#039;Roll, dem Lipsi-Schritt, zu tun. Lypsi ist griechisch und bedeutet &quot;Empfang&quot;. Skurril geht es auch bei der Verpackung weiter: Während der normale Lypsi im Hama-Kabelwand-kompatiblen Blister-Pack verpackt ist, kommt der Lypsi Selected in einem aufwendig gestalteten matt-schwarzem, kuschelig-glattem Karton daher, auf dem auch gleich zwei Aufkleber mit hervorragenden Testergebnissen prahlen. Das innere des Kartons ist mit anatomisch an den LNB angeglichenen Papp-Aufstellern als Transportsicherung ausgestattet, und die sind, man glaubt es nur, wenn man es selbst gesehen hat, mit Samt ausgeschlagen. Ich glaub im nächsten Leben werde ich Lypsi HQ (oder doch lieber nicht, denn irgendwann wird man aus dem Samt-Bett rausgerissen und Wind und Wetter ausgesetzt).&lt;br /&gt;
Hama ist ja bekanntermaßen kein Hersteller, sondern eine Marke, die von qualitativ fragwürdigen Taiwan-Billigkabeln (zu Preisen zu denen man wo anders schon Sommer Cable oder Klotz haben könnte) bis hin zu professionellen A/V Vertical Interval Matrix Switchern im 4-stelligen Preis-Segment des israelischen Broadcast-Profis Kramer wirklich alles zu Geld macht. Von wem die LNBs, die Hama da veredelt, wirklich sind, weiß ich leider nicht. Witzig jedoch: Vergleicht man die drei aktuellen Hama LNB-Serien (LNB im Papp-Karton, weiße Lypsi im Blister und die schwarzen Lypsi-HQ im &quot;Samt-Sarg&quot;) fällt auf, dass die Lypsi HQ exakt die gleiche Gehäuseform haben, wie die Billig-LNBs aus der Pappschachtel. Nur der Kühlkörper und der integrierte Stecker-Wetterschutz ist anders. Der Kühlkörper ist, wie ich auf einem Foto in einem Forum sehen konnte, nur auf das innere Metallgehäuse, welches sich unter dem Wetterschutz-Plastikgehäuse findet, aufgenietet, und erfüllt somit (fast) garkeine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-pack.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-pack.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-techdat.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;66&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-techdat.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Mich beschleicht allerdings ein wenig das Gefühl, dass da nichts selektiert wird, sondern nur ein Pseudo-Messprotokoll ausgefüllt wird. Tatsächlich gibt es hier und da mal ein paar Wunder-LNBs unter den Lypsis. Liest man zwischen den Zeilen der Besitzer solcher, stellt man fest, dass die oftmals auch noch mal selbst selektierne mussten. Viele Besitzer sagen aber auch &quot;genauso gut wie/minimal schlechter als [beliebigen Top-LNB von Invacom oder Inverto einsetzen]&quot;. Hat man die Gelegenheit, mal (wie ich z.B. im Media Markt) in diverse Messprotokolle reinzugucken, wird man feststellen, dass die Werte teils massiv abweichen. Besonders heiße Kandidaten sind die LO-Frequenzstabilität (in den technischen Daten bei 25°C mit +/-1MHz angegeben, ich hab im Protokoll, zugegebenermaßen in einem weiteren Temperaturbereich, von -1.5/+2MHz bei einem Single, -2/+2MHz bei meinem QuadSwitch bis hin zu Twin, Quattro und QuadSwitch mit -3/+3MHz (sehr häufig zu finden) bis hin zu -3.5/+4MHz schon alles gesehen) und der Gain (von 52 bis 60dB ist alles möglich). Ob das Rauschmaß von 0.2dB stimmt, und wenn ja bei welchen Temperaturen, darüber schweigt sich das Messprotokoll, wohl aus gutem Grund, ganz aus. Alle Messprotokolle stammen laut Namens-Stempel von einem gewissen Colin. Ich vermute fast, Colin ist ein &quot;Computerized Online LNB...&quot; (für die letzten zwei Buchstaben ist mir noch nichts eingefallen).&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-anschluss.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;48&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/lypsi-anschluss.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Trotz Extrem-Tuning (Kühlkörper eingebaut, hochwertige Feed-Folie statt Plastikkappe, genialer Wetterschutz den man einfach aufklappen kann) waren die Empfangswerte auf Astra minimal schlechter als beim Inverto Silver. Trotzdem gute Empfangswerte, zumal die Blockfehlerrate und somit die Signalqualität auf Astra genauso gut war, wie beim Inverto, obwohl beim Inverto der Signal-Rauschabstand besser war. Phänomen: Den in unseren Breiten recht schwachen Algerien-Spotbeam von Atlantic Bird 3 kann ich auf der T55 mit dem Lypsi noch bröckchenweise (aber bei weitem nicht mehr stabil) empfangen, während der Inverto hier garnichts mehr ausspuckt - dafür performt der Inverto beim ebenfalls schwachen, aber noch recht stabil empfangbaren Super-Beam des AB3 (Eb/N0 je nach Receiver zwischen 2,6 und 3,2dB - beim Lypsi je ca. 0,2dB weniger) auf. Zudem ist die LO-Stabilität des Inverto Silver besser, was sich beim Empfang von SCPC-Trägern bezahlbar macht.&lt;br /&gt;
Effektiv ist der erst mal wuchtig wirkende Lypsi nicht viel größer als jeder andere LNB auch. Im Gegenteil, das Gehäuse ist sogar etwas schlanker als beim Inverto Silver. Er ist nur wegen des Wetterschutzes etwas weiter in die Länge gezogen und somit nicht für die Positionen an der T55 geeignet, die sich über einer der beiden Subreflektor-Halterungen befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreiling KR 240 Profi Twin&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Kreiling2.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;79&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Kreiling2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Kreiling1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;65&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Kreiling1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der recht &quot;breitschultrig&quot; gebaute Kreiling-LNB sieht schon etwas &quot;Vintage&quot; aus, ist aber sehr modern. Skurril ist, dass an der Unterseite vier F-Gewinde zu finden sind, bei denen aber zwei komplett verschlossen (leer, an der Unterseite guckt man nur auf die massive Bodenplatte) und zwei bestückt sind. Der Twin kommt also scheinbar als &quot;Quad-Light&quot; daher. Dem Wetterschutz zum Aufstecken traue ich nicht allzu weit, weniger von der Schutzwirkung her, die scheint okay, vielmehr dürften die Haltenasen nicht allzu viele Montage/Demontage-Zyklen überleben.&lt;br /&gt;
Die Empfangsqualität ist sehr gut, ein stabiles Signal und über alle Frequenzbereiche gleichstarkes Signal, und das vor allem dort, wo man es frequenzmäßig auch sucht. Auch schmale Träger findet man auf Anhieb auf den bei Lyngsat versprochenen Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Grundig GT40U1 Twin&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Grundig1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;97&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Grundig1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das (nicht mehr neu erhältliche) Ungetüm von Grundig - Das Gehäuse ist doch ziemlich groß geraten - verrichtet seinen Dienst unauffälig auf Eurobird 9. Viele Tests habe ich nicht durchgeführt und kann daher nur berichten, dass auf dem Satelliten, auf dem es auch keine schmalbandigen Träger gibt, der Empfang gut und über alle Frequenzen gleichstark ist. Der integrierte ausziehbare Wetterschutz ist leichtgängig und robust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sharp BS1R8EL200A&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Sharp1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;100&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Sharp1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Sharp hält in Sachen Rauschmaß am ehesten was er verspricht und eignet sich daher besonders gut für grenzwertige Empfangssituationen wie auf Sirius oder dem auf meiner Antenne nicht mehr sauber ausrichtbaren Atlantic Bird 2. Der Empfang ist gut, die LO stabil und genau (auch schmale Träger findet man, wo man sie sucht) und auch über die Verarbeitung (inkl. des ausziehbaren Wetterschutzes) kann man nicht meckern.&lt;br /&gt;
Die Eb/N0-Werte lagen bei gut ausgerichteten Positionen ca. 0.5dB besser als bei einem zum Vergleich herangezogenen Invacom SNH-031, beim schlecht ausgerichteten Atlantic Bird 2 sogar mehr als 1dB. Das Rillenfeedhorn des Invacom schien damit massive Probleme zu haben, während der Sharp auch diese Aufgabe souverän meistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ALPS BSNE5-101C&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Alps2.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;63&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Alps2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Alps1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;53&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Alps1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das ALPS-LNB ist noch eines der alten Sorte. Normales Feedhorn statt Raketenfeed. Auch sonst ist die Ausstattung einfach und genügsam, es gibt nicht mal einen Wetterschutz. Dafür stimmt die Empfangsleistung. Starkes, stabiles Signal, präzise und stabile LO die auch bei schmalen Trägern keinen Ärger macht und eine sehr gute Verarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die DiSEqC-Schalter und sonstiges im Kabelweg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Edision 4x1 DiSEqC-Switch (1.0/2.0)&lt;br /&gt;
Der Edision-Schalter ohne einen konkreten Namen (man nennt ihn einfach 4x1 DiSEqC-Switch) ist ein unspektakuläres und zuverlässig arbeitendes Gerät. Ein Problem mit ungeklärter Ursache besteht mit diesem Switch allerdings: Beim Zurückschalten von Atlantic Bird 2 in einem meiner Setups auf einen der anderen Eingänge bleibt der Schalter hängen und ich muss erst den Receiver kurz aus- und einschalten (LNB-Power geht dabei auch aus). Das Problem tritt mit mehreren Receivern auf und auch der Schalter wurde schon getauscht. Vermutlich ist der LNB auf dieser Position (Inverto Silver Twin - Mit den Silver Quad funktioniert der Schalter einwandfrei) schuld, mir fehlte aber bisher noch die Zeit und Lust für weitere Untersuchungen diesbezüglich.&lt;br /&gt;
Genial ist das Wetterschutzgehäuse, bei dem der Wetterschutz für die F-Anschlüsse einfach nach unten ausgezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BEST Germany HQDS-81 Multiprotcoll 8-auf-1 DiSEqC 1.0/1.1/1.2&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Best-Diseqc.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;66&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/Best-Diseqc.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der BEST-Schalter, welcher leider ohne Wetterschutzgehäuse kommt (aber dennoch voll Outdoor-tauglich sein soll) ist richtig clever. Man kann ihn mit einem Programmiergerät (separat erhältlich) in verschiedene Betriebsmodi versetzen, von DiSEqC 1.0 (nur die ersten vier Eingänge) über 1.0 mit Toneburst (immerhin 6 Eingänge) bis zu 1.1 (8 Eingänge entweder Uncommited zur Kaskadierung mit weiteren 1.0-Schaltern oder mit 1.1-Kaskade für direkte Ansteuerung angeschlossender LNBs) und sogar 1.2 (simuliert eine Drehanlage, damit auch Receiver ohne 1.1 die 8 Positionen ansprechen können).&lt;br /&gt;
Leider funktioniert 1.1 mit Neutrino (JtG Team Image, Stand Mitte 2009) im Commited alsauch Uncommited Modus nicht richtig, aber 1.2 läuft bestens (leider macht die Dbox während des simulierten Drehens recht lange Kaffeepausen). Erst mit Enigma (Yadi 2.2.0.0) kommt richtig Freude auf und man kann alle 8 Eingänge, commited oder uncommited und somit sogar kaskadierbar, ansprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Und sonst&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/ila-blitzschutz.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;94&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/ila-blitzschutz.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Zusätzlich zu den DiSEqC-Schaltern hängen im Kabelweg noch insgesamt 6 preiswerte No-Name Inline-Verstärker (direkt an der Antenne, verstärken die doch etwas schwächeren Signale von Thor, Sirius und Atlantic Bird 3 etwas an, bevor ich wieder etwas Signal in den DiSEqCs und dem Kabel verliere) sowie vermutlich eher Alibi-hafte Überspannungsschutz-Stecker von Axing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwendeten Sat-Receiver&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- TechniSat Digit MF4-S, neue Version&lt;br /&gt;
Der Technisat MF4-S ist mein Alltags-Fernsehguck-Receiver. In dieser Aufgabe, im Otto-Normal-Haushalt, dürfte es auch das beste Gerät auf dem Markt sein. Für weite Ausschweifungen in exotische Fernsehwelten ist er aber aufgrund von Einschränkungen beim Empfang mehrerer Positionen nicht geeignet.&lt;br /&gt;
Das Display fällt mit einer 4-stelligen 7-Segment-Anzeige recht einfach aus, liefert aber die wichtigsten Informationen: Fernsehen oder Radio, welche Programmnummer. Punkt! Dafür ist das Gerät extrem flach und sehr gefällig gestaltet.&lt;br /&gt;
Genial ist das Bedienkonzept von Technisat. Hier wird nicht einfach die Programmliste &quot;vollgeballert&quot;, nein, alle Programme werden erst mal im Hintergrund gespeichert. 4000 dürfen es maximal sein. Von denen holt man sich dann jeweils bis zu 999 &quot;Lieblinge&quot; zum Durchzappen in die eigentliche Programmliste holen kann. Problem: Es existiert nur eine solche Favoritenliste und die ist nach 999 Programmen voll. Somit bleibt man aber immerhin davon verschont, nach einem Suchlauf erst mal wieder alle Sender sortieren und die Senderlisten von 2500 Standbild-Pornos und sonstigem Schrott befreien zu müssen. Auch der EPG (elektronischer Programmführer), von Technisat auf den seltsamen Namen SiehFernInfo SFI getauft, ist der beste, den ich je gesehen habe. Aktuell, einfach zu bedienen und übersichtlich. Besitzern einer Multytenne (für Astra2, Astra3, Astra und Hotbird) nimmt man die DiSEqC-Konfiguration mit einer vorgegebenen Schablone ab. Besitzer von normalen DiSEqC 1.0 Empfangsanlagen und DiSEqC 1.2 Drehantennen können die Einstellungen noch von Hand vornehmen. Das Manko gerade bei Drehanlagen, aber auch schon bei den vier populären Standard-Positionen, ist allerdings, dass die 4000 Programmspeicherplätze im Hintergrund ruck-zuck voll sind und der Receiver im Falle eines Suchlaufes dann sagt &quot;Keine neuen Programme gefunden&quot; (obwohl er sie zwar findet, aber nicht mehr ablegen kann).&lt;br /&gt;
Zurück zu den positiven Seiten: Die Bildqualität ist, im Rahmen dessen, was gesendet wird, sehr gut. Klar kann das Gerät keine Kompressionsartefakte und Unschärfen, die schon vom Sender verursacht wurden, wegzaubern. Aber es erfindet auch keine neuen Bildstörungen hinzu. MPEG-Ton wird analog ausgegeben und als PCM decodiert auf den Digitalausgang geschickt, Dolby Digital Ton 1:1 auf dem Digitalausgang ausgegeben, aber auch als 2.0-Downmix an die analogen Ausgänge geschickt. Der Tuner ist sehr empfindlich. An Pay-TV-Fähigkeit sind Conax und Cryptoworks (für Arena und ORF) sowie ein CI-Slot für jedes beliebige CAM-Modul mit an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sagem D-Box 2 mit Linux Enigma, blauem Display und 120GB Festplatte&lt;br /&gt;
Die Sagem Dbox habe ich mir vor einigen Jahren gebraucht organisiert. Natürlich wurde gleich mal auf Neutrino umgerüstet, oder besser gesagt umrüsten lassen, denn die Box in den Debug-Modus zu versetzen war mir dann doch was riskant. Zumal es mir an den (urheberrechtlich geschützten) Programm-Teilen zum &quot;kurzschluss-freien&quot; Umschalten fehlte. Viel leichter gehen dann die Folge-Softwareupdates, die man (vorausgesetzt man sichert immer brav die uCodes und seine Einstellungen und spielt sie nach dem Update wieder zurück) sehr problemlos durchführen kann, ohne groß in der Box rumzufummeln. Da die Box eh gerade eingeschickt war und die Displaybeleuchtung defekt war (das Display ist streifenfrei, aber die Beleuchtung ging, wenn man sie weit runter dimmte, ganz aus), habe ich auch gleich noch eine blaue Displaybeleuchtung einbauen lassen.&lt;br /&gt;
Später habe ich dann selbst das Hallenberg IDE-Interface (1. Generation) und eine Festplatte, in diesem Fall eine Seagate Barracuda 7200.7 mit 120GB (ST312026A) nachgerüstet.&lt;br /&gt;
Das JtG-Neutrino lief bei mir nie wirklich stabil, außerdem ist die DiSEqC 1.1-Implementation unvollständig bzw. nur auf dem Papier vorhanden und funktioniert nicht richtig. Nachdem sich dann irgendwann auch noch das komplette Betriebssystem abgeschossen hatte, habe ich auf das zwar etwas ältere aber trotzdem sehr gute Yadi-Enigma 2.2.0.0 umgestellt. Seither läuft die Box stabil und ich bin endlich weg von dem emulierten Drehen (mit den entsprechenden &quot;Drehe Antenne&quot; Kaffeepausen) des DiSEqC 1.2-Modus in meinem Multiprotokoll-DiSEqC - Hin zu DiSEqC 1.1 Uncommited, was absolut stabil läuft und mir sogar noch die Kaskadierung mit weiteren 1.0-Schaltern erlauben würde, wenn ich noch weitere Positionen hinzufügen würde. Die hoffnungslos veralteten Sat-/Transponderlisten (satellites.xml) auch aktueller JtG-Images sollte man tunlichst schnell durch selbst-erstellte Listen oder die von der Dreambox austauschen.&lt;br /&gt;
Obwohl man häufig hört, die Nokia-Boxen seien doch viel besser und die Sagem hätten einen so schlechten Tuner, ist der Tuner sogar noch etwas empfindlicher als der meines Technisat MF4-S und hält sich sogar bei aller übelstem Wetter das Signal einigermaßen stabil (bricht später weg, als der Technisat). Respektabel, da der Technisat im direkten Vergleich zu anderen Geräten auch schon sehr gut abschneidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Grundig STR-7100&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/STR7100.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;28&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/STR7100.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Grundig STR-7100 ist ein Analog Sat-Receiver, welcher schon für den Empfang mehrerer Positionen gerüstet ist. Außen zeigt sich das Gerät spartanisch. Vier Knöpfe, einer davon ruft unsinnigerweise das Menü auf, welches man über das Frontpanel garnicht weiter bedienen kann, erlauben Standby/An und Programm rauf und runter. Nicht mal eine Kanalnummer wird angezeigt, ein rotes LED zeigt Standby, ein grünes Betrieb. Die grüne LED flackert immerhin, wenn man eine Taste an der Fernbedienung drückt.&lt;br /&gt;
Im Inneren ist da schon mehr zu holen. Das Onscreen-Menü ist recht leicht zu bedienen, wenn man sich einmal an die seltsamen Piktogramme gewöhnt hat. Viel wichtiger noch: Die Bildqualität ist sehr gut, wenn auch der Tuner nicht ganz so empfindlich ist wie z.B. im Pace MSS-500 und daher etwas schneller zu &quot;Fischen&quot; neigt. Der Emfpang der meisten analogen Sender ist mit dem STR-7100 schärfer als die kaputt-komprimierten Digitalprogramme. Auch der Ton ist gut und wird durch die Panda-Wegener Rauschunterdrückung des US-Sat-Spezialisten Wegener rauschfrei gehalten.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Gerätes ist das von digitalen Receivern bekannte und in Analog-Geräten wenig gängige DiSEqC 1.0 Protokoll, welches theoretisch 4 Positionen ansprechen kann. Zusätzlich wird die 22kHz-Umschaltung unterstützt, die heutige LNBs für die Umschaltung zwischen niedrigem und hohen Frequenzband nutzen, die aber auch damals schon mal für die Wahl zwischen zwei Positionen genutzt wurde. Somit ist es möglich, mit Hilfe eines DiSEqC-Schalters die verbliebenen analogen Programme der hier problemlos empfangbaren Europa- und Atlantik-Positionen zu empfangen: Die Vielzahl der deutschen Mainstream-Programme auf Astra, Duna TV und TV5 Monde auf Hotbird und die im SECAM-Standard gesendeten französischen Sender auf Atlantic Bird 3.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/STR7100-TF1.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;89&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/STR7100-TF1.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Kuriosum beim Atlantic Bird 3: Die Sender befinden sich hier im High Band. Das, was einem normalerweise das Leben erleichtern soll, nämlich die Umrechnung der Sendefrequenz vom Satelliten auf die Zwischenfrequenz auf dem Kabel, macht einem hier das Leben schwerer. Es ist nämlich (zumindest bei meinem Gerät, normal sollte es laut Anleitung gehen) nicht möglich, die Local Oscillator Frequenz im Setup des Receivers einzustellen. Dementsprechend kann der Receiver die im High Band liegenden französischen Analogprogramme auf AB3 nicht korrekt umrechnen. Aber wie stellt man nun ein französisches Programm auf AB3 ein? Erst mal zur Frequenz. Der Sender TF1, digital nur verschlüsselt zu empfangen, findet sich z.b. bei 12690 Vertikal - also im besten High-Band. Die LO-Frequenz beträgt hier 10600MHz. Die ZF-Frequenz auf dem Kabel liegt somit bei 2090MHz. Von jeder Frequenz, die man eingibt, zieht der Receiver aber 9750MHz ab, also die LO des Low-Bands. Also muss man so tun, als wäre das ganze Low-Band und addiert wieder 9750 und kommt so auf Pseudo-11840MHz. Die gibt man dann ein. Desweiteren muss man noch DiSEqC-Parameter, 22KHz-Schaltung und Polarisationsebene angeben. Die Ebene ist Vertikal, also V. Da es sich um das High-Band handelt ist die 22KHz-Schaltung an, symbolisiert durch ein ~ statt eines - wenn sie aus ist. An meinem DiSEqC der für den AB3 zuständig ist, hängt dieser an Eingang 2, hier B1 genannt. Das heißt für TF1 muss ich 11.840GHz (der . ist hier das amerikanische Nachkommastellen-Komma und kein Tausender-Trennpunkt) und &quot;V / ~ / B1&quot; einstellen. Als Ton-Unterträger gibt es nur 5.80MHz - also nur Mono - man stellt einfach den gleichen Unterträger für links wie rechts ein. Als Ton-Rauschunterdrückung kann guten Gewissens zu Panda BW1 gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pace MSS-500&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/MSS500-1.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;23&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/MSS500-1.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/MSS500-2.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;22&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/MSS500-2.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Pace MSS-500 war der Luxus-Receiver der frühen 90er und dürfte immer noch einer der besten Analog-Receiver sein, die je gebaut wurden. Schon das aufwendig gestaltete Gehäuse in edlem Antrazit wirkt vielversprechend. Ein großes alphanumerisches Vakuum-Floureszenz-Display zeigt den zuvor selbst eingegebenen Sendernamen, sowie nach dem Umschalten die Programmnummer. Oder die Lautstärke als Balkengrafik, oder ebenfalls als Balkengrafik den Frequenzgang des Equalizers, der vier verschiedene Tonprogramme (flach, Bässe und Höhen anheben, nur Höhen anheben, nur Bässe anheben) anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/MSS500-3.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;99&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/Sat/MSS500-3.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Im Inneren arbeitet ein hochempfindlicher Tuner, der sich auch von aufziehenden Regenwolken noch nicht aus der Ruhe bringen lässt. Erst wenn es richtig stark anfängt zu regnen, machen sich die Fische im Bild bemerkbar. Kritisch scheint es hingegen fast schon wieder in die andere Richtung zu werden, da ich manchmal ganz seltsame Bildstörungen (wie ein schlecht eingestellter oder übersättigter UHF-Tuner, obwohl das Gerät per Scart mit dem Fernseher verbunden war) feststellte. Möglicherweise war aufgrund des hohen Gains des Inverto LNBs der Tuner schon übersättigt. Da die Störungen aber mit der Zeit weniger wurden und letztlich ganz verschwanden, kann es auch sein, dass sich nur ein paar trockene Kondensatoren wieder erholen mussten, nachdem ich den Receiver nach einiger Zeit wieder aus seinem Dornröschenschlaf geweckt habe.&lt;br /&gt;
Empfangen werden kann alles, was irgendwie annähernd mit analogem Satellitenfernsehen zu tun hat. Die 22kHz-Umschaltung wird unterstützt, die LO-Frequenz, anhand derer der Receiver die Empfangsfrequenz selbstständig auf die vom LNB gelieferte Zwischenfrequenz umrechnet, lässt sich von Hand festlegen, es wird invertiertes Spektrum für den C-Band-Empfang unterstützt und man kann die ZF-Bandbreite (somit die Breite des Trägers) schmaler stellen, was z.B. beim Kinderkanal KiKa, der analog selbst bei bestem Wetter sehr anfällig für Fische ist, zu einer Verbesserung des Bildes führt. Für mehr Konnektivität sorgt ein zweiter LNB-Anschluss, der aber nicht für einen zweiten Tuner vorgesehen ist, sondern für eine zweite Position (damals, in der rein-analogen Welt, wo man die 22kHz noch zum Positionswechsel nutzte, machte das somit 4 Positionen). Dummerweise wird kein DiSEqC unterstützt, weshalb ich dann doch wieder den Grundig STR-7100 aus meinem &quot;Archiv&quot; kramen musste. Der Pace hält die Stellung als Reserve.&lt;br /&gt;
Die Bildschärfe ist dabei enorm und sogar noch minimal besser als beim Grundig STR-7100, der selbst aber auch schon ein schärferes Bild liefert als man digital geliefert bekommt. Sicher wäre sauberer Digitalempfang schärfer als das hier gelieferte Analogbild, aber da die Sender an MPEG-Bandbreite sparen, ist meist das Analogbild das bessere (Schuld sind nicht die Geräte, sondern die Sender). Und auch der Ton kann sich, nicht zuletzt auch dank Panda-Wegener-Rauschunterdrückung, hören lassen.&lt;br /&gt;
Mein MSS-500 ist nur die Basis-Ausstattung. Ein größerer MSS-500 konnte Positioner für Drehantennen sowie magnetische Polarizer ansprechen. Auch daher rührt noch die Tatsache, dass man im Menü aus 64 Satelliten in Form von laufenden Nummern wählen kann, ohne dass was passiert. Ein Kartenleser für Pay-TV war zwar vorgesehen, wurde aber soweit ich weiß nie eingebaut. Stattdessen wurden externe Decoder an die Decoder-Buchse, eine von insgesamt satten 4 Scart-Buchsen, angeschlossen. Bei Radioprogrammen, bei Analogprogrammen bekanntermaßen alternative Tonunterträger eines Fernsehsenders, kann das Bild schwarzgeschaltet werden mit der Aufschrift Radio, Programme, die als Radio eingestellt sind, landen auch automatisch in einer Radio-Programmliste. Zusätzliche, nach diversen Genres angeordnete Favoritenlisten, kann man ebenfalls mit Leben füllen. Der große Bruder MSS-1000 brachte dann sogar einen Dolby Surround Prologic Decoder samt Endstufen mit, für Fernsehabende im Surround-Sound.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Comag SL90HD 1CI USB PVR-Ready&lt;br /&gt;
Der Billigst-HDTV-Receiver zum absoluten Kampfpreis. Für 77 Euro neu gekauft und sehr gut ausgestattet. Leider kann das Gerät nur DiSEqC 1.2, aber kein 1.1, weshalb ich den Best 8-auf-1 Schalter, an dem es hängt, auf emuliertes 1.2 programmieren musste. Außerdem funktioniert das &quot;Zurückdrehen&quot; auf Astra nicht, hier muss entweder das Gerät oder zumindest kurz im Menü die LNB-Spannung aus- und angeschaltet werden, um den Schalter auf Astra &quot;zurückzudrehen&quot;. Bei der Dbox hingegen klappt 1.2 einwandfrei. Der Receiver beherrscht MPEG2 4:2:0 und H264/AVCHD und die Modulationsverfahren DVB-S QPSK und DVB-S2 8PSK. Besonderheit: Die Transponderlisten lassen sich bearbeiten, somit kann man mit Hilfe von Lyngsat, Flysat und Co immer auf dem neuesten Stand bleiben, es bedarf nur etwas Arbeit.&lt;br /&gt;
Der USB-Anschluss ermöglicht das Aufnehmen auf externe Festplatten, auch mit NTFS-Formatierung, allerdings beherrschen nicht alle SL90HD dieses Feature. Der CI-Schacht, der allerdings nicht CI+-kompatibel ist, ermöglicht das Entschlüsseln von Pay-TV mit legal erworbenem Abo und passendem CAM falls es das für das jeweilige Abo gibt.&lt;br /&gt;
Der SL90HD konvertiert alles zu allem: NTSC zu PAL, PAL zu NTSC, NTSC und PAL zu HD 720p und 1080i jeweils in 50 und 60Hz, HD zu PAL und NTSC... Dabei werden Auflösung und Bildrate skaliert, allerdings kann es hierbei zu unschönen Artefakten bei schnellen Bewegungen kommen - das können die meisten Scaler in TV-Geräten besser. Deshalb ist es auch bei HDMI-Anschluss sinnvoll, die Auflösung auf PAL Interlaced zu stellen, wenn man einen SD-Sender guckt.&lt;br /&gt;
Insgesamt aber ein interessantes Gerät um mal preiswert in HD-Sender oder 8PSK-modulierte Sender reinzuschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coming soon: Eine Philips Dbox 2 die schon hier steht und noch auf Linux umgerüstet werden muss...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die von mir empfangenen Positionen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 28.2° Ost - SES Astra 2 und Eutelsat Eurobird 1&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Inverto Silver Tech IDLP-401QDL+&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): Eingang 3, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 3, Schalter 3 (1.0) Eingang 4, Schalter 4 (1.1/1.2) Eingang 3&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Ausschließlich digital, meist MPEG2 in Standard Definition, vereinzelt HD in H264&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: Sehr gut, hier im Raum Köln sogar inkl. des britischen Spotbeams von Astra 2D - in anderen Regionen Deutschlands ist der 2D wohl nicht mehr mit dieser Antenne empfangbar.&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Britische Sender, BBC, ITV, BSkyB. Ausschließlich englischsprachig. Neben britischem Programm findet sich auch Programm aus Kulturen, die in England kulturelle Bedeutung haben, wie Indien (Bollywood) und Afrika (Nigeria a.k.a. Nollywood), sowie eine große Anzahl religiös, primär christlich gepräger, Sender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 23.5° Ost - SES Astra 3 - Heißt in den Sat-Listen vieler Receiver immer noch DFS Kopernikus&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: ALPS BSNE5-101C&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): Eingang 4, Schalter 2 (1.1/1.2): ---, Schalter 3 (1.0) ---, Schalter 4 (1.1/1.2) Eingang 7&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: Sehr gut mit ca. 7-9dB Eb/N0. Sehr gute Schlechtwetterreserven.&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Ausschließlich digital, MPEG2 in Standard Defintion&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Programme aus Deutschland, inkl. einiger Regionalprogramme von RTL und Sat1, in der Regel verschlüsselte Kabelzuführungen für deutsche Kabelbetreiber, tschechische Programme. Astra 3 ist die Position für das Breitband-Internet-Angebot Astra2Connect, welches aber mit einer Multibeam-Antenne nicht genutzt werden kann, da diese nicht sendefähig ist. Das sendefähige iLNB (interaktives LNB) würde überall hin senden, nur nicht auf Astra 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 19.2° Ost - SES Astra&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Inverto Silver Tech IDLP-401QDL+&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): Eingang 1, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 1, Schalter 3 (1.0) Eingang 1, Schalter 4 (1.1/1.2) Eingang 1&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Analoge Programme (PAL), digital in MPEG2/Standard Definition, vereinzelt HD in H264&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: 8 bis &gt;10dB Eb/N0 bei klarem Himmel laut Technisat Digit MF4-S auf allen Trägern. Kaum bis keine Fische im Analogbild selbst bei mittelstarkem Regen.&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Alle großen deutschen Sender sowie viele deutsche Spartensender und die beiden großen Pay-TV Anbieter Premiere und Arena. Die am zweitmeisten vertretene Sprache ist spanisch, zudem finden sich noch einige Sender in italienisch, polnisch und weiteren Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 13° Ost - Eutelsat Hotbird&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Hama Lypsi Selected Quad-Switch&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): Eingang 2, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 2, Schalter 3 (1.0) Eingang 3, Schalter 4 (1.1/1.2) Eingang 2&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Zwei Analog-Sender, ansonsten vollständig digital MPEG2 Standard Definition&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: 8 bis 10dB Eb/N0 bei klarem Himmel laut Technisat Digit MF4-S auf allen Trägern&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Dominant sind die Sender aus Italien (inkl. aller RAIs und der Mediaset-Gruppe) und Polen, sowie viele Sender aus dem arabischen Raum, die zwar meist christlich, seltener auch muslimisch geprägt sind, dies aber als Unterhaltungssender mit Vollprogramm nicht so penetrant zeigen. Ansonsten geht das kunterbunte Potpourri quer durch alle Kulturen und Länder inkl. Thailand. Als Pay-TV-technischer Exot findet sich hier das leider sehr teure JSTV Japanese Satellite Television, das auf zwei Kanälen einen interessanten Querschnitt durch das japanische Fernsehprogramm bietet (Umschaltung zwischen verschiedenen japanischen Sendern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9° Ost - Eutelsat Eurobird 9A&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Grundig GT40U1 Twin&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): ---, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 5, Schalter 3 (1.0) ---, Schalter 4 (1.1/1.2) Eingang 5&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Digital in DVB-S und DVB-S2, primär unverschlüsselte Angebote in MPEG2 SD, einige verschlüsselte Angebote in MPEG2 SD und H264 SD und HD&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: 6 bis 7dB Eb/N0 bei klarem Himmel laut Technisat Digit MF4-S auf allen Trägern&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Sehr bunter Multi-Kulti-Mix. Dominierende Sprachen gibt es nicht, dafür Programme aus allen Teilen der Welt. Daneben gibt es eine breite Palette an Erotik-PayTV-Angeboten sowie einige (verschlüsselte) Zuführungen von Eutelsat KabelKiosk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.8° Ost - SES Sirius 4&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Sharp BS1R8EL200A&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): ---, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 4, Schalter 3 (1.0) ---, Schalter 4 (1.1/1.2) 4&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Digital in SD (MPEG2 und H264) und HD (H264), DVB-S2 Modulation schon recht weit verbreitet.&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: Europe BSS Beam gut und mit ausreichender Schlechtwetterreserve auch für stärkeren Regen, alle anderen schwach bis garnicht&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Programme für den skandinavischen und russischen Raum. Viele davon leider verschlüsselt, aber mit einer bunten Mischung einiger interessanter offener Kanäle. Einige davon sind leicht folkloristisch angehaucht, viele aber sind Spielfilm-/Serien-Sender, wobei diese leider meist verschlüsselt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0.8° West - Thor 3 und 5, Intelsat 10-02&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Kreiling KR 240 Profi&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): ---, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 6, Schalter 3 (1.0) ---, Schalter 4 (1.1/1.2) Eingang 6&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Digital in DVB-S und DVB-S2, primär unverschlüsselte Angebote in MPEG2 SD, einige verschlüsselte Angebote in MPEG2 SD und H264 SD und HD&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: Guter Empfang mit ausreichend Schlechtwetterreserve auf einigen Beams, andere schwächer bis garnicht. C-Band funktioniert mit dieser Antenne bauartbedingt nicht.&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Programme aus ehemaligen Ostblock-Staaten. Häufig vertreten sind Bulgarien und Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° West - Eutelsat Atlantic Bird 3&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Inverto Silver Tech IDLP-40TL+&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): ---, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 7, Schalter 3 (1.0) Eingang 2, Schalter 4 (1.1/1.2) ---&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Primär digital (MPEG2 Standard Definition), vereinzelt analoge Sender in SECAM&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: Sehr gut auf Super Beam, schwach bis mittel auf Wide Beam, Algeria Beam garnicht bis nur fehlerhaft, C-Band kann prinzipbedingt mit der Antenne nicht empfangen werden&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Dominant ist Frankreich mit vielen offenen und teilweise auch verschlüsselten Sendern. Die DVB-Sender kommen aus deutschen Receivern natürlich als PAL. Die analogen Sender, darunter auch der digital nur verschlüsselt empfangbare TF1, sind SECAM. Canal+ sendet sogar noch auf einem Sender analog verschlüsselt in dem legendären analogen Nagravision Zeilentausch-Verfahren das man auch noch von Premiere Analog kennt, zu gewissen Gelegenheiten sendet man dort auch offen. Und auf TF1 läuft sogar noch die französische Ausgabe vom Glücksrad, wie man es von uns von früher sogar noch kennt sogar noch mit Buchstabenfee als Blickfang, auch wenn sie eigentlich keine Buchstaben mehr umdrehen muss, sondern nur noch einzelne Displays antippt (und selbst das manchmal nicht richtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8° West - Eutelsat Atlantic Bird 2 und Telecom 2D&lt;br /&gt;
Verwendetes LNB: Sharp BS1R8EL200A&lt;br /&gt;
DiSEqC: Schalter 1 (1.0): ---, Schalter 2 (1.1/1.2): Eingang 8, Schalter 3 (1.0) ---, Schalter 4 (1.1/1.2) 8&lt;br /&gt;
Übertragungsart: Primär digital (MPEG2 Standard Definition), vereinzelt analoge Sender in SECAM&lt;br /&gt;
Empfangsqualität: Prinzipbedingt schlecht, da auf der kleinen Antenne die Ausrichtung nicht mehr optimal gewährleistet ist (Abstand zum Atlantic Bird 2 zu klein, weit im Außenbereich). Es reicht aber für stabilem Empfang des Europa- und Frankreich-Beams bei gutem Wetter und leichtem Regen.&lt;br /&gt;
Was man dort findet: Einige (verschlüsselte) Zuführungen für Eutelsat KabelKiosk, das (nur unidirektional - Rückkanal via Telefonleitung) arbeitende Internet-Angebot SkyDSL sowie einige französische (darunter auch im analogen SECAM und verschlüsselt im analogen Nagravision-Zeilentauschverfahren sendend Canal+) und arabische (nur auf einem Middle East Beam, der in unseren Breiten nicht mehr empfangbar ist) Sender. Dazu einige Feeds (nicht dauerhaft geschaltete Kapazitäten für Live-Übertragungen) 
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    <pubDate>Wed, 23 Dec 2009 21:44:00 +0100</pubDate>
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    <title>Saba VM6991 CCD - Etwas unhandlich, aber gut</title>
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            <category>Aktueller Bestand: VHS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;242&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Heute widme ich mich mal meiner alten Videokamera. Diese wurde inzwischen von einer modernen 3CCD MiniDV Kamera abgelöst, aber als Zweitkamera oder als Zuspieler für alte VHS-C Kassetten die in großen Rekordern trotz Adapter nicht richtig laufen wollen taugt sie noch allemale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;64&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der etwas unhandliche Klotz, nicht Handycam und nicht Schulterkamera sondern einfach nur groß und schwer (man spürt es nach einiger Zeit des Filmens im Arm) stammt, wie auch die anderen VHS und S-VHS Geräte, die die deutschen Thomson-Töchter Saba, Telefunken und Nordmende damals auf dem Markt hatten, von JVC. Das genaue Modell konnte ich nicht ausmachen, anhand von Indizien bin ich mir aber 99% sicher, dass es sich um eine JVC GR-65 handeln muss. Das Gewicht, das man da vorm Auge herum trägt belohnt die Kamera mit einer für damalige Verhältnisse sehr guten Bildqualität und einem sehr interessanten Featureset das damals jeden Hobbyfilmer begeisterte. Dazu zählt auch ein Titelgenerator mit dem man Bilder erfassen und in das Bild einbinden kann. Und einen sehr feinfühligen Motorzoom den man alternativ auch über einen Zoomring manuell betätigen kann sowie einen abschaltbaren Autofocus mit Focusring sucht man bei heutigen Consumer-Kameras sowieso vergeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
Ich erwähnte es bereits: Die Kamera bringt so einiges mit was einem damals die Videos ver-pseudo-schönert hat. Manches war sinnvoll, manches weniger.&lt;br /&gt;
Heute nahezu undenkbar: Ein ausklappbares Farb-LCD-Display gab es nicht. Doch der Sucher hat auf seine eigene Art ganz spezielle Qualitäten. Denn es handelt sich um einen Schwarz-Weiß Röhrensucher. Da die monochrome Kathodenstrahlröhre keine Lochmaske besitzt, sehr scharf ist und sehr fein auflöst, ist sie zum Beurteilen der Schärfe und Schärfetiefe beim Einsatz des manuellen Focus deutlich besser geeignet, als eine Farb-Röhre mit durch die Lochmaske und den Phosphor-Raster begrenzter Auflösung und erst recht besesr geeignet als ein Farb-LCD mit groben großen LCD-Pixeln und fester Auflösung. Farbsucher konnte man optional kaufen, entweder ein Farb-CRT-Sucher (genau wie der auf dem Bild zu sehende S/W-CRT-Sucher) oder ein großes Farb-LCD welches dann oben auf der Kamera thronte und den Röhrensucher mit seinem Guckloch ersetzte.&lt;br /&gt;
Das recht große Objektiv bietet einen 8x-Zoom der entweder manuell per Zoomring oder als Motorzoom mit sehr feinfühligen Wippen (nur eine Geschwindigkeit, die ist aber genau richtig) betätigt werden kann. Dazu ein abschaltbarer Autofocus (für den manuellen Focus mit Ring sowie einer OSD-Anzeige im Sucher die nach dem Motto &quot;So würde die Kamera es machen&quot; hilft) und ein manuell aktivierbarer (mechanischen Freigabeknopf drücken und Zoomring auf Macro ziehen) Macro-Modus der auch scharfe Aufnahmen aus nächster Nähe ermöglicht. Des weiteren bietet die Kamera an automatischer und manueller Bildkorrektur noch einen Weißabgleich (automatisch oder manuell mit drei Presets) sowie eine Anpassung der Verschlusszeit des elektronischen Shutters auch automatisch oder in mehreren Schritten manuell.&lt;br /&gt;
Uhrzeit und Datum können eingeblendet werden, bleiben dann aber hard-coded im Video verewigt und lassen sich nicht mehr ausblenden. Das gleiche gilt für die Titeleinblendungen des Titelgenerators. Diesen kann man z.B. vor der Urlaubsreise mit mehreren Seiten von Bildern füttern die aber nur mit 1 Bit (also solide oder transparent) gespeichert werden und dann in verschiedenen grellen Farben ins Bild eingeblendet werden können. Diese kann man nicht während der Wiedergabe einblenden sondern muss sie schon während der Aufnahme einblenden. Eine Chance, sie wieder loszuwerden hat man nicht.&lt;br /&gt;
An der Unterseite der Kamera befindet sich zudem noch ein Knopf für die Backlight Compensation (beim Filmen gegen grelle Lichtquellen) und für den Fader mit dem die Kamera auch selbst einblenden (beim Starten der Aufnahme) und ausblenden (beim Stoppen der Aufnahme) kann.&lt;br /&gt;
Eine Nachvertonungsfunktion ist ebenfalls vorhanden, aber da die Kamera keinen Hifi-Ton hat, wird der normale Linearspur-Ton überschrieben und der Originalton ist weg.&lt;br /&gt;
Die Kamera bietet zudem zum Kopieren der Bänder einen Dubbing-Modus (bei späteren Geräten Edit-Modus genannt) bei dem die &quot;Bildverbesserer&quot; ausgeschaltet werden und somit bei etwas höherem Rauschen eine deutlich gesteigerte Bildschärfe möglich ist. Wer die Kassetten trotzdem lieber im großen VHS abspielen will, kann auf den serienmäßig beiliegenden, recht robusten und schweren (Metall!) motorisierten VHS-C zu VHS Adapter zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufwerk:&lt;br /&gt;
Hier musste sich JVC etwas einfallen lassen. Die wuchtige Kopftrommel, wie sie sich in normalen VHS-Geräten findet, würde nicht in einen VHS-C Camcorder hinein passen. Daher arbeitet das JVC-Laufwerk mit einem &quot;4-für-2-Kopf&quot; Helical Scan Verfahren. Es bleibt das gleiche 2-Kopf Helical Scan wie bei jedem VHS-Gerät auch, aber man braucht 4 Köpfe um es umzusetzen. Die Kopftrommel wird nicht 180° umschlungen, sondern 270°. Somit erreicht man identische Schrägspuren wie bei der 180°-Umschlingung der größeren Fullsize-Kopftrommel. Da dann der Trick &quot;Ein Halbbild nimmt der eine Kopf, das andere der gegenüber liegende Kopf&quot; nicht funktioniert, müssen hier 4 Köpfe im 90°-Winkel zueinander untergebracht werden, damit sich immer dann, wenn ein Kopf das Band gerade verlässt, auf der anderen Seite der 270°-Umschlingung ein neuer Kopf zur Verfügung steht. Als fünfter Kopf mit an Bord ist ein fliegender Löschkopf.&lt;br /&gt;
Das Laufwerk ist sehr robust gebaut und trotz der filigranen Teile verstellen sich die Umlenkpfosten nicht.&lt;br /&gt;
Ansonsten nichts auffällig spektakuläres, weder positiv noch negativ. Das Laufwerk ist klassisch einmotorig und nutzt den Capstan zum Antreiben der Bandspulen. Ein Fädelmotor übernimmt das aus- und einfädeln.&lt;br /&gt;
Praktischerweise kann man das Laufwerk bei genug Lichteinfall so verwirren, dass man die Funktionen auch ohne Kassette abfahren kann, wodurch das Demo-Video noch mal etwas aussagekräftiger wurde als mit Band.&lt;br /&gt;
Hier erst mal ein paar Bilder und dann folgt das Video:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991003.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;93&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991003.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;95&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991006.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;71&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991006.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Und hier nun noch das Video:&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/9bNI83Zr72Q&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/9bNI83Zr72Q&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
An heutigen Maßstäben moderner MiniDV und HDV Camcorder ist die Bildqualität natürlich ein wenig steinzeitlich. Dennoch liefert der Sensor als solcher, obwohl er mit seinen 390.000 Pixeln noch nicht mal ganz auf PAL-Auflösung kommt (für VHS und gar S-VHS aber schon fast &quot;oversized&quot;), ein sehr scharfes, definiertes Bild mit klaren Farben und hohem Kontrast. Auch die Tonaufnahme des integrierten Elektret-Kondesator-Mikrofons ist durchaus anständig, da es sich allerdings hinter dem Zoomobjektiv befindet, hört man recht deutlich die Geräusche vom Motorzoom.&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass Saba die Auflösung mit nur 230 Zeilen (hier schlug mal wieder der Übersetzungs-Fehlerteufel zu, sie meinen natürlich 230 Linien) angibt, während typische VHS-Geräte mit 240, manchmal auch 250 Linien beziffert werden. Und tatsächlich ist die Aufnahmequalität eines stationären VHS-Rekorders der von dieser Kamera gefüttert wird, noch ein wenig besser. Bei der Wiedergabe von Aufnahmen dieser Kamera geben sich stationäre Rekorder und Camcorder nichts, im Gegenteil, einfache Rekorder ohne Edit-Modus sind in der Wiedergabe dem Camcorder mit Edit/Dubbing-Modus unterlegen.&lt;br /&gt;
Die Tonqualität der monoauralen Linearspur ist halt typisch für den VHS-Normalton und für die Stimmaufnahmen des Camcorders völlig ausreichend. Das Rauschen des Normaltons ist sogar erfreulich gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991007.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;87&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991007.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991008.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;89&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SabaVM6991CCD/SabaVM6991008.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Insgesamt scheint mir das Gerät sehr robust und nahezu unverwüstlich zu sein. Probleme hatte ich weder mit Laufwerk und Videoköpfen, noch mit anderen Teilen des Gerätes... bis eines Tages...&lt;br /&gt;
Die Platine die dort zu sehen ist, ist Teil der Bildverarbeitung und für OSD-Einblendungen und den Titelgenerator zuständig. Eines schönen (oder weniger schönen) Tages spuckte die Kamera kein Livebild mehr aus. Während die Wiedergabe hervorragend funktionierte, ließ das schwarze Livebild schon schlimmstes, nämlich einen defekten CCD-Sensor befürchten. Doch dem war nicht so. Bei besagter Grafikplatine sind einige Leiterbahnen von jetzt auf gleich aus nicht erkennbaren Gründen regelrecht abgebrannt. Mehr als schwarze Kohle, bei den feineren Leiterbahnen in Form von Häärchen die sich von der Platine lösten, blieb von einigen Leiterbahnen nicht mehr übrig. Einen Schuldigen hierfür konnte ich nicht ausmachen, allerdings erzählte mir ein JVC-Fachmann mal, dass die kleinen SMD-Becherelkos, von denen sich auch zwei auf dieser Platine befinden, beim Altern zwar meist (wie jeder Elko) hochohmig werden, aber manchmal auch eben Kurzschlüsse bilden, die beim &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/40-Die-vielen-Macken-des-JVC-HR-S4700-und-seiner-baugleichen-und-bauaehnlichen-Brueder.html&quot; &gt;JVC HR-S4700, 5800 und 6800 sowie deren baugleichen Brüdern von Telefunken, Saba und Nordmende&lt;/a&gt; zum Exitus der ICs auf der Y/C- oder Audio-Switch-Subplatine und somit zu einem irreparablen Schaden an diesem Bauteil (dann kann nur noch die Platine getauscht werden) führen können.&lt;br /&gt;
Stecke ich diese Platine ganz aus, inkl. der Kabel zu den anderen Platinen der Bildverarbeitung (die die Optik rundherum &quot;einkleiden&quot;), wird das Bild weiß. Stecke ich zumindest die kleinen Kabel ein, erhalte ich ein Bild vom Sensor, das aber zum einen total übersteuert ist (viel zu grell und kontrastreich, eine weiße Rauhfasertapete besteht aus grell-weiß und schwarzen Pickeln) und zum anderen so komische Ausreißer enthält die aussehen wie die fehlerhafte Wiedergabe eines S-VHS Bandes in einem VHS-Rekorder. Setze ich zudem den Platinenstecker der Platine auf den großen Platinenstapel locker mit auf, erhalte ich ein klares Bild, allerdings ohne OSD. Stecke ich die Platine vollständig auf, erhalte ich wieder das ursprüngliche Defekt-Symptom, ein schwarzes Bild mit korrektem OSD.&lt;br /&gt;
Sobald ich den Auslöser oder zumindest eine Lösung für dieses Problem gefunden habe, werde ich es hier veröffentlichen. Vielleicht ist es ja möglich, nach dem Tausch der Elkos und dem Nachziehen der defekten Leiterbahnen mit Silber-Leitlack (dicke Leiterbahnen) oder Fädeldraht (dünne Leiterbahnen) diese Platine wieder in Betrieb zu nehmen, schließlich sind ja noch alle Funktionen vorhanden, nur nicht im Zusammenspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;127&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/vhsc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Technische Daten Saba VideoMovie VM6991 CCD:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: Camcorder, VHS-C, HQ, Hifi-Stereo, 5-Kopf (2x 2-Kopf Gruppe und fliegender Löschkopf)&lt;br /&gt;
- Videoköpfe: 4 Videoköpfe in Form von 2 Gruppen von je 2 rotierenden Videoköpfen, Schrägspuraufzeichnung&lt;br /&gt;
- Audioköpfe: 1 stehender Audiokopf, Längsspuraufzeichnung, Mono&lt;br /&gt;
- Löschköpfe: 1 rotierender Löschkopf, 1 stehender Löschkopf&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren: 2-Kopf Helical Scan mit herabgesetztem Farbträger (Colour Under), FM-Moduliert, Auflösung &gt;230 Linien&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (HiFi): Nicht unterstützt&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Normal): Lineare Ton-Aufzeichnung, Frequenzbereich 100-10000Hz, Mono&lt;br /&gt;
- Bildsensor: 1/2&quot; CCD mit Bayer-Matrix, 390.000 Bildpunkte&lt;br /&gt;
- Zoombereich: 8x optischer Zoom, kein Digitalzoom, kein Bildstabilisator&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeit: 23,39mm/s (PAL SP)&lt;br /&gt;
- Deck-Hersteller: JVC&lt;br /&gt;
- Deck-Bezeichnungen und Codes: Nicht bekannt&lt;br /&gt;
- Deckmotoren: Einmotoriges Deck mit Hilfsmotoren: Capstan-Motor (Capstan, beide Wickelteller), Lademotor (Laden und Fädeln), Trommelmotor (Kopftrommel)&lt;br /&gt;
- Fädelmechanismus: Modifiziertes M-Load für Camcorder mit 270°-Kopfumschlingung, fädelt Band erst zum Abspielen ein und nach dem Stoppen wieder aus, spult &quot;in shell&quot;, also voll in die Kassette zurückgefädelt, daher kein Kontakt zum Audio-Control-Kopf und somit kein Echtzeit-Zählwerk&lt;br /&gt;
- Zählwerk: Standard Wickelumdrehungen, kein Echtzeit&lt;br /&gt;
- Tracking: Manuell, analog mit Dreh-Poti&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: HQ-Schaltkreis (Standard bei nahezu jedem Gerät seit Mitte der 80er), abschaltbar über Edit-Modus&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeiten: SP (Standard Play)&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Motorzoom mit manuellem Zoomring. Abschaltbarer Autofocus mit Focusring. Titelgenerator und Datum/Zeit Einblendung&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: JVC GR-65 (vermutlich das Original), JVC GR-S77 (S-VHS Variante)&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Japan (Annahme, da alle JVCs und Baugleiche zu dieser Zeit aus Japan stammten, kein Aufdruck am Gerät)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die &quot;Geeignet für&quot; Bewertungen verzichte ich an dieser Stelle. Ich denke, filmen will mit so einem Ding heute niemand mehr. Zumal VHS-C Kassetten langsam aussterben und es auch schwer sein dürfte, noch gute Akkus (&quot;Ziegelsteine&quot; mit 9.6V) mit langer Laufzeit und geringer Selbstentladung für die Kamera zu finden. Für Profis, die von dem Zoom- und Focus-Ring profitieren würden, ist die Bildqualität, so gut sie damals auch war, zu schlecht, Amateure finden heute deutlich kleinere, leichtere MiniDV-Camcorder mit bezahlbareren Medien und längeren Kassetten- und Akkulaufzeiten zu durchaus erträglichen Neupreisen und die Retro-Freaks filmen sicher lieber mit einer Trinicon-Röhrenkamera samt SL-F1 Betamax-Portable oder einem Betamovie-Camcorder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: Der Bildchip liefert ein durchaus brauchbares Bild und somit qualifiziert sich diese Kamera auch durchaus als Bildlieferant für alternative Aufzeichnungs-Rekorder wie stationäre VHS-Geräte, DVD-Rekorder oder PCs. Zudem schlägt sich die Kamera, auch dank ihres Edit-Modus für unverfälschtes Abspielen des VHS-Bandes, aber sehr gut als Zuspieler für VHS-C Kassetten, mit denen gerade moderne Videorekorder mit ihren zugschwachen Plastiklauferken ziemlich zu kämpfen haben, da die Adapter ziemlich schwer und auch etwas schwergängig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Altenteil gehören die alten JVCs und Baugleiche jedenfalls nicht, sie sind durchaus noch dankbare, preisgünstige Arbeitskräfte in &quot;Altersteilzeit&quot;, sofern nicht irgendwelche komischen Teile wie die OSD-Platine kaputt gehen (da steckt man bei so alten Geräten einfach nicht drin). 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 May 2008 19:35:44 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Grundig superelite SE7056text - Langlauf-Farbfernseher mit hervorragender Bildqualität</title>
    <link>http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/39-Grundig-superelite-SE7056text-Langlauf-Farbfernseher-mit-hervorragender-Bildqualitaet.html</link>
            <category>Fernsehgeräte, Monitore, Beamer</category>
    
    <comments>http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/39-Grundig-superelite-SE7056text-Langlauf-Farbfernseher-mit-hervorragender-Bildqualitaet.html#comments</comments>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;285&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text001.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen ist er volljährig, mein guter alter Grundig-Fernseher. Und dennoch ist die Bildqualität immer noch wie am ersten Tag. Dabei waren nur selten kleine Reparaturarbeiten fällig, die meisten bedingt durch trockene Elkos oder die Grundig-typischen spröden Lötstellen. Solche Kleinigkeiten sind nach fast 20 Jahren aber auch kaum verwunderlich. Grund genug, dem Gerät eine Gerätevorstellung zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick fällt das symmetrisch aufgebaute, recht elegante, zeitlose Design in schlichtem Schwarz auf. Die Front besteht dabei aus den Materialien Kunststoff (Bildröhrenrahmen), Glas (Kontrastfilterscheibe, überdeckt den Bildröhrenrahmen und die Röhre), Hochglanz-Kunststoff (Bedienfelder links und rechts) und Metall (Lautsprecher-Gitter). Nichts wirkt dabei billig, die Verarbeitung ist hochwertig. Der Gehäuse-Rahmen besteht Grundig-typisch aus schwarz furniertem Pressholz, die Rückabdeckung ist aus einem hochwertigen, dicken Kunststoff.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text003.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;90&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text003.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der 70cm-Fernseher (66cm sichtbare Diagonale) ist aufgrund der seitlich angebrachten Lautsprecher mit 79cm recht breit, die Höhe von 54cm ist hingegen sehr human. Dank der Kurzhals-Röhre mit 110° Ablenkung, nicht erst eine Erfindung der Neuzeit (Stichwort Samsung Shortneck), hält sich auch die Stelltiefe mit nur 47cm in Grenzen. Durch die leichte Wölbung der Röhre auch, ohne dass die Konvergenz darunter leidet. Die Röhrenwölbung wird optisch ein wenig durch die Kontrastfilterscheibe kompensiert, die zugleich den Kontrast bei Tageslicht steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontrastfilterscheibe funktioniert nach folgendem Prizip: Die Röhre, obwohl schon getönt, reflektiert recht viel Tageslicht, wodurch der Schwarzwert schlechter wird. Der Kontrast, das Helligkeits-Verhältnis zwischen schwarzem und weißem Bild, wird somit schlechter, da das &quot;schwarze&quot; Bild heller ist. Sitzt nun eine getönte und entspiegelte Filterscheibe vor der Röhre, wird das Umgebungslicht gleich zwei mal gemindert: Beim ersten mal beim Eintreten durch die Filterscheibe und das zweite mal nach der Reflexion auf der Röhre beim Austreten durch die Scheibe. Das von der Röhre erzeugte Licht, sprich das Bild wird aber nur einmal abgemindert, was man zudem noch durch simples heller stellen kompensieren kann. Ergebnis: Eine effektive Steigerung des Kontrastes, da die Filterscheibe den Schwarzwert bei Tageslicht verbessert. Bei Dunkelheit, sprich ohne Licht das reflektieren kann, bringt diese Scheibe natürlich null und nix, sie schadet aber auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innenleben:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text004.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;88&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text004.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;In dem Fernseher steckt eine 70cm Bildröhre des damaligen Grundig-Mutterkonzerns Philips sowie die Elektronik von Grundig selbst, dem als besonders hochwertig und im Kern sehr robust geltenden Chassis CUC4510, welches Ende der 80er bis Mitte der 90er gebaut wurde und noch voll analog aufgebaut ist. Da pfuschen einem keine digitalen &quot;Bildverbesserer&quot; rein, die Qualität ist pur wie das Bild hineinkommt.&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist modular, Tuner, Ein-/Ausgänge, Featurebox und Videotext-Decoder (je nach Modell auch ein TOP-Text Decoder) finden sich auf einzelnen Karten.&lt;br /&gt;
Skurril das Degaussing, welches nicht über ein Relais abgeschaltet wird. Die Entmagnetisierungsspule und der ihr vorgeschaltete PTC liegt direkt am Netzeingang hinter dem Hauptschalter (ein harter Hauptschalter der das Gerät vollständig vom Strom trennt). Nach längerer Standzeit im Aus-Zustand entmagnetisiert sich das Gerät (das charakteristische &quot;Plöng&quot; ist zu hören, allerdings recht leise und etwas übertönt vom Plop der Lautsprecher), dann heizt sich der PTC auf und leitet so gut wie keinen Strom mehr. Allerdings bleibt der PTC die ganze Zeit im Standby heiß/nichtleitend. Um das Gerät zu entmagnetisieren, z.B. weil man mit einem nicht magnetisch abgeschirmten Lautsprecher zu nahe an der Bildröhre stand oder weil man die Ausrichtung des Gerätes um 90° gedreht hat, muss man es längere Zeit ganz abschalten sodass der PTC abkühlen kann. Erst dann funktioniert der Degauss wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;42&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text002.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;86&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigSE7056text/GrundigSE7056text002.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Damals Top-Ausstattung, heute recht unspektakulär. Der Tuner beherrscht PAL und Secam B/G/L sowie PAL60. NTSC ist nicht möglich, das Bild ist dann schwarz-weiß. Gleiches gilt für die AV-Eingänge, von denen 2 1/2 vorhanden sind.&lt;br /&gt;
In Worten: Ja, richtig gelesen: Zwei-einhalb! AV1 ist die schwarze Scart-Buchse, AV2 ist entweder die blaue Scart-Buchse oder der S-Video Eingang samt nebenliegender Cinch Audiobuchsen. Natürlich können sowohl die blaue Scartbuchse alsauch die S-Video Buchse belegt sein, es sollte aber immer nur ein Gerät aktiv sein, da sich ansonsten die Bilder überlagern. RGB wird an Scart-Buchse AV1 unterstützt, allerdings ist die Umschaltung &quot;Pakistan-Style&quot;: Liegt an Pin 14 das Umschaltsignal für RGB an, schaltet der RGB-Ausgang der Featurebox schwarz. das RGB-Bild von AV1 überlagert einfach das andere Bild. Liegt das Umschaltsignal nicht an, überlagern sich sogar zwei verschiedene Bilder. Auf das richtige Sync-Signal (bei RGB auf dem Composite-Pin vom Scart-Stecker) greift der Fernseher, der das RGB-Signal auf AV1 immer anzeigt wenn ein Umschaltsignal anliegt, allerdings nur zurück, wenn man ihn auch auf AV1 stellt, sonst nimmt er den Sync vom jeweiligen eingestellten Kanal, das stimmt nicht und das Bild läuft durch. Pfiffig: Die eine Scart-Buchse schleift die andere durch, das heißt das was man auf AV1 guckt kann man auf einem Videorekorder an AV2 aufzeichnen und umgekehrt.&lt;br /&gt;
Für Videotext sorgt beim SE7056text ein normaler Videotext-Decoder ohne Top-Text und Seitenspeicher. Der neuere SE7056top, ebenfalls noch mit CUC4510 Chassis aber mit TOP-Text Decoder-Karte liefert TOP-Text (Table Of Pages). Der Videotext kann auch zum Einblenden einer Uhr (ohne Rest vom Videotext) verwendet werden und lässt sich während des Wartens auf eine Seite oder Unterseite ausblenden (dann steht nur oben der Seitenzähler und bei einem Treffer &quot;Abrufbereit&quot;. Unterseiten (z.B. Tafel 520, Seite 4/7) lassen sich gezielt aufrufen oder mit der Stop-Taste einfrieren und so gegen Umschalten auf die nächste Unterseite sichern. Versteckte Inhalte, z.B. die Auflösung einer Quizfrage, lassen sich aufdecken. Soweit ist das Standard. Das Feature neuerer Teletext-Decoder wie das Transparentschalten des Hintergrundes unterstützt dieser Decoder leider nicht, dafür kann er aber das Bild groß schalten (Doppelte Buchstabenhöhe, dabei wird dann im Wechsel die ganze Seite mit einfacher Buchstabenhöhe sowie die obere und untere Hälfte mit doppelter Buchstabenhöhe angezeigt. Angebote wie Gehörlosenuntertitel funktionieren natürlich trotzdem einwandfrei, dann wird nur eine kleine Box des Videotextes angezeigt in dem sich die Untertitel befinden.&lt;br /&gt;
Die Featurebox, der bildverarbeitende Teil des Fernsehers, ermöglicht die Einstellung von Helligkeit (Grundhelligkeit/Schwarzwert), Kontrast (Spitzenhelligkeit/Weißwert) und Farbsättigung, sowie nur bei NTSC (was dieser TV nicht beherrscht) der Farbwinkel (TINT) der sich bei NTSC schon mal verdrehen kann (dabei sind alle Regenbogenfarben auf einem Kreis angeordnet, wobei Rot 0/360°, blau 120° und grün 240° - man kann sich ungefähr ausmalen, was passiert, wenn sich dieser Winkel aufgrund eines Fehlers im Signal verändert).&lt;br /&gt;
Zudem wird eine vier-buchstabige Senderkennung eingeblendet, welche man selbst eingeben kann.&lt;br /&gt;
Senderspeicher für den sehr empfindlichen und guten Stereo/Zweikanalton-Tuner, der neben UHF auch Kabel-Sonderkanäle beherrscht, sind 49 vorhanden, wobei man das Gerät auch, wenn man so viele nicht braucht, auf 9 Senderspeicher umschalten kann. Denn auf den Tasten 1-4 würde man sonst immer noch nach einer zweiten Zahl gefragt werden oder 5 Sekunden warten müssen bis auf Kanal Platz 1-4 gesprungen wird - so wird der Kanal direkt angesprungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Das Bild ist scharf bis in den Randbereich und auch Konvergenzfehler halten sich in überschaubaren Grenzen (minimalste Farbsäume in den Ecken, die man nur sieht, wenn man förmlich in das Gerät hinein kriecht). Die Wiedergabe ist sehr plastisch, selbst feinste und kontrastarme Details wie Rauhfasertapete sind sehr gut erkennbar. Das hat natürlich auch den Nachteil, dass man in dieser als ach so toll verkauften neuen digitalen Welt auch jedes kleine Kompressionsartefakt sofort sieht.&lt;br /&gt;
Mit einem guten Farbabgleich sind auch die Farben sehr natürlich. Die Farbdarstellung ist ungleich besser und natürlicher als bei jedem LCD-Fernseher den man heute so kaufen kann, da man diese prinzipbedingt garnicht so gut einstellen kann wie eine gute Röhre.&lt;br /&gt;
Den Tuner habe ich bereits in den Features als sehr empfindlich gelobt. So ist auch das Bild über UHF wenn das Signal auch nur einigermaßen stark genug ist absolut rauschfrei. Über Scart und S-Video sowieso.&lt;br /&gt;
Manko bei der Bildstabilität: Die bei Laserdisc typischen schwarzen Fischchen (Staub-/Lufteinschlüsse die sich als schwarze Striche im Bild zu Erkennen geben) lösen leichte Zeilenausreißer in den nächsten paar Zeilen aus, ansonsten sind die Bildränder immer schnurgerade, selbst bei grottenschlechten VHS-Videos die jeden modernen Fernseher oder PC-Videowandler aus dem Tritt bringen. Die Kuriosität mit den Zeilenausreißern bei Laserdisc gab es auch beim fehlerhaft implementierten TBC des Canopus DV-Wandlers ADVC-300 der auch massive Probleme mit Betamax hatte - der Grundig-TV hingegen hat mit den gleichen Bildstörungen bei Betamax keine Probleme und bleibt hier souverän stabil.&lt;br /&gt;
Der Ton ist ebenfalls sehr gut. Erstaunlich gut dafür, dass Breitbandlautsprecher statt ein Mehrwege-System verbaut wurde. Knackig bis in die tiefsten Bässe und brilliant bis in die Höhen ist der Klang für interne &quot;Fernseh-Quäker&quot; hervorragend. Der Klang ist hier bei Scart immer Stereo, bei Stereo-Ausstrahlungen im analogem terrestrischen Bereich oder Kabelnetz ebenfalls Stereo bzw. Zweikanalton. Störgeräusche wie Brummen oder Rauschen sind nur minimal vorhanden. Satte 20W RMS, gemessen an einer Hifi-Anlage recht wenig aber für einen Fernseher ziemlich viel, sorgen für ordentlich Wumms, denn zum Übersteuern kriegt man das Gerät wohl nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen:&lt;br /&gt;
Ich wünschte ich müsste dieses Wort bei Schwachstellen nicht mehr sagen: Elkos! Nach fast 20 Jahren kein Wunder, wenn die ersten Elkos austrocknen. Effekt hierbei sind dann Störungen der unterschiedlichsten Art. Für Zeilenausreißer im kalten Zustand sind die Elkos im Vertikalteil verantwortlich, hört man hingegen in leisen Filmpassagen ein Brummen bis Knarren im Ton wenn das Bild hell wird dürfte eher ein schwächelndes Schaltnetzteil bzw. die Filter-Elkos im selbigen dafür verantwortlich sein. Viele Macken lassen sich mit einer bloßen Elko-Kur ausbügeln.&lt;br /&gt;
Ansonsten ist noch der Tuner recht anfällig, da kann es schon mal zum Ausfall des Tons kommen (während über die Scartbuchsen noch Ton hereinkommt). Auch hier kann der Tausch einiger Teile helfen.&lt;br /&gt;
Zudem spottet man ja über Grundig mit dem Akronym &quot;&lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;ründlich &lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;undum &lt;strong&gt;U&lt;/strong&gt;mfassend &lt;strong&gt;N&lt;/strong&gt;achlöten &lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;ann &lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;st &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;ut&quot;, und das nicht ohne Grund, denn das von Grundig verwendete Lötzinn wird oft spröde und die nicht mehr so gut leitenden Lötstellen sorgen dann für die komischsten Fehlerbilder.&lt;br /&gt;
Wie bei jedem Fernseher kann natürlich auch mal der Zeilentrafo kaputt gehen, aber das ist hier eher selten.&lt;br /&gt;
Für Kometenschweife oder Farbfahnen an starken Kontrasten kann zwar eine gealterte Bildröhre verantwortlich sein, viel wahrscheinlicher ist aber noch, dass sich die Macken durch eine leichte Korrektur am UG2 beheben lassen. Grund: Farbausreißer und Ausbluten werden bei diesem Modell auch von zu hoher Intensität verursacht und wenn UG2 zu niedrig ist, neigt man dazu, Helligkeit, Kontrast und Intensität sehr weit aufzureißen damit das Bild vernünftig aussieht. Auch bei Konvergenzfehler-ähnlichen Farbsäumen oder Unschärfen im Randbereich kann eine Korrektur von UG2 und Focus die Lösung sein. Allerdings: Dezent sollte man schon vorgehen. Die gerne gelesene Methode &quot;UG2 so weit aufdrehen, dass Rücklaufstreifen zu sehen sind und dann zurückdrehen bis sie wieder verschwinden&quot; kann zu einer etwas zu hohen Schirmgitterspannung führen, die wiederum dazu führt, dass man mit dem Focus nicht mehr sauber einstellen kann (entweder Mitte oder Bildränder sind unscharf) oder der nach einiger Betriebszeit Farbunreinheiten (Doming) auftreten, die bei geringerer UG2 nicht auftreten.&lt;br /&gt;
Achtung: Es kann vorkommen, dass Elkos auf der Platine falsch herum beschriftet sind (evtl. auch abhängig von der Revision der Chassis-Platine, bei mir war konkret C672 falsch herum beschriftet: Die Minus-Seite des Elkos, also die mit dem weißen Streifen, muss Richtung Netzteil gucken, die Plus-Seite richtung Zeilentrafo, die Beschriftung auf der Platine ist umgekehrt, das muss aber nicht bei jedem Gerät so sein), zudem sind an einigen Stellen andere Kapazitäten eingelötet als auf dem Schaltplan im Service-Manual verzeichnet (bei mir waren das konkret C677 (1000µF/25V statt 220µF/25V), C373 und C323 (4.7µF statt 1µF) sowie C311 und C361 (220µF statt 100µF). Daher sollte man die nötigen Kapazitäten nicht aus dem Schaltplan sondern von der Platine abschreiben. Zudem sollte mans ich Fotos machen wie rum welcher Elko eingelötet war.&lt;br /&gt;
NOCH MEHR ACHTUNG: Reparaturen sollte eh nur vornehmen, wer weiß, was er tut. An einigen Stellen liegen Spannungen von &gt;200V an (z.B. auf der Bildröhrenplatine), an der Anode sogar 27kV! Ist das Gerät aber entladen (im ausgesteckten Zustand Netzschalter einschalten, evtl. ein paar Tage stehen lassen) sind die Elkos schon mal leer und solang man nicht das Anodenkabel vom Zeilentrafo an der Bildröhre abzieht (die 27kV dort können noch Wochen erhalten bleiben) kann eigentlich nichts schlimmes passieren. Wer allerdings Lötstellen im Hochstrom-Bereich verbrutzelt, der riskiert im Betrieb einen Brand. Daher wie gesagt: Nur Fachpersonal sollte hier ran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Grundig SE7056text:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: CRT Farb-TV mit Schlitzmaske und Kurzhals-Röhre&lt;br /&gt;
- Bildgröße: 70cm Bildröhre, 66cm sichtbar&lt;br /&gt;
- Seitenverhältnis: 4:3&lt;br /&gt;
- Bildwiederholrate: 625/50i (PAL-Bild mit 625 Zeilen, 50Hz, Interlaced), 525/60i (PAL60-Bild mit 525 Zeilen, 59,97Hz, Interlaced)&lt;br /&gt;
- TV-Normen: PAL, Secam, PAL60, sowohl bei Tuner alsauch bei den AV-Eingängen&lt;br /&gt;
- Tuner: Analog-Tuner für terrestrischen und Kabelempfang, Kanäle C01-C99, Sonderkanäle S01-S20&lt;br /&gt;
- Programm-Speicherplätze: 49, zur besseren Bedienung bei wenigen per Tuner empfangbaren Kanälen reduzierbar auf 9&lt;br /&gt;
- AV-Eingänge: 2 AV-Eingänge mit Durchgangsmodus (Kopie über die AV-Buchsen von einem Videorekorder auf einen anderen möglich), 1 S-Video Eingang mit Cinch Audio-Buchsen (belegt AV 2 Programmplatz, darf zwar zusammen mit Scart-Buchse 2 angeschlossen sein, allerdings sollte nur eines der Geräte eingeschaltet sein, da sich ansonsten die Bilder überlagern). AV1 ist RGB-fähig, die Umschaltung erfolgt über das Umschaltsignal auf Scart Pin 16/14&lt;br /&gt;
- Hersteller Chassis: Grundig&lt;br /&gt;
- Chassis-Bezeichnung: CUC4510&lt;br /&gt;
- Bildröhren-Typ: Normal gewölbte Kurzhals-Röhre (110° Ablenkung) mit Schlitzmaske, dunkel getönt, mit zusätzlicher Kontrast-Filterscheibe&lt;br /&gt;
- Hersteller Bildröhre: Philips&lt;br /&gt;
- Bildröhren-Bezeichnung: A66EAK51X01&lt;br /&gt;
- Ton: Stereo- und 2-Kanal-Ton Tuner&lt;br /&gt;
- Lautsprecher: 2x20 Watt RMS, seitlich angebrachte Breitband-Lautsprecher&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: Proc-Amp (Featurebox) für Helligkeit (Schwarzwert), Kontrast (Weißwert), Intensität&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: Vorverstärker mit Bass, Höhen, Lautstärke, Stummschaltung&lt;br /&gt;
- Teletext/Videotext-Decoder: Standard (Kein Top-Text, Top-Text ab Modell SE7056top), kein Seitenspeicher&lt;br /&gt;
- Onscreen-Display: Senderkennung (4-stellig, von Hand zu programmieren), Videotext-Seitenzähler im Fernsehbild bei ausgeblendetem Videotext, Uhrzeit (aus Videotext abgerufen)&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Grundig SE7056top (mit Top-Text Decoder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die von meinen Videorekorder-Vorstellungen bekannten &quot;Geeignet für&quot; Bewertungen verzichte ich an dieser Stelle, da ich das hier nicht für besonders sinnvoll halte. Wer einen robusten alten Fernseher sucht der schon 20 Jahre überlebt hat und vermutlich noch mal mindestens genauso lange halten wird und dabei eine sehr gute Bildqualität bei Standard Definition (PAL) liefert, ist mit alten Grundig-Geräten aber immer sehr gut bedient. 
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    <pubDate>Sun, 18 May 2008 14:14:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Thomson Scenium DVH-8090 - Die Alternative für das digital gewordene Analogband</title>
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            <category>Videokassette, 1/2&quot;-Band: D-VHS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;134&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
D-VHS ist die letzte Entwicklungsstufe des seit den späten 70ern erfolgreichen Heimvideo-Formates VHS und wurde 1998 vorgestellt und bis zum neuen Jahrtausend im Markt etabliert. Das D wird oftmals &quot;Digital&quot; genannt, die offizielle Bezeichnung heißt aber nicht &quot;Digital-VHS&quot; sondern &quot;Data-VHS&quot;, womit man zum Ausdruck bringen wollte, dass D-VHS nicht nur digitales Video sondern auch digitale Daten speichern könnte. Genauso wie DVD ja auch nicht für &quot;Digital Video Disc&quot; sondern für &quot;Digital Versatile Disc&quot;, also &quot;digitale, vielseitige Scheibe&quot; steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;29&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;D-VHS ermöglichte alles mögliche. Digitales Video, digitaler Ton, aber auch digitale Daten. Auch merhere Tonspuren, in verschiedenen Sprachen oder in Dolby Digital Mehrkanal wären laut Specs möglich gewesen. In Europa blieb es aber bei schnödem PAL und Stereo-Ton, Geräte in USA und Japan brachten es immerhin sogar schon zur Ehre, HDTV-fähig zu sein (wie auch sein analoger HDTV-Pendant W-VHS, der es nie nach Europa schaffte). Während in Japan neben VHS-Erfinder Victor (in Deutschland besser als JVC bekannt) auch Panasonic und Hitachi im D-VHS Markt mitmischten, gab es in Europa kaum Alternativen. Philips bot zwar einen D-VHS Rekorder an, der war aber von JVC zugekauft. Der einzige Nicht-JVC auf dem deutschen D-VHS Markt war der hier vorgestellte Thomson DVH-8090, der sich mit seinen Besonderheiten wie voller Multinorm-Fähigkeit (PAL, SECAM, Mesecam, NTSC) und der mehrstufig einstellbaren Intensität der digitalen Bildrauschunterdrückung durchaus zu einer Alternative zum JVC hätte mausern können. Allerdings besitzt das Gerät leider auch viele konzeptionelle Schwächen. D-VHS war allerdings immer ein sehr teurer Spaß, sowohl Rekorder alsauch Kassetten waren unverhältnismäßig teuer. Da hat es auch nicht geholfen, dass die Bildqualität absolut brilliant (im SD-Modus mit 14.1Mbit/s besser als DVD) und die Laufzeit ebenfalls kaum zu schlagen war (15 Stunden im LS3-Modus mit 4.7Mbit/s auf einer DF300 Kassette, die etwas weniger Bandmaterial als eine E240 enthält). Das Format war zum Scheitern verurteilt, zumal zumindest für den Kauf- und Leihvideo-Markt die DVD schon recht bezahlbar wurde. DVD-Rekorder waren aber damals noch keine Konkurrenz, die deutlich billigeren und vom Heimanwender als gut genug akzeptierten normalen VHS-Geräte schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Bohren eines Kennungsloches war es möglich, S-VHS und gar VHS-Kassetten auf D-VHS &quot;aufzumotzen&quot;. VHS war allerdings schon sehr gewagt. Eine Verschlechterung der Bildqualität im Vergleich zu echten D-VHS Bändern riskiert man nicht, allerdings ist die Belastung für die Videoköpfe, die bei D-VHS deutlich schneller drehen, größer, da VHS und S-VHS Bänder rauer sind. Somit riskiert man langfristig evtl. einen teuren Videokopf-Defekt. Auf jeden Fall aber riskiert man digitale Dropouts, also kunterbunte Pixelblöcke, falls die Qualität des Bandes nicht hoch genug ist, um die enormen Mengen digitaler Daten (eine DF300 hat umgerechnet 31GB Netto zuzüglich Fehlerkorrekturdaten, eine aufgebohrte SE240 über 36GB Netto) fehlerfrei wegschreiben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090003.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;28&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090003.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es nimmt schon viel Zeit in Anspruch, die Features des Rekorders aufzuzählen, noch mehr Zeit braucht man, um sie zu kommentieren. Denn leider finden sich hier auch immer mal wieder kleine Schlampereien am ansonsten guten Konzept.&lt;br /&gt;
Bei der seit Jahren vorhandenen Standarddisziplin &quot;schneller Bildsuchlauf&quot; gibt es folgendes zu bemerken: Während sie bei VHS und S-VHS normal mit den alt-bekannten Streifen und ansonsten flüssig arbeitet, ist bei D-VHS aufgrund der GOP-Struktur von MPEG2 kein kontinuierlicher Bildsuchlauf möglich. Hier bemüht sich der Rekorder eines speziellen Tricks: Er spult einige Zeit schnell und lässt dabei das letzte digitale Bild einfrieren. Nach einiger Zeit bremst er wieder auf normale Abspielgeschwindigkeit herab und spielt einige Sekunden wieder auf normaler Geschwindigkeit ab, damit man sehen kann, wo man sich gerade befindet. Man ruckelt sich also schrittweise mit erhöhter Geschwindigkeit durch das Video.&lt;br /&gt;
Hinter der Klappe aus gebürstetem Aluminium, die in dem billigen Plastikrahmen der Front etwas deplatziert wirkt, findet sich ein Bedienfeld mit den üblichen Schaltern. Der Power/Standby-Knopf wird mechanisch durch die Klappe durchgeschleift, bei geschlossenem Zustand ist daneben nur noch der Open-Knopf zu finden, der über einen mechanischen Hebel die durch zwei Magneten zugehaltene und etwas schlecht abgefederte Frontklappe auf Knopfdruck nach unten in die geöffnete Stellung befördert. Der Power/Standby-Knopf kann rot leuchten, tut dies aber nur, wenn der Stromsparmodus aktiviert ist (Display im Standby abgeschaltet, rote LED im Power-Button an, ansonsten Display im Standby auf Uhrzeit aber rote LED im Power-Button aus). Ansonsten finden sich auf dem Bedienfeld die üblichen Play, Pause, Stop, FF/Rew und Rec-Tasten sowie ein Jog-Dial/Shuttle und Tasten für Insert-Schnitt, Audio-Dubbing, Zählwerk-Reset, SP/LP (bzw. bei D-VHS SD/LS3) Umschaltung und Stereo/Mono Umschaltung. An Anschlüssen ist der übliche Front-AV (mit Audio und Composite wie S-Video), Kopfhörer- und Mikrofonbuchse, Pause-Buchse (Schnitt-Fernsteuerung) sowie eine kleine Firewire-Schnittstelle zur digitalen Anbindung eines DV-Camcorders vorhanden.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite finden sich Antennen-Ein- und Ausgang, ein Videoausgang (Audio und Composite, sowie etwas weiter ab vom Buchsenfeld auch eine S-Video Ausgangsbuchse) sowie ein Audioeingang der als wählbarer Eingang an die etwas unglücklich-weit abgelegene S-Video Eingangsbuchse gekoppelt ist. Die beiden Scart-Buchsen sind Standard (ein Ein-/Ausgang und ein Decoder-Eingang für analoges Pay-TV), allerdings hat sich hier Thomson den ersten großen Faux-Pas erlaubt: Die Scart-Buchsen beherrschen zwar Composite, S-Video und sogar RGB als Ausgang, was überdurchschnittlich ist (RGB hat wirklich nicht jeder Rekorder), lassen sich aber nicht auf S-Video In schalten. Für S-Video muss man den S-Video/Composite Eingang auf der Rückseite oder den Front-AV nutzen. Bei Sat-Receivern die S-Video über Scart aber nicht als separate Buchse rausgeben braucht man somit einen Adapter.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090006.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;52&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090006.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Außerdem bemerkt man auf der Rückseite einen kleinen Lüfter, der aber sehr dezent und leise arbeitet. Dieser kühlt die Analog-Digital-Wandler und die im Bild rechts zu sehenden MPEG Encoder- und Decoder-Baugruppen.&lt;br /&gt;
Im Analog-Betrieb mit VHS-Kassetten bietet der Rekorder absolut nahtlosen Insert- und Assemble-Schnitt, dessen Übergänge dank gleich zwei fliegender Löschköpfe noch präziser sind als bei den üblicheren 7-Kopf Rekordern. Im D-VHS Betrieb ist nahtloser Schnitt nicht möglich, da MPEG2 auch bei D-VHS eine GOP-Struktur mit Voll- und Differenzbildern hat. Auch ist bei D-VHS kein Bildsuchlauf möglich, das Bild bleibt stehen.&lt;br /&gt;
S-VHS kann nur wiedergegeben werden, auch hier hat Thomson aber ein wenig geschlampt. Zum einen ist in dem Rekorder ein JVC-Laufwerk verbaut, das auch in den JVC und Philips D-VHS arbeitet und dort auch S-VHS Aufnahme liefert, zum anderen ist auch die S-VHS Wiedergabe etwas unglücklich geraten. Legt man eine S-VHS Kassette ein, wird diese korrekt als SE-Kassette (bei 4 Stunden also SE-240 statt E-240) erkannt. Spielt man aber dann den Inhalt ab, sieht das ganze ziemlich bescheiden aus, wie ein VHS-Rekorder der S-VHS wiedergibt. Erst, wenn man im Menü den Wiedergabemodus auf S-VHS stellt, ist das Bild klar, aber dann ist es auch wirklich klar. Bei VHS-Bändern kann man die Auswahl nicht auf S-VHS stellen, somit ist eine Wiedergabe von S-VHS ET bespielten Bändern mit S-VHS auf VHS-Band nicht möglich (sehr wohl aber von per Lochbohrung auf S-VHS aufgemotzten VHS-Bändern).&lt;br /&gt;
Sehr gut funktioniert die Lauflängenerkennung, die nach dem Einlegen der Kassette durch kurzes hin- und herspulen die Gesamtlaufzeit der Kassette bestimmt. Den Kassettentyp &quot;E-58&quot;, der bei einem meiner Kaufvideos erkannt wurde, kannte ich bis dato allerdings auch noch nicht.&lt;br /&gt;
Zudem bietet der Rekorder eine digitale Rauschunterdrückung die sowohl eingehendes Material (bei Aufnahme auf D-VHS) alsauch abgespieltes Material (bei der Wiedergabe von VHS und S-VHS) entrauschen kann. Die Bidschärfe analoger Bänder kann nur dann eingestellt werden, wenn die digitale Rauschunterdrückung aus ist. Ist sie an, wird das bild sehr scharf wiedergegeben. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob hierbei automatisch der Edit-Modus (abschalten der veralteten analogen Rauschunterdrückungsverfahren Tiefpass und Line Averaging) aktiviert wird, oder nur ein recht scharfes Preset gewählt wird, es deutet aber leider vieles auf letzteres hin. Die Intensität der Rauschunterdrückung lässt sich für Luminanz (Helligkeit) und Chrominanz (Farbe) getrennt in je vier Stufen von 0 (aus) über 1 und 2 bis 3 (stark) einstellen. Die Rauschunterdrückung triggert nicht wie z.B. bei den Toshibas mit DNR auf die alten Blackbursts sondern digitalisiert das Bild komplett (mit einem sehr gut funktionierenden Bildfang) und gibt es wieder reanalogisiert aus. Bei nur leicht instabilen Bändern stellt sich hierbei eine Art TBC-Effekt ein, das Bild kommt stabil und schnurgerade wieder aus dem digitalen Schaltkreis des Rekorders heraus. Einen echten Timebase Corrector kann die Rauschunterdrückung aber nicht ersetzen, bei besonders schlechten Bändern friert das Bild ein, läuft durch oder macht sonstige Faxen, ganz fürchterlich und ohne DNR deutlich besser.&lt;br /&gt;
Bei den Fernsehnormen hat Thomson ebenfalls reingeklotzt. Warum mit einer zufrieden geben, wenn man alle haben kann? So kann der Rekorder PAL, SECAM (SECAM-West, Frankreich), Mesecam (SECAM-Ost, ehemaliger Ostblock) und NTSC aufzeichnen und auch wiedergeben. Einen Normwandler gibt es aber nicht, nur für NTSC ist das übliche PAL60 (NTSC-Playback on PAL-TV, Auflösung und Frequenz bleiben NTSC aber der Farbträger wird umgewandelt) an Bord das aber jeder moderne Rekorder mit NTSC-Playback on PAL-TV hat. Die Kassettenlauflängen betragen bei SP die jeweils einfache Lauflänge (z.B. 4 Stunden bei einer E-240 PAL/SECAM VHS, 3 Stunden bei einer T180 NTSC-VHS - wobei es ja keine NTSC- und PAL-VHS gibt, das sind nur auf die Bandgeschwindigkeiten optimierte Bandlängen - oder 5 Stunden beim SD-Modus bei D-VHS auf einer DF-300 - auf einer aufgemotzten SE-240 sogar 5 3/4 Stunden), bei PAL VHS die zweifache Laufzeit bei LP oder gar die dreifache Laufzeit bei NTSC LP oder dem D-VHS Longplay-Modus LS3.&lt;br /&gt;
Eine Aussteuerung des Tons ist etwas umständlich in einem Untermenü des OSDs möglich.&lt;br /&gt;
Als weitere Komfortfunktionen verfügt der Rekorder über eine Sat-Fernsteuerung (über eine in der Geräte-Oberseite montierte IR-Diode kann ein Sat-Receiver vor Aufnahmestart umgeschaltet werden) und über ein Tape-Archiv in dem den Bändern, die anhand ihrer Indexmarken erkannt werden, Namen geben und ihre Inhalte bennenen kann. Die Bedienung des Archives ist allerdings eher gewöhnungsbedürftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufwerk:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;73&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090007.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090007.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Laufwerk stammt von JVC und ist das gleiche, das auch in JVCs D-VHS Geräten sowie diversen S-VHS Geräten wie dem &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/18-JVC-HR-S9500-Goldiger-S-VHS-Rekorder-mit-Eigenheiten.html&quot; &gt;HR-S9500&lt;/a&gt; oder dem &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/49-JVC-HR-S6851-Langlaeufer-mit-guter-Bildqualitaet-aber-kleinen-Verarbeitungsschwaechen.html&quot; &gt;HR-S6851&lt;/a&gt; verbaut ist.&lt;br /&gt;
Somit hat das Laufwerk auch die üblichen Probleme, die man mit dem JVC-Laufwerk so haben kann, mehr dazu im Kapitel &quot;Schwachstellen&quot;. Allerdings ist hier nicht die von JVC und vielen anderen Herstellern neuerer Geräte bekannte Kopftrommel mit obenliegendem Motor-Stator verbaut, sondern eine klassische Kopftrommel mit Masseschleifer. Skurril das, was ich entdeckte, als ich das Laufwerk wegen der für dieses Modells typischen Bremsprobleme ausgebaut habe: Die Statorwicklungen für den Trommelmotor sind fest auf das Mainboard gelötet.&lt;br /&gt;
Der Full-Loader mit dem klassischen VHS-Bandweg verfügt noch über alles, was im Bandweg so vorkommen soll, wie z.B. auch die klassische Spannrolle.&lt;br /&gt;
Was ein Video mit den verschiedenen Laufwerksfunktionen angeht, möchte ich auf den oben schon verlinkten HR-S9500 verweisen. Was die Rekorder allerdings unterscheidet: Der Thomson hat kein Dynamic Drum (wie beim JVC gezeigt) und steuert das Laufwerk auch etwas anders an. So wird nach dem Rückspulen erst kurz vorgespult und dann erst die Andruckrolle angeklappt, der JVC macht das anders rum. So wird die beim JVC gezeigte kruzzeitig auftretende kleine Bandschlaufe verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;48&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Auch wenn es nichts mit dem Laufwerk zu tun hat, möchte ich an dieser Stelle noch eine weitere Kuriosität des Innenlebens ansprechen, nämlich die zwei Netzteile, deren Sinn mir sich noch nicht ganz erschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090008.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ThomsonDVH-8090/ThomsonDVH-8090008.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wie ich schon beim HR-S6851 erwähnt, hat das Laufwerk Probleme mit dem Stoppen nach dem schnellen Vorspulen. Dabei passiert folgendes: Die im Bild links grün markierten Hilfsbremsen klappen nicht mehr vollständig an die Wickelteller an, die Wickelteller drehen aus ihrem Schwung heraus (und eine volle Bandspule hat eine enorme Schwungmasse) noch einige Umdrehungen weiter und es läuft tüchtig Band ins Gerät oder das Kassettengehäuse ein. Vielleicht zu viel, um es wieder aufzuwickeln wenn man nach dem Spuelen die Kassette mittendrin auswirft. Das Ergebnis kann also Bandsalat sein.&lt;br /&gt;
Offenbar handelt es sich bei der Ursache des Problems um die im Bild rot markierten &quot;Smiley-Schrauben&quot; die einen da so schön angrinsen. Diese Schrauben sitzen exzentrisch und verändern somit mit jeder Umdrehung ihre Position. Offenbar verstellen sich diese Schrauben mit der Zeit, mit dem Resultat, dass sich der Endanschlag der Bremsen verstellt. Ich habe das Laufwerk noch nicht ganz im Griff, konnte aber allein durch die Einstellung der Schrauben das Problem stark verbessern. Eine Schraube versteckt sich allerdings bei abgesenktem Ladeschacht unter einem Metallteil, sodass man immer wieder ausfädeln, testen, einfädeln muss. Ziemlicher Aufwand also.&lt;br /&gt;
Das Problem ist wie folgt erkennbar: Macht der Rekorder beim Stoppen aus dem schnellen Vorlauf (muss &quot;voll aufgedreht&quot; haben) &quot;Klack&quot; ist alles okay. Macht er &quot;Schrrr&quot; wird der Wickelteller nicht mehr ganz so gut gebremst. Macht er garkein Geräusch, so wie bei meinem nachdem ich ihn bekam, ist es schon richtig heftig geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Die Qualität des digitalen VHS ist eine absolute Wucht, vor allem im SD-Modus mit 14.1Mbit/s. Auch im LS3-Modus mit nur noch 4.7Mbit/s sucht man lange nach den eher selten auftretenden Kompressionsartefakte. Das meiste was digital per Kabel, Sat oder dem gar-gräuslichen DVB-T &quot;angeflogen&quot; kommt ist schlechter als die Resultate des Rekorders im LS3-Modus.&lt;br /&gt;
Im Analogmodus überzeugt der Thomson im Gegensatz zu anders lautenden Aussagen in diversen Testforen auch weitestgehend. Das Bild ist scharf und rauscharm und auch die digitale Rauschunterdrückung arbeitet garnicht mal so übel. Allerdings ist das Fehlen des Edit-Modus und das ziemlich beherzte Eingreifen der Rauschunterdrückung bei der Bildschärfeanhebung doch etwas gewöhnungsbedürftig. Zum Gucken eignet sich der Rekorder hervorragend, da er aus schlechtem Material durchaus noch ansehnliche Bilder zaubert. Zum Kopieren auf DVD ist er aber ungeeignet, da er zu sehr ins Material eingreift und viele modernere Rauschfilter das besser können.&lt;br /&gt;
Der Ton ist auf dem üblichen Niveau. Weder Normalspur noch Hifi-Ton erlauben sich Schwächen, beide sind auf dem Niveau anderer hochwertiger Rekorder. Und auch der Digitalton ist, obwohl MPEG-Ton, dank der recht hohen Bitrate ohne hörbare Artefakte sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;131&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/DVHS.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Technische Daten Thomson DVH-8090:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: D-VHS, abwärtskompatibel zu VHS HQ  Hifi-Stereo mit S-VHS Quasi Playback (nur bei echten S-VHS Kassetten oder gebohrten VHS-Kassetten, nicht für S-VHS ET Aufnahmen), 8-Kopf (4 DA-Heads und zwei rotierende Löschköpfe)&lt;br /&gt;
- Videoköpfe: 4 Videoköpfe in Form von 2 rotierenden Doppel-Azimuth-Köpfen, Schrägspuraufzeichnung&lt;br /&gt;
- Audioköpfe: 2 rotierende Audioköpfe, Schrägspuraufzeichnung, Hifi-Stereo, 1 stehender Audiokopf, Längsspuraufzeichnung, Mono&lt;br /&gt;
- Löschköpfe: 2 rotierende Löschköpfe, 1 stehender Löschkopf&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren (Digital): MPEG2 Video MP@ML, 720x576 bei PAL, 720x480 bei NTSC, Farb-Subsampling 4:2:0, 14,1Mbit/s (SD-Modus), 4,7Mbit/s LS3-Modus, entspricht 540 Linien (2/3 der Zeilenauflösung in Punkten unter Berücksichtigung des Kell-Faktors)&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren (Analog): 2-Kopf Helical Scan mit herabgesetztem Farbträger (Colour Under), FM-Moduliert, Auflösung &gt;250 Linien (VHS), &gt;400 Linien (S-VHS)&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Digital): MPEG1 Layer 2, 16 Bit, 48KHz, Stereo, 384Kbit/s &lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (HiFi): 2-Kopf Helical Scan, FM-Moduliert, Frequenzbereich 20-20000Hz, Stereo&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Normal): Lineare Ton-Aufzeichnung, Frequenzbereich 100-10000Hz, Mono&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeit: 23,39mm/s (PAL SP), 33,35mm/s (NTSC SP), 16,67mm/s (D-VHS SD)&lt;br /&gt;
- Deck-Hersteller: JVC&lt;br /&gt;
- Deck-Bezeichnungen und Codes: &quot;JVC 23&quot; (Erdiba-Ersatzteilliste)&lt;br /&gt;
- Deckmotoren: Einmotoriges Deck mit Hilfsmotoren: Capstan-Motor (Capstan, beide Wickelteller), Lademotor (Laden. Fädeln), Trommelmotor (Kopftrommel)&lt;br /&gt;
- Fädelmechanismus: M-Load (klassischer Bandweg, Full-Loader)&lt;br /&gt;
- Zählwerk: Echtzeit, sekundengenau über Audio-Control Impulse, Restzeit minutengenau über Verhältnis der Wickeldrehzahlen und geschätzte Kassettenlauflänge&lt;br /&gt;
- Tracking: Digitales Auto-Tracking mit manueller Eingriffmöglichkeit&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: HQ-Schaltkreis (HQ ist Standard bei nahezu jedem Gerät seit Mitte der 80er), in der Schärfe regelbar wenn digitale Bildverbesserung aus, Bildschärfe nicht regelbar wenn digitale Bildverbesserung an, kein Edit-Modus&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Digitale Bildverbesserung (digitale Bildrauschunterdrückung, für Luminanzrauschen und Chrominanzrauschen in je 4 Stufen regelbar, von Aus (0) bis Stark (3)). Beinhaltet keinen TBC, kann aber je nach verwendeter Aufnahme-Hardware/Monitor eine stabilisierende Wirkung haben&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung (Analog): DBX-ähnlicher Compander für HiFi-Ton (Standard bei VHS-HiFi)&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL, SECAM, MESECAM und NTSC (Aufnahme und Wiedergabe)&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeiten: VHS SP (Standard Play), VHS LP (Longplay, 2x Spielzeit, nur PAL/SECAM/MESECAM), VHS SLP (SLP Super Longplay, 3x Spielzeit, nur NTSC), D-VHS SD (&quot;einfache&quot; Spielzeit, entspricht 5 3/4 Stunden auf einer SE240 mit 4-Stunden S-VHS mit gebohrter D-VHS Kennung und 5 Stunden auf einer D-VHS DF300), D-VHS LS3 (entspricht 17 1/4 Stunden auf einer SE-240 und 15 Stunden auf einer DF300)&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Mini Firewire-Anschluss (iLink 4-Pin) zur digitalen Anbindung von DV und D8 Camcordern (nur Aufnahme von DV-Camcordern, keine Wiedergabe zum digitalen Überspielen auf PCs per Firewire). Composite und S-Video Ein- und Ausgänge sowie RGB-fähiger Scart-Anschluss (nur RGB-Out). Eco-Mode (schaltet Display im Standby ab). Schwarz-Weiß-Aufnahmemodus zur Vermeidung von Cross-Colour-Störungen bei Aufnahmen alter Schwarz-Weiß-Filme. Tape Library. Satreceiver-Fernsteuerung. Nahtloser Insert-/Assemble-Schnitt dank 2 fliegenden Löschköpfen (aufgrund der GOP-Struktur bei MPEG2 Assemble/Insertschnitt nur bei VHS/S-VHS, nicht bei D-VHS). Lüfter (angenehm dezent leise) zur Kühlung der MPEG Encoder/Decoder Baugruppe&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Keine bekannt&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Thailand (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Thailand&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Eignungstest (mit 5 Sternen Top-Wertung bis 1 Stern schlechteste Wertung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Nostalgiker: **&lt;br /&gt;
Mit &quot;Nostalgie&quot; hat die neue VHS-Weiterentwicklung aus dem neuen Jahrtausend nicht viel zu tun. Doch trotzdem ist D-VHS, das schon viel früher als S-VHS die Segel strich, für Sammler als Format interessant. Der Thomson ist dabei auch noch der einzige europäische Nicht-JVC im Bereich D-VHS, auch wenn Teile seines Innenlebens dann doch von JVC stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Amateure: *&lt;br /&gt;
Oversized und zu teuer. Das ist mein Fazit für Videoamateure. Zudem gibt es zum Bearbeiten und zur Endlagerung auch andere Alternativen. Bessere MiniDV Camcorder ermöglichen auch das Zurückspielen auf eine MiniDV Kassette, und während man beim Thomson zwar DV digital auf den Videorekorder übertragen, aber nicht mehr digital zu einem anderen Rekorder/Camcorder oder zum PC übertragen kann, geht das bei MiniDV alles voll digital. Für Heimvideo überzeugt das Format D-VHS also nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für ambitionierte Amateure: ****&lt;br /&gt;
Wer in das &quot;neue&quot; Format D-VHS einsteigen will, findet hier einen interessanten Rekorder mit unzähligen Möglichkeiten. Neben D-VHS ist er ja schließlich auch ein vollwertiger Multinorm-VHS der weltweit alles wiedergibt.&lt;br /&gt;
Was ich nicht beurteilen kann ist, ob JVC die Disziplin D-VHS besser beherrscht, aber der Thomson beherrscht sie sehr gut. Gerüchteweise sogar besser als JVC. In den Analog-Video Disziplinen gibt es aber durchaus Rekorder, die sich besser schlagen. Außerdem will man den sehr filigran gebauten und ziemlich teuren Rekorder ja nicht unbedingt für Popels-VHS verheizen. Als D-VHS Gerät und für gelegentliche Videos aus dem Ausland Top, für den Alltag mit Analogvideo eher nicht empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Profis: *&lt;br /&gt;
Für D-VHS evtl. eine Alternative zum JVC. Das Damokles-Schwert GEZ pendelt ja eh über jedem Consumer-Rekorder, egal welcher Marke, also heißt es für Gewerbetreibende ohne Zweitgerätebefreiung erst mal Tuner unbrauchbar machen.&lt;br /&gt;
Für Analogvideo aufgrund der lieblosen Umsetzung trotz des hohen Potentials das Thomson da verspielt hat eher uninteressant. Und wie häufig kommt man als professioneller Dienstleister auch schon mal in den Genuss von D-VHS?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:&lt;br /&gt;
Zwischen 170 und 250 Euro plus Versand liegt der Thomson. Die Tendenz ist aber eher unterhalb der 200 Euro Marke. Ab der 250 Euro Marke gibt es auch schon JVCs, die die Analog-Disziplin mit TBC, Edit-Bildmodus und vollwertiger S-VHS Funktionalität deutlich besser beherrschen, aber leider auch mit dem gleichen filigranen Laufwerk daherkommen. Da aber die Frage bleibt, ob man das teure D-VHS Gerät überhaupt für VHS verheizen will. Wenn nicht, ist der Thomson aufgrund seiner Top-Leistungen bei D-VHS, seiner Multinorm-Fähigkeit und des geringeren Preises eine gute Alternative zum JVC. 
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    <pubDate>Sun, 20 Apr 2008 15:05:53 +0200</pubDate>
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    <title>Soundblaster 16 und Yamaha DB50XG - Retro-Duett, klanglich auf der Höhe der Zeit</title>
    <link>http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/55-Soundblaster-16-und-Yamaha-DB50XG-Retro-Duett,-klanglich-auf-der-Hoehe-der-Zeit.html</link>
            <category>Computer und Co</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;235&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Heute widme ich wieder einer Computer-Komponente eine Vorstellung. Genaugenommen zwei Komponenten, die aber für mich schon seit längerem zusammengehören. Die legendäre Soundblaster 16 Karte, hier als eines der Top-Modelle Soundblaster 16 MultiCD (CT1750) mit nachgerüstetem ASP, sowie dem Wavetable Daughterboard Yamaha DB50XG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Soundblaster 16 Reihe war Creative Labs erste 16 Bit Soundkarte und somit die Antwort auf Mediavisions damals schon länger zu habende ProAudio Spectrum 16. Während die PAS16 zwar schon immer exzellenten Klang in CD-Qualität bot, ermöglichte die auch zum Ur-Soundblaster kompatible SB16 diesen hochwertigen Sound nun endlich auch in der breiten Masse der Spiele. Denn Kompatibilität war nicht die Stärke der ProAudio Spectrum Karten. Ein Wehrmutstropfen blieb aber: Während Spiele mit Soundblaster Pro Unterstützung auf dieser Karte durchaus schon Stereo sein konnten, waren diese evtl. auf der SB16 noch Mono. Grund: Die fehlende SB Pro Kompatibilität. Entweder die Karte wurde nativ unterstützt oder sie lief nur als Ur-Soundblaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die Karte damals von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekam sollte ich laut Rechnung eine Soundblaster 16 ASP MultiCD kriegen - erst etwa zwei Jahre später, als ich mit erster fortgeschrittener Computererfahrung vermehrt selbst schraubte statt von Bekannten schrauben zu lassen, fiel mir aber auf, dass der ASP-Chip fehlte. Der Händler lieferte den Chip als Nachrüst-Set dennoch anstandslos nach. Nachdem der Chip eingesteckt und durch das Versetzen von zwei Jumpern aktiviert war, hatte ich nun die Top-Karte von damals. 16 Bit, 44.1KHz, Stereo, Waveblaster-Option, Interfaces für drei verschiedene proprietäre CD-ROM Laufwerke (Mitsumi, Sony und Panasonic) und nicht zu vergessen der hochgezüchtete ASP (Advanced Signal Processor), der dem vorhandenen DSP (Digital Signal Processor) bei komplexen Aufgaben unter die Arme greifen sollte. Da durfte man sich sprichwörtlich wie der &quot;King&quot; fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der hier zu sehenden Ur-Version mit einer Vielzahl an Jumpern gab es verschiedenste Varianten: Mit SCSI-Controller (soweit ich mich erinnere ein Adaptec ohne eigenes BIOS) für SCSI CD-ROMs, mit Interfaces für Mitsumi, Sony oder Panasonic oder eben die MultiCD mit allen drei proprietären Interfaces - und das dann auch noch mal jeweils mit und ohne ASP. Später kam dann eine Variante, bei der nur noch der I/O-Port gejumpert wurde, die Einstellung der restlichen Parameter (IRQ, DMA) erfolgten via Software. Von dieser Variante gab es dann auch eine Karte mit IDE-Interface für die damals ganz neu in Mode kommenden ATAPI/Enhanced-IDE CD-ROM Laufwerke. Die neue Variante war zudem daran zu erkennen, dass erstmals der externe Lautstärkeregler fehlte, er musste Platz machen für eine Line-Out Buchse die es zusätzlich zur verstärkten Kopfhörer-Buchse gab (die alte Variante hatte nur eine Buchse die per Jumper wahlweise auf verstärkt und durch den externen Lautstärkeregler &quot;endgeregelt&quot; oder auf unverstärkt/Line-Out und nur durch den Software-Mixer lautstärkegeregelt stellen konnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kaufte ich mir dann eine Wavetable hinzu, erst eine kleine Terratec (gebraucht von einem Freund für kleines Geld gekauft) die aber aufgrund ihres nur 512KB großen Sample-ROMs kaum besser als der FM-Sound der SB16 klang, und später dann die Yamaha DB50XG, das wohl flachste Orchester der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features Soundblaster 16:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;52&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;53&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die SB16 war damals vorbildlich und ist heute immer noch überdurchschnittlich. Okay, das meiste gehört heute zum Standard, aber immerhin trumpft die Karte noch mit einem Waveblaster-Sockel und einer weiteren kleinen Kuriosität auf, nämlich dem PC-Speaker Anschluss.&lt;br /&gt;
In Sachen Samplingrate bringt es die SB16 auf die Daten der Audio-CD: 44.1KHz, 16 Bit und Stereo-Sound. Dazu wird die Musik serienmäßig von einem Stereo-FM-Synthesizer (erzeugt Klänge durch die Überlagerung von unterschiedlichen Wellen) vom Typ Yamaha OPL3 erzeugt. Wem das nicht gut genug war, der konnte immer noch auf den Waveblaster-Port zurückgreifen und somit eine vollwertige aber nicht ganz kompatible (mehr dazu unter Schwachstellen) vollwertige Wavetable nach Roland MT32-Standard sein Eigen nennen - man musste nur eine der vielen Daughterboards kaufen und aufstecken, je nach Geschmack und Geldbeutel von Creative Labs selbst (Waveblaster), auch vom Soundkarten-Konkurrenten Terratec sowie den Keyboard- und Synthesizer-Spezialisten Roland, Yamaha und Korg zu haben.&lt;br /&gt;
Der ASP war optional (auf Karten ohne nachrüstbar oder direkt auf die Karte aufgelötet zu haben) und versorgte die Karte mit neuen, zukunftsweisenden Features wie Sprachsynthese (die Aussprache war eher witzig als brauchbar), dem Raumklang-Prozessor Q-Sound (sehr beeindruckend sowohl auf Boxen alsauch auf Kopfhörern) und weiteren Audiocodecs der proprietären Art. Von Spiele genutzt wurde das gute Stück leider nie, zumindest Q-Sound wäre nämlich durchaus interessant gewesen und auch die Hilfsmittel zur Sprachsynthese wären damals, als Speicherplatz noch teuer und Sprachausgabe somit Luxus war, besser als nichts gewesen.&lt;br /&gt;
Einen CD-Controller brachte jede SB16 mit. In der Ur-Variante waren das wie gesagt entweder ein SCSI-Controller oder proprietäre Controller für die Single- und Doublespeed Laufwerke von Mitsumi, Sony und Panasonic - ja richtig gehört, damals waren die Geschwindigkeiten noch so gering, dass man ihnen noch Namen geben konnte, Single, Double, Triple und Quad Speed. Erst bei 6x ging man zu Zahlen über und das war auch das letzte, was es für ein proprietäres Interface gab, Teac brachte noch ein 6x-Laufwerk für das Panasonic-Interface, das aber im Gegensatz zu seinen Brüdern mit IDE und SCSI die volle Geschwindigkeit nie voll ausspielen konnte. Vorsicht ist bei den proprietären Controllern, die es einzeln oder im Dreierpack auf der MultiCD gab geboten: Zwar haben Mitsumi und Panasonic 40-polige Interfaces, diese sind aber nicht untereinander pinkompatibel und schon mal garnicht zu IDE - eine Verwechslung von Mitsumi, Panasonic und IDE konnte zur Zerstörung von Laufwerk und Controller führen. Gleiches gilt für das 34-polige Sony-Interface welches man nicht mit dem Floppy-Anschluss verwechseln sollte.&lt;br /&gt;
An internen Audio-Interfaces verfügt die Karte noch über einen CD-ROM Audio Anschluss (analog), der allerdings mit dem eher exotischen kleinen Stecker ausgeführt ist, sowie über einen Anschluss für den PC-Speaker. Dieser lässt sich per Mixer einzeln und in Summe mit den anderen Quellen gemischt in der Lautstärke regeln, PC-Beeps ertönen dann nicht mehr aus dem Gehäuse-Beeper sondern aus den Lautsprechern oder Kopfhörern, die direkt oder über einen Verstärker mit der Soundkarte verbunden sind. Nachteil: Der Beeper ist per Default stumm, das heißt bevor der Mixer ihn nicht aktiviert, hört man nichts. Also ist auch nichts mit POST-Beeps.&lt;br /&gt;
Extern hatte die Ur-Variante einen verstärkten Mikrofon-Eingang (bei der Aufnahme gemischt mit dem Stereo Line-In), der allerdings nur Mono war da auch die meisten Mikros nur mono waren, sowie bereits besagten Stereo Line-In und einen Stereo-Ausgang der wahlweise Line-Out war und sich von dem benachbarten Lautstärkeregler nicht beeindrucken ließ oder ein verstärkter Ausgang für Passivboxen oder Kopfhörer der neben dem Mixer auch noch mal über den am Slotblech zugänglichen Lautstärkeregler geregelt werden konnte. Dazu gab es noch eine kombinierte MIDI/Joytick-Buchse. Standardmäßig eine Joytick-Buchse die auch mehrere Achsen (zwei Joysticks per Y-Kabel oder Joysticks mit Throttle und noch mehr Knöpfen) unterstützte - damals keine Selbstverständlichkeit - führte sie mit dem entsprechenden Adapter auch die MIDI-Leitungen raus. Diesen Adapter brauchte man auch beim Kombi-Betrieb von Wavetable und Joystick, mehr dazu in den Schwachstellen.&lt;br /&gt;
Gejumpert wurde bei der Karte in ihrer Ur-Version eigentlich alles. I/O-Port, IRQ, DMA und erstmals auch ein 16 Bit DMA-Kanal, dazu der MIDI I/O, ob der Ausgang verstärkt oder unverstärkt sein soll und bei der MultiCD zudem die Parameter des CD-Interfaces (Mitsumi, Sony, Panasonic oder Disabled sowie deren I/O und IRQ Parameter).&lt;br /&gt;
Softwareseitig konnte man über die Mixer-Software diverse Klangparameter verstellen, wie Gesamtlautstärke, Lautstärke der einzelnen Quellen und Bass- und Höhenanhebung.&lt;br /&gt;
Die Karte war ihrer Zeit weit voraus und mit Features ausgestattet die auch heute noch über Basisausstattung hinaus gehen. Darüber hinaus war die Kompatibilität hervorragend da die Hardware direkt angesprochen und nichts emuliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features Yamaha DB50XG:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16003.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;67&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16003.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;67&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SB16-YamahaDB50XG/Soundblaster16004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Yamaha DB50XG gehört zu der Gattung der Wavetable-Daughterboards. Das heißt die Platine ist keine Karte mit einem Computer-Bus sondern nur mit einem Midi-Interface, einer Stromversorgung und einem Audio-Ausgang ausgestattet.&lt;br /&gt;
Die Wavetable erzeugt den Klang nicht auf Basis von überlagerten Wellen (FM-Synthese) sondern durch eine Kombination aus transponierten Samples, Verzerrungs-Effekten und manchmal auch ein wenig FM-Synthese. Der DB50XG steht hierfür ein mit 4MB sehr großzügig dimensionierter ROM-Speicher mit Samples zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Über 670 Instrumente umfasst das XG-Instrumentenset, welches aber abwärtskompatibel zu Rolands MT32 General MIDI genannt, ist. Die General MIDI (GM) Weiterentwicklung General Synthesizer (GS) unterstützt die Wavetable zwar nicht, aber halt eben Yamahas GM-Erweiterung XG, welches mehr Instrumente und mehr Effekte umfasst.&lt;br /&gt;
Bis zu 32 dieser Instrumente können polyphon in Stereo-Verteilung (Links, Rechts, Center alias beide Kanäle) spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klangqualität Soundblaster 16:&lt;br /&gt;
Die SB16 wurde damals von der Chip getestet. Die Zeitschrift druckte einen Frequenzgang-Plot ab der mehr als beeindruckend war: Von 20 bis 20.000Hz eine gerade Linie, erst darunter und darüber ein recht steiler Abfall. Da konnte selbst die bis dahin hochgelobte Pro Audio Spectrum 16 nicht mithalten und wurde ihrer Position als bis dahin best-klingende Soundkarte somit beerbt. DC-Offset, Frequenzgangverzerrungen, Rauschen und sonstige Störungen kennt die Karte nicht.&lt;br /&gt;
Selbst gemachte Messungen, eher primitiv mit einer Mess-CD (im guten Glauben, mein CD-Player ist linear genug) sowie der Software &lt;a href=&quot;http://zeitnitz.de/Christian/Scope/Scope_en.html&quot; &gt;Soundcard Scope&lt;/a&gt; für den Eingang sowie einem Digital-Speicheroszilloskop chinesischer Billig-Machart (aber immerhin mit Frequenzspektrum) bestätigen diese Messung von damals auch heute noch.&lt;br /&gt;
Ergebnis: Satter, störungsfreier, dynamischer Klang ohne Rauschen, Klirren oder Verzerrung.&lt;br /&gt;
Der FM-Synthesizer mit seinen 20 polyphonen Stereo-Kanälen ist nur so gut wie der, der ihn programmiert. Meist ist das nicht wirklich besonders, und auch Profis kriegen nicht allzu reale Instrumente aus ihm herausgekitzelt. Das liegt aber in der FM-Synthese ansich und ist bei anderen Soundkarten auch nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klangqualität Yamaha DB50XG:&lt;br /&gt;
Die Wavetable hat ordentlich Wumms. Selbst schlecht programmiert, erkennt man die Instrumente am Klang. Bei schlechter Programmierung, sprich ohne die ganzen Effekte, schwingt aber auch immer noch viel synthetischer Klang mit - aber weniger, als bei der Konkurrenz, selbst Creative Labs Soundfonts der hochgezüchteten Soundblaster Audigy 4 Pro können hier nicht mithalten.&lt;br /&gt;
Wird die Karte sauber ausprogrammiert, klingen die Instrumente reell. Selbst Effekt-Feuerwerke wie E-Gitarren, für Synthesizer eine unlösbare Aufgabe, klingen unglaublich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen Soundblaster 16:&lt;br /&gt;
Geht es um Videorekorder, kommen hier immer die Defektpotentiale. Kaputt gehen kann an der SB16 außer vielleicht der 3.5mm Klinkenbuchsen nicht viel kaputtgehen.&lt;br /&gt;
Viel interessanter ist das Drama rund um den MIDI-Sound. Die Wavetable kann nämlich aus zwei Gründen schweigen.&lt;br /&gt;
Grund 1 ist einfacher zu beschreiben aber schwerer lösbar. Da die Karte keinen Interrupt für das MIDI-Interface zur Verfügung stellt, ist es nicht 100% MT32-kompatibel. Meist stellt das kein Problem dar, die meiste Software, auch die meisten Spiele, nutzt keine IRQs. Aber manche Spiele wollten nun mal einen MIDI-IRQ haben und bei denen ist Essig mit MIDI-Sound. Lösung, solang das Spiel oder Programm keinen Treiber/Modus ohne IRQ anbietet, nicht möglich.&lt;br /&gt;
Grund 2 ist von eher kurioser Natur. Steckt man einen Joystick in die Buchse, schweigt die Wavetable. Steckt man den Joytick gar im laufenden Betrieb ein während Musik aus der Wavetable tüdelt, bleibt der Ton mit sofortiger Wirkung stehen und es ertönt nur noch ein gleichmäßiger Ton aus den Lautsprechern. Grund ist eine Fehlschaltung auf der Karte. Die MIDI-Signale kommen dann nicht mehr an der Wavetable an. Lösung: Das MIDI-Adapterkabel. Allerdings muss es eines sein, das einen Optokoppler enthält. Dieses Kabel trennt dann die MIDI-Leitungen am Joystick/MIDI-Kombiinterface galvanisch von der Soundkarte und garantiert so die Funktion der internen Wavetable. Darüber hinaus stellt das Kabel weiterhin eine Joystick-Schnittstelle ohne Einschränkungen sowie die DIN-Buchsen für MIDI In und Out zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Creative Labs Soundblaster 16 MultiCD (CT1750):&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: PC-Komponente, Soundkarte, ISA-Bus, 16-Bit Stereo&lt;br /&gt;
- Unterstützte Sampling-Breiten: 8 und 16 Bit&lt;br /&gt;
- Unterstützte Abtastraten: Diverse von 4000 bis 44100kHz (u.A. typische SB-Sampleraten wie 4000, 8000, 11025, 22050)&lt;br /&gt;
- Untertützte Kanäle: Mono, Stereo&lt;br /&gt;
- FM-Klanggenerator: Yamaha OPL3, 20-stimmig polyphon, Stereo&lt;br /&gt;
- Emulationen und Kompatibilität FM-Sound: AdLib, Soundblaster (Yamaha OPL2) in abwärtskompatibler Hardware, Soundblaster Pro, Soundblaster 16 (Yamaha OPL3) in Hardware&lt;br /&gt;
- Emulationen und Kompatibilität Digital-Ton: Soundblaster in abwärtskompatibler Hardware, Soundblaster 16 in Hardware, Digital-Ton nicht SB-Pro kompatibel&lt;br /&gt;
- Emulationen und Kompatibilität MIDI: Roland MT32 Interface - Einschränkungen: Specs nicht 100% erfüllt, IRQ fehlt, dadurch keine 100%ige Kompatibilität obwohl Interface in Hardware und nicht emuliert. Keine Wavetable direkt an Bord, Ton kommt daher nur wenn Wavetable aufgesteckt. MIDI-Kommandos werden über die Joystick-Buchse nach außen geführt (Keyboards, Expander) bzw. von außen entgegengenommen (Keyboards).&lt;br /&gt;
- Audio-Kompressionsverfahren: PCM (unkomprimiert), A-Law und µ-Law in Hardware (DSP), weitere nicht industrierelevante Kompressionsverfahren im optionalen ASP&lt;br /&gt;
- Quellmischung und Lautstärkeregelung: Gesamtlautstärke (Hardware, nur bei verstärktem Ausgang), Gesamtlautstärke sowie Wave, MIDI, FM, CD-Audio, PC-Speaker, Mic und Line-In (Software)&lt;br /&gt;
- Externe Anschlüsse: Mic-In, Line-In, Line/Headphone-Out kombiniert, Joystick/MIDI kombiniert&lt;br /&gt;
- Interne Anschlüsse: Waveblaster-Header, CD-Audio-In, PC-Speaker-In, CD-Interfaces für Mitsumi, Sony und Panasonic (immer nur eines verwendbar)&lt;br /&gt;
- Effekte: Q-Sound 3D-Raumklang  aus Stereo-Lautsprechern oder Kopfhörern (nur mit optionalem ASP), Sprachsynthese (nur mit optionalem ASP)&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Zu viele bauähnliche Karten mit abweichender Ausstattung um sie im Detail aufzuführen, siehe Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Yamaha DB50XG:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: PC-Komponente, Wavetable-Daughterboard für Waveblaster-Header&lt;br /&gt;
- Sample-ROM: 4MB&lt;br /&gt;
- MIDI-Standards: Roland General MIDI (GM), Yamaha XG&lt;br /&gt;
- Stimmen: 32-stimmig polyphon, Stereo&lt;br /&gt;
- Instrumente: 678 XG-Stimmen&lt;br /&gt;
- Effekte: 11 Reverb und 11 Chorus Effekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die von den Videorekordern bekannten &quot;Eignungs-Bewertungen&quot; verzichte ich an dieser Stelle. Zwar ist die Karte aufgrund ihres super-linearen Frequenzgangs und der sonstigen guten Klangeigenschaften auch sehr gut geeignet um alte Schallplatten und Kassetten auf CD zu überspielen, wo es auf eben die 44.1KHz Samplingrate ankommt, die die Karte auch nativ liefert (neue Karten arbeiten intern mit 48KHz und rechnen die dann runter), aber immerhin braucht man einen Rechner mit ISA-Slot um dieses feine Stück Technikgeschichte betreiben zu können.&lt;br /&gt;
Ich denke, Retro-Gamer wissen, was sie an der SB16 und auch der Kombination mit der DB50XG haben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 30 Mar 2008 19:03:31 +0200</pubDate>
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    <title>Yamaha RX-V657 - 7 Kanäle und ungeschlagene Anschlussvielfalt</title>
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            <category>Audio-Equipment</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;190&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/YamahaRX-V657/YamahaRX-V657001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute widme ich mich mal einem Verstärker, nämlich meinem momentan eingesetzten Heimkino-Verstärker. Der schlichte aber wuchtige titanfarbene Bolide stammt aus dem Hause Yamaha und ist in der Lage, jeden Nachbarschaftsstreit zu schlichten: Das Argument &quot;Wenn jetzt nicht gleicht Ruhe ist, dann gucke ich Star Wars&quot; dürfte spätestens nach einer kurzen Demonstration der Leistung dieses Kraftprotzes sofort für Ruhe sorgen - vorausgesetzt, man hat die richtigen Boxen angeschlossen. Aber neben viel Kraft mangelt es auch nicht an Klangqualität, Verarbeitung und Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optisch ist der RX-V657 eher unspektakulär. Eine leicht geschwungene Treppenstufe in der Mitte bringt wenigstens etwas Dynamik in die einfach gehaltene Front. Die braune Farbe des VFD-Displays mit alphanumerischer Dot-Matrix-Anzeige ist eher Geschmackssache. Die Knöpfe sind beim RX-V657 in Kunststuff gehalten, optisch vielleicht in Manko (weil es nicht so schön glänzt und Kunststoff schneller ausbleicht als eloxiertes Aluminium), es fasst sich aber viel schöner an als die Alu-Knöpfe des großen Bruders RX-V757 (einziger bemerkenswerter Unterschied: Ein Phono-Eingang für MM-Abtastsysteme). Das Bedienkonzept ist okay, es lassen sich im Prinzip alle Funktionen am Gerät bedienen, das aber mehr oder weniger umständlich. Mit der Fernbedienung, die auch Yamaha-Komponenten wie CD- und DVD-Player bedienen kann (direkt über deren integrierte IR-Empfänger, nicht über ein System Remote Konzept mit rückwärtig verlegten Kabeln) und natürlich auch Multibrand ist, also auch Fernseher, DVD-Player, Videorekorder und so vieles andere anderer Marken mit bedienen kann, geht dann alles locker-flockig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
An Ausstattung hat der Verstärker genug zu bieten. Ausschlaggebendes Argument für mich war damals die enorme Anschlussvielfalt: Rückseitig stehen 4 A/V-Eingägne mit Stereo-Ton, Composite und S-Video, 2 A/V-Ausgänge (bilden mit zwei der A/V-Eingänge ein &quot;VCR&quot; Paar, das heißt man kann einen Video-/DVD-Rekorder daran anschließen einmal zum Wiedergeben und einmal zum Aufnehmen - Der Ausgang wird, damit es keine Feedback-Schleifen gibt, in dem Moment, wo der dazugehörige Eingang gewählt wird, stummgeschaltet) mit den gleichen Daten, ein weiterer Composite/S-Video Video-Ausgang für Fernseher, zwei YUV-Videoeingänge, ein YUV-Videoausgang, einen Tapedeck-/Minidisc-/DAT-Anschluss (Audio Ein- und Ausgang, wobei der Ausgang beim Wählen des Einganges stummgeschaltet wird - also wie bei VCR, nur ohne Videoleitung) und einen reinen Audio-Eingang für CDs. Dazu noch einen 7-Kanal Audio-Eingang (wichtig z.B. für Soundkarten die kein Dolby Digital Live haben sondern diskrete 7.1 Kanäle mit 4 Stereo-Cinchleitungen rausgeben), satte 2 coaxiale und 3 optische Digitaleingänge und für digitale Audiorekorder (CD-R, DAT, MD) sogar einen optischen Digitalausgang. Wer den Mehrkanal-Ton analog ausgegeben haben will, der greift auf den 7.1 Ausgang zurück, wobei nur ein Subwoofer-Ausgang zur Verfügung steht, der in der Regel schon von einem Sub genutzt wird. FM- und AM-Buchse versorgen den Tuner mit ihren Antennen, ein Remote-Anschluss erlaubt das Fernbedienen per verkabelter System Remote (bei Yamaha eher unüblich), z.B. für Geräte im Zone-2 Betrieb die in einem anderen Raum stehen. Außerdem stehen zwei geschaltete Stromanschlüsse zur Verfügung, ich nutze nur einen davon (diesen für den Subwoofer, den ich mit dem Verstärker zusammen schlafen lege). An Lautsprechern können 2 Front-Paare (A/B) sowie 5 Surround-Lautsprecher (Center, Surround-Back Links und Rechts für 5.1 sowie einen Surround-Rear für 6.1 oder gleich zwei Surround-Rear für 7.1) sowie ein Paar Zone-2/Presence angeschlossen werden, wobei bei Zone 2 oder Presence Betrieb die Endstufen der zwei Zusatzkanäle von 7.1 genutzt werden, heißt es ist nur 5.1 möglich. Zusätzlich finden sich an der Front noch ein weiterer A/V-Eingang mit Stereo-Cinch analog, optischem Digitaleingang und Composite und S-Video, dazu ein Kopfhöreranschluss der die Boxen sofort beim Einstecken der Kopfhörer stumm schaltet und einen Anschluss für das Mess-Mikrofon, zu dem ich später noch komme. Die Eingänge lassen sich recht frei zuordnen, das heißt man kann die YUV- und Digital-Eingänge fast beliebig auf jegliche Eingangs-namen zuordnen. Außerdem kann man den Eingängen Namen geben. Die kleinen Bezeichnungen oben im Display bleiben erhalten, beim Umschalten des Eingangs wird kurz der eingegebene eigene Name angezeigt. So habe ich V-Aux, da ich mit diesem Begriff nichts anfangen konnte, zu Front-AV umbenannt, DTV/CBL hat nun den Display-Namen LD (Laserdisc passte bis auf einen Buchstaben nicht) und MD/CD-R heißt jetzt Tape. Der Fantasie sind, bis auf die Buchstabenbegrenzung, keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
Die Umschaltung zwischen 4 und 6/8 Ohm für die Lautsprecher-Impedanz erfolgt leider nicht mehr wie bei älteren Yamahas (z.B. der Vorgänger RX-V655) über einen Schalter, sondern über einen versteckten Menüpunkt, den man vor dem Anschließen der Lautsprecher einstellen muss. Eine Verschlimmbesserung im Vergleich zu damals.&lt;br /&gt;
Presence ist ein Klangprogramm von Yamaha das den Frontbereich noch etwas &quot;aufdröselt&quot; und mit zwei zusätzlichen Lautsprechern etwas räumlicher macht. Zone 2 ist eine zweite Klangzone, die nur in Stereo ist und entweder genutzt werden kann, um einen zweiten Raum zu beschallen, oder aber um mit zwei großen Stereo-Standboxen eine für Musik besser geeignete Alternative zum Surround-Boxenset anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/YamahaRX-V657/yamaha-ypao.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;40&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/YamahaRX-V657/yamaha-ypao.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;YPAO - hinter dieser seltsamen Buchstabenkombination verbirgt sich keine Coverversion eines Hits der Village People, sondern eine Einmessung des Verstärkers. Statt mühsam die Strecken von Lautsprecher zu Hörplatz abzumessen, die Lautstärke pro Lautsprecher nach Gehör einzupegeln und sonst alles noch von Hand zu optimieren, stellt man einfach ein Mess-Mikrofon auf seinen bevorzugten Hörplatz (nach Möglichkeit mit einem Stativ auf Kopfhöhe bringen - hierzu hat das Mikrofon an seiner Unterseite ein Fotostativ-Standardgewinde) und startet ein Einmessprogramm das mit diversen Rausch- und Sweep-Signalen Signallaufzeiten, Lautstärke, Frequenzgang der Boxen und alles mögliche sonst noch misst. Ergebnis: Ziemlich krasse aufstellungsbedingte Lautstärkeunterschiede reduzieren sich gegen Null, die Abstände von Box zu Hörplatz werden sehr genau gemessen (so gibt es keine Verstärkungen oder Abschwächungen durch Frequenzüberlagerungen) und selbst wenn vorne und hinten unterschiedliche Lautsprecher stehen klingen sie durch die Frequenzgangentzerrung des parametrischen Equalizers plötzlich nahezu gleich (exakt gleich ist nicht möglich, dazu sind verschiedene Boxen zu unterschiedlich). Den PEQ (Parametric Equalizer) oder GEQ (Graphic Equalizer) kann man auch einzeln abschalten ohne sich die sonstigen Einmess-Ergebnisse kaputt zu machen wenn man einen linearen Frequenzgang des Verstärkers bevorzugt. Bässe und Höhen kann man zudem noch separat über Tone Control für alle Kanäle einstellen.&lt;br /&gt;
Ein Klangprozessor bietet neben dem Straight-Modus (1:1 purer Klang ohne Prozessor) und dem Pure Cinema (hier wird Voodoo-mäßig noch weiter rumoptimiert indem Display und leider auch Videoteil - hierzu darf der Verstärker also nicht auch als Video-Quellschalter dienen - abgeschaltet werden - Straight reicht aber und lässt Display und Videoteil natürlich an) auch Modi wie Stereo (Surround auf Stereo herunterrechnen), 7-Kanal Stereo (aus allen linken Boxen ertönt das gleiche, aus allen rechten auch - ein Modus für Pseudo-Surround-Genuss bei Filmen in Mono oder Stereo), einen Analog-Surround-Decoder für Dolby Prologic, Prologic II und IIx und DTS Neo:6 und Klangprogramme die den Klang etwas &quot;optimieren&quot; sollen, wobei mir diese Veränderungen nicht gefallen.&lt;br /&gt;
Als Digitalformate kann man PCM mit 44.1 und 48KHz, PCM96 (also mit 96KHz), Dolby Digital (AC3) mit 2.0 über 5.1 bis 6.1 und 7.1 und DTS bis hin zu DTS96/24 zuspielen. Spuckt der DVD-Player allerdings MPEG-Ton aus (wie z.B. der Yamaha DVD-S540 wenn man eine DVD mit MPEG-Audio einlegt - das sind z.B. viele DVDs von Anime Virtual, auch wenn Dolby Digital auf der Hülle steht), bleibt der Verstärker leise. MPEG kann nicht decodiert werden. Hier bleiben drei Möglichkeiten: 1. Man kauft einen neuen DVD-Player der es erlaubt, für jedes Format einzeln zu entscheiden, ob man es zu PCM konvertieren oder als Bitstream belassen will (z.B. Pioneer, Panasonic) bzw. ob man nur MPEG nach PCM konvertieren will (z.B. Yamaha DVD-S661), 2. man stellt den DVD-Player temporär auf &quot;Alles nach PCM konvertieren&quot; (muss man danach wieder zurückstellen, da ansonsten auch Dolby Digital und DTS Mehrkanal auf Stereo-PCM konvertiert würde) oder 3. man legt zusätzlich ein Analog-Kabel und schaltet den Verstärker auf Analog um (geht mit einem Knopfdruck, und bei korrekter Einstellung schaltet sich der Verstärker beim nächsten Einschalten sogar wieder automatisch auf Digitaleingang zurück).&lt;br /&gt;
Die Lautstärke wied in dB Anhebung oder Abschwächung angezeigt. Daher gilt meist: Wenn da eine größere Zahl steht ist es leiser, denn meist steht vor der Zahl ein Minus-Zeichen, also Abschwächung. Das untere Ende der Skala ist -80dB, danach wird auf Mute geschaltet - -80 ist allerdings auch schon so gut wie Mute, also stummgeschaltet. Das obere Ende ist +10dB Anhebung, in einem damit beschallten Raum kann man sich allerdings nicht lange aufhalten ohne gesundheitliche Schäden zu nehmen. Auch 0dB (also 1:1 das was reinkommt ohne Abschwächung oder Verstärkung auf die Endstufe) ist schon brachial laut und dauerhaft nicht zu ertragen. Zimmerlautstärke liegt je nach Lautsprechern zwischen -50 und -40dB, bei meinen AKG-Kopfhörern stellt sich der subjektive Eindruck von Zimmerlautstärke bei -30dB bis -25DB ein. -20dB auf Lautsprechern ist schon ein klanggewaltiges Heimkino-Erlebnis bei dem die Subbässe im THX-Trailer oder Explosionen im Film nicht nur hörbaren sondern auch spürbaren Schalldruck erzeugen. Die Skala ist nicht linear (für Experten: sie ist logarithmisch), +10dB heißt eine Verdoppelung der Amplitude und somit in Etwa auch der Lautstärke.&lt;br /&gt;
Die Videoquellen können hochkonvertiert werden. Das heißt wer einen Fernseher mit YUV-Komponenteneingang hat kann auch die YUV-Verbindung zum Verstärker wählen und trotzdem den DVD-Player per YUV, den S-VHS Rekorder per S-Video und den LD-Player per Composite anschließen - Composite wird auf S-Video und YUV, S-Video auch auf YUV hochgerechnet. Umgekehrt klappt das aber nicht: YUV wird nicht auf S-Video reduziert, S-Video auch nicht auf Composite. Die Video Upconversion kann man auf Wunsch auch deaktivieren, dann muss man aber auch für jede Video-Eingangsnorm die man wählt auch ein Ausgangs-Kabel zum Fernseher ziehen.&lt;br /&gt;
Der Radio-Tuner hat 40 Speicherplätze, allerdings sind die umständlich in 5 Ebenen á 8 Speicherplätze angeordnet. Der Radioempfang selbst ist stark und bekommt selbst schwache Sender noch gut rein.&lt;br /&gt;
Manko: Die Einstellungen bleiben nur bei eingestecktem Verstärker erhalten. Eine Woche kann er mit Hilfe eines hochkapazitiven Kondensators auch ohne Strom überbrücken. Danach vergisst er die Einstellungen laut Handbuch. Ausprobiert habe ich das noch nicht. Der Standby-Verbrauch sollte aber mit &lt;0.1W selbst dem militantesten Öko-Freak und Stromkosten-Fanatiker klein genug sein, dass man hier doch mal Standby zulassen kann. Immerhin werden die am Verstärker angebrachten Strom-Buchsen im Standby stromfrei geschaltet, sodass man Aktiv-Subwoofer und DVD-Player über den Verstärker komplett schlafen schicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Dieses mal nur wenige Worte zur Bildqualität, da diese in dem Verstärker nur &quot;auf Durchreise&quot; ist. Beim Umschalter ergeben sich keine sicht- und messbaren Verluste und auch die Konvertierung zwischen Composite, S-Video und YUV liefert sehr gute Ergebnisse.&lt;br /&gt;
Die Tonqualität ist hier das entscheidende und die ist hervorragend. Einige Hifi-Freaks sagen immer, Yamaha hätte kein Bass-Fundament bei den modernen AV-Verstärkern? Ja wie viel Bass wollen die denn noch? Egal ob im Stereo-Betrieb an großen Standboxen oder Sub-/Sat-Systemen wie meinem JBL Control 1 Pro/Control SB1 oder im Surround-Betrieb mit Aktiv-Sub, es rummst kräftig und selbst tiefste Bässe bringen den Raum zum vibrieren - und das ohne, dass es irgendwie aufdringlich oder dröhnend klingt oder der Bass dominant hervortritt und die Höhen übertönt.&lt;br /&gt;
Höhen und Details werden sauber und fein wiedergegeben, kein Klirren, keine Verzerrungen.&lt;br /&gt;
Verzerrungen treten auch bei hohen Lautstärken nicht auf, mir gelang es jedenfalls nicht, die Lautstärke so hoch zu fahren, dass Clipping oder Frequenzgangverzerrungen wie abgeschwächter Bass auftreten, viel mehr hat es vorher schon angefangen vor übermäßiger Lautstärke weh zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Yamaha RX-V657:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: A/V Receiver mit 7.1 Vollverstärker, Audioprozessor und Videoprozessor&lt;br /&gt;
- Video-Anschlüsse: 5x Composite/S-Video In, gekoppelt an zugehörige Stereo-Analog-Audioeingänge, davon 1x am Front-AV, 2x Composite/S-Video Out gekoppelt an zugehörige Stereo-Analog-Audio-Ausgänge, 1x Composite/S-Video Out für Monitor/Fernseher, 2x YUV-In, den entsprechenden Audio-Eingängen frei zuzuordnen, 1x YUV-Out für Monitor/Fernseher&lt;br /&gt;
- Analoge Audio-Anschlüsse: 7x Stereo-Analog-Audioeingänge, 3x Stereo-Analog-Audioausgänge (bzw. 4x inklusive des unverstärkten Zone-2 Ausgangs), 1x 7.1 Analog-Eingang, 1x 7.1 Analog-Ausgang (davon wird der Subwoofer-Ausgang vom Sub belegt wenn man einen Aktiv-Sub nutzt)&lt;br /&gt;
- Digitale Audio-Anschlüsse: 2x Coaxial SP/DIF In, 3x Optisch SP/DIF In, 1x Optisch SP/DIF Out, den jeweiligen Analog-Anschlüssen frei zuteilbar&lt;br /&gt;
- Verstärker-Ausgänge: Stereo Front mit A/B (teilen sich eine Endstufe), Front Center, Surround-Lautsprecher Stereo sowie Surround-Back (6.1 wenn nur ein Anschluss belegt und 7.1 wenn beide belegt - Dieser Ausgang wird bei Zone-2 Betrieb oder Presence deaktiviert), jeweils ausgeführt als Schraubanschlüsse, Zone2/Presence-Anschluss Stereo (deaktiviert bei 7.1 Betrieb) ausgeführt als Klemmanschluss&lt;br /&gt;
- Audio-Eingangsformate: Analog und Digital Stereo mit Möglichkeit zur Decodierung von darin enthaltenen Dolby Prologic, Prologic II, Prologic IIx und DTS Neo:6 Informationen, Dolby Digital, DTS, DTS96/24, PCM, PCM96&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL, NTSC, über YUV auch PAL-Progressive und NTSC-Progressive sowie HDTV&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Comb-Filter für die Video-Upconversion (Composite nach S-Video und YUV), Video-Upconversion (Composite -&gt; S-Video und YUV, S-Video -&gt; YUV)&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: CinemaDSP Klangprogramme (Effektprogramme und 7ch-Stereo), Surround-Decoder (Prologic, Prologic II, IIx, DTS Neo:6), parametrischer oder grafischer Equalizer zur Anpassung der Boxen-Klangcharakteristik, automatisch eingemessene Lautstärke- und Signallaufzeit-Korrektur pro Lautsprecher, manuelle Bass/Treble-Korrektur&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Automatische Einmessung der Boxenparameter per Messmikrofon&lt;br /&gt;
- Ausgangsleistung: 135W pro Kanal bei 8 Ohm (EIAJ), Dyanmikleistung (IHF) 130W bei 8 Ohm, 195W bei 4 Ohm, LFE wird unverstärkt per Cinch an einen Aktiv-Subwoofer angeschlossen.&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Malaysia (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Malaysia&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Videorekorder-Vorstellungen bekannten &quot;Eignung für&quot; erspare ich mir an dieser Stelle. Jeder muss selbst entscheiden, ob der Verstärker zu einem passt oder nicht, am besten wäre es, probezuhören (A/B Vergleich zu einem anderen Verstärker). Denen, die aber gerne blind nach Empfehlung kaufen sei aber gesagt: Den kann man blind nach Empfehlung kaufen. Und die Hifi-Freaks machen aus der Wahl eher eine Wissenschaft mit oftmals nicht nachvollziehbaren Argumenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ebay habe ich eine beendete Auktion gefunden, in der der Verstärker, für den ich (zu Produktlebenszeiten) neu etwa 350 Euro (bei UVP von knapp 600) bezahlt habe für 250 Euro weg ging. Hierfür bekommt man Technik die auch heute noch aktuell und auf der Höhe der Zeit ist, außer man sucht einen Verstärker mit MPEG-Decoder oder HDMI-Video. Wer auf solche, derzeit noch unrelevanten Kleinigkeiten verzichten kann, kann bedenkenlos bei einem Gebrauchtgerät dieses Typs zuschlagen und bekommt hier für wenig Geld einen Top-Verstärker der alle neuen Geräte, die neu so viel kosten wie dieser gebraucht, klanglich und ausstattungstechnisch in ihre Schranken verweist. Abnutzung dürfte es bei dem Gerät noch keine geben, alle Teile sind so brutal überdimensioniert, dass es wohl niemand schaffen sollte, den Verstärker zu überfahren und dadurch zu beschädigen. 
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    <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 10:59:37 +0100</pubDate>
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    <title>Toshiba HD-E1 - Den Kampf verloren und doch irgendwie zukunftssicher</title>
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            <category>Bildplatte, CD, DVD mit optischer Abtastung: Laserdisc, Laserfilm, CD, DVD und Co</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;72&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1003.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;16&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;16&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Toshiba HD-E1 ist das Einstiegsmodell in die Welt von HDTV, ein neuer Fernsehstandard der für ungeahnte Schärfe und Details, aber auch für DRM-Gängelung und Key-Revokes steht. Lange haben sich BluRay und HD-DVD ein Rennen um die Vorherrschaft auf dem Markt hochauflösender Medien geliefert, doch am Ende hat die BluRay Disc das Rennen gemacht. Ende Februar versetzte Toshiba der HD-DVD mit der Ankündigung, Produktion und Entwicklung würden eingestellt, endgültig den Todesstoß. Und dennoch ist der Player ein Gerät, das noch Zukunft hat - und sei es nur als besserer DVD-Player. Denn seit der günstigen Preise im &quot;Panik-Ausverkauf&quot; der Händler kann das Gerät auch preislich mit gleichwertigen, hochwertigen DVD-Playern mit HDMI und Upscaling konkurrieren und bietet zudem noch den Mehrwert, auf die bereits bestehenden HD-DVDs zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betamax und HD-DVD - Zwei Formate, ein Schicksal:&lt;br /&gt;
Schon in den 80ern gab es dieses Phänomen schon einmal. Das bessere Format hatte die geringere Spielzeit, das bessere Format hat den Kampf verloren, nur damals stammte das bessere Format von Sony, hieß Betamax und ging mit fliegenden Fahnen unter und heute stammt das schlechtere Format von Sony, heißt BluRay und hat das Rennen gemacht, vermutlich nicht zuletzt dank Sonys undefinierbarem Mittelding aus potthässlichem übergroßen Design-Toastergehäuse in schmutzanziehendem schwarzen Klavierlack, verkrüppeltem vollwertigem PC und Resten des Grundgedankens der Spielekonsole, der Playstation 3.&lt;br /&gt;
Warum ist HD-DVD technisch besser, es liefert doch weniger Kapazität und somit bei gleicher Bitrate weniger Spielzeit? Während es bei Betamax noch um die Bildqualität ging (die ist bei HD-DVD und BluRay identisch, da man auf die gleichen Codec-Technologien setzt), geht es bei HD-DVD und BluRay mehr um Spezifikationen, Regionalcodes und Datensicherheit. HD-DVD ist vollständig spezifiziert. Bei BluRay rennt man immer neuen Normen hinterher, wie jüngst BluRay 2.0, von dem nicht mal sicher ist, ob die Playstation 3 es vollständig unterstützt. Unterstützt ein Player diese Norm nicht, kann es sein, dass es bei der Wiedergabe neuer Scheiben zu Einschränkungen oder Problemen bis hin zu einem schwarzen Bild kommt. Außerdem ist BluRay ein Paradebeispiel an mangelnder Datensicherheit. Während die HD-DVD, wie auch die DVD, aus zwei gleich-dicken Polycarbonat-Scheiben besteht, in deren Sandwich die Datenschicht liegt und somit ein Höchstmaß an Kratzfestigkeit bietet, liegt die Datenseite der BluRay nur unter einer dünnen Lackschicht - in etwa vergleichbar mit der Label-Seite der CD, und wer schon mal eine CD auf der Labelseite zerkratzt hat weiß, die ist nachher hinüber. Außerdem sieht HD-DVD im Gegensatz zu BluRay keine Regionalcodes vor, was den Import von ausländischen Titeln erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1006.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;17&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1006.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der HD-E1 ist das Einstiegsgerät und bietet somit noch kein HD1080p (auch bekannt als Full-HD). Ansonsten ist alles drin und alles dran. Auf Scart verzichtete man, dafür ist ein HDMI-Ausgang, auch als das &quot;moderne, digitale Scart&quot; bezeichnet, vorhanden. Die Bezeichnung trifft es auch recht genau, denn HDMI ist genauso wenig robust, wackelig und störanfällig wie Scart, nur dass der Stecker etwas kleiner ist und nicht ganz so schnell von einem armdicken, starren Kabel aus der Buchse gezogen wird. Der Komponentenausgang liefert YUV von PAL- und NTSC-Auflösung über deren Progressive-Scan-Äquivalente bis hin zu HD720p und HD1080i. Für SD (Standard Definition) Auflösungen, also PAL und NTSC, die nicht progressive sind, dienen die klassischen Composite (Cinch) und S-Video Buchsen. Der Player bietet keine Normwandlung und kein PAL60. An älteren Fernsehern ohne NTSC-Unterstützung ist man also bei NTSC-Discs aufgeschmissen und guckt auf ein schwarz-weißes Bild. Kurios: Der YUV-Ausgang kann zwar DVDs bis auf 720p und 1080i hochskaliert ausgeben, aber nur dann, wenn auf ihnen das Macrovision-Flag nicht gesetzt ist. Ist dieses aktiv, so beschränkt sich der Deinterlacer/Upscaler auf maximal 480p/576p, also NTSC/PAL-Progressive. Auf HDMI lassen sich DVDs egal ob mit oder ohne Macrovision immer auch auf HDTV-Auflösungen ausgeben. HD-DVDs können die analogen Ausgänge abschalten, zuständig dafür ist der Inhalt selbst. Da allerdings gerade in Japan und Amerika noch analoges HDTV über YUV sehr gängig ist, sprechen die Hollywood-Studios von einer Kulanzzeit von bis zum Jahr 2010 für den YUV-Ausgang, sogar noch länger für die qualitativ schlechteren weil herabskalierten Composite und S-Video Ausgänge. Das heißt nicht, dass derzeit aktuelle Scheiben dann auch nicht mehr analog ausgegeben werden, viel mehr wird man dann dazu übergehen, aktuellen HD-DVDs (so es sie dann noch gibt) und BluRays die analoge Wiedergabe zu verbieten. Auch ermöglicht es HD-DVD-Content, Teile der Wiedergabekette, vom Laufwerk über den HDMI-Ausgang bis zum Fernseher per Key-Revoke lahmzulegen, wenn eine Kopierschutzlücke aufgetaucht ist. Dies ist aber in der auch von BluRay verwendeten Kopierschutznorm AACS verankert und kann auch bei BluRay jederzeit passieren.&lt;br /&gt;
Der Ton wird analog, per optischem S/PDIF oder über HDMI übertragen, wobei moderne Normen wie Dolby True HD zwingend HDMI voraussetzen. Der digitale Ton über S/PDIF kann nur wahlweise komplett oder garnicht umgewandelt werden. Bedeutet: MPEG-Ton, von kleinen DVD-Publishern wie Anime Virtual gerne verwendet (auch, wenn sie Dolby Digital auf die Hülle schreiben), wird nur dann umgewandelt, wenn man die Konvertierung zu PCM einschaltet. Dann werden aber auch Dolby Digital und DTS nach PCM gewandelt. Stellt man die PCM-Konvertierung ab, wird auch MPEG-Ton als Bitstream übertragen, was viele Verstärker nicht decodieren können. Also muss man entweder jedes mal die Konvertierung umschalten oder für DVDs mit MPEG1 Layer 2 Ton ein analoges Kabel als &quot;Alternativstrecke&quot; zum Verstärker ziehen, wenn dieser keinen MPEG-Decoder besitzt.&lt;br /&gt;
Ein Netzwerkanschluss ermöglicht den Zugang zu HD-DVD-Bonusmaterial im Internet. Dazu muss er nur an einen Breitband-Router, wie ihn fast jeder DSL-Anschlussinhaber zuhause stehen hat, angeschlossen werden. Zwei unter der vorderen Klappe verborgene USB-Anschlüsse ermöglichen ebenfalls weitere, nicht näher definierte Erweiterungen, sollen aber u.A. auch für Firmware-Updates, sofern man sie nicht über CD oder online per Internet einspielt, genutzt werden können.&lt;br /&gt;
Der HD-DVD Teil ist per Definition codefree, der DVD-Teil bei europäischen Modellen auf RC2 gesperrt. Fernbedienungs-Hacks wie sie bei Videohelp.com auftauchten, brachten nichts. Wer Google bedienen kann, findet aber eine Alternativ-Firmware auf Basis der Firmware 2.5. Spielt man diese ein, wird auch die Laufwerks-Firmware aktualisiert, das Laufwerk ist codefree und somit auch der gesamte Player, auch bei Updates auf neuere Firmwares. Ich selbst nutze die originale 2.7, die nach vorherigem Einspielen der 2.5 Codefree ebenfalls codefree ist. Nachteil: Die RC-Free Firmware soll Probleme mit RCE (Region Code Enhanced, verweigern das Abspielen auf RC-Free Playern) haben, was ich in Ermangelung von RCE-Discs aber nicht testen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innenleben:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1001.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;85&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1001.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;86&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/ToshibaHD-E1/ToshibaHD-E1002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Was verbirgt sich in dem schlanken, eleganten Gehäuse, das leider auch nicht mit staubanziehendem Hochglanz geizt? Im Prinzip steckt ein kleiner Computer darin. Die EULAs am Ende der Anleitung verraten, hier läuft wohl ein Embedded Linux, finden sich doch GPL-EULAs für Linux-Kernel und Busybox. Laut Quellen im Internet soll neben dem Analog Devices SHARC, einem Bildprozessor von wohl gehobener Qualität, der u.A. für Deinterlacing und Upscaling zuständig ist, das Herzstück des Players ein 900MHZ Intel Celeron M sein. Keine Ahnung, ob das stimmt, unter die Kühlkörper habe ich dann doch nicht geguckt. Das macht sich auch beim Aus- und Einschalten bemerkbar, der Ausschaltvorgang dauert ein paar Sekunden, der Einschaltvorgang sogar ein paar mehr.&lt;br /&gt;
Das Laufwerk ist ein leicht modifiziertes PC-Laufwerk, die Typenbezeichnung lautet Toshiba SD-E802A. Eine andere Variante dieses Laufwerks mit leicht geändertem Namen soll wohl auch in Microsofts externem HD-DVD-Laufwerk für die X-Box 360 stecken. Das muss nicht negativ sein, Toshibas DVD-Laufwerke kenne ich als sehr robust und fehlertolerant, ich nutze seit vielen Jahren eines. Wenn das HD-DVD-Laufwerk an diese Tradition anknüpft, dürfte es so schnell keine Leseprobleme, egal ob Laufwerks- oder Medienbedingt geben.&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich am aufgeräumten Inneren des Gerätes nichts bemängeln, außer vielleicht das generelle Vorhandensein eines Lüfters, der aber dezent vor sich hin brummt und außer einem leichten Luftstrom keine Eigengeräusche wie Laufgeräusche erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Eines vorab: HD-DVD habe ich noch nicht getestet, da mir die Scheiben einfach zu teuer sind und für mich persönlich keine interessanten Titel bieten, sondern nur Hollywood-Mainstream der einfallslosen 08/15 Machart. Außerdem habe ich noch keine weitere HDTV-Verwertungskette wie einen HD-Fernseher. Vielleicht habe ich aber bald einmal die Möglichkeit, zumindest den Deinterlacer und Upscaler an einem HD-Fernseher zu testen.&lt;br /&gt;
Die Bildqualität bei der DVD-Wiedergabe ist hervorragend. Der Bildwandler leistet gute Arbeit und liefert ein absolut störungsfreies, scharfes Bild, welches dem digitalen Original auf der DVD ebenbürtig ist.&lt;br /&gt;
Der analoge Ton lässt sich klanglich nicht vom digitalen Original unterscheiden. Bei digitaler Übertragung ist sowieso alles 1:1. Auch die Konvertierung von MPEG oder AC3 nach PCM klappt wunderbar, auch wenn natürlich im Fall von 5.1 die Surround-Informationen erst einmal verloren gehen, der Ton wird auf Dolby Surround Prologic heruntergerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Toshiba HD-E1:&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;174&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/hd-dvd.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;- Gerätetyp: HD-DVD Player, wiedergabekompatibel zu DVD-Video, Video-CD und Audio-CD&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren: MPEG1, MPEG2, MPEG4 AVC (H.264), VC1 (WMV 11)&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren: MPEG1 Layer 2, Dolby Digital AC3 Zweikanal (2.0) oder Mehrkanal (5.1 bis 7.1), DTS Zweikanal oder Mehrkanal, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL, NTSC, PAL-Progressive, NTSC-Progressive, HDTV 720p, HDTV 1080i&lt;br /&gt;
- Regionalcodes: Bei HD-DVD nicht definiert, bei DVD RC2 (Europa und Japan) sowie Discs ohne RC-Einschränkung.&lt;br /&gt;
- Laufwerks-Hersteller: Toshiba&lt;br /&gt;
- Laufwerks-Bezeichnung: Toshiba HD DVD ROM SD-E802A&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Analog Devices SHARC-Prozessor für Deinterlacing und Upscaling&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: Konvertierung von PCM96 sowie Dolby Digital, DTS und MPEG-Audio zu PCM48&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Netzwerkschnittstelle und USB für Online-Contents und zukünftige Erweiterungen (beides Standard bei HD-DVD)&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: China (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in China&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Eignungstest (mit 5 Sternen Top-Wertung bis 1 Stern schlechteste Wertung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Nostalgiker: **&lt;br /&gt;
Zwar ist das Format noch jung, aber es ist schon tot. Wer &quot;Video-Geschichte&quot; sammelt, der braucht auch HD-DVD, denn das ist jetzt Geschichte.&lt;br /&gt;
Ob sich HD-DVD später einmal zu einem Sammlerobjekt wie Betamax entwickelt, darf aber leider eher bezweifelt werden. Zu wenige Exklusivtitel mit Kultcharakter und auch die Wiedergabe von selbst aufgenommenen HD-DVDs dürfte eher kein Thema sein, zumal ich keine aktuellen HD-DVD Brenner, Authoring-Programme und Rohlinge kenne, die irgendwie leicht und preiswert verfügbar wären. Wer also heute in HDV filmt, wird es vermutlich eher nach dem Schnitt auf Band zurückspielen, auf Festplatte belassen, auf DVD brennen oder auf BluRay ver-kurzzeit-ewigen (denn wenn schon die DVD-R nichts für die Ewigkeit ist, wie mag das erst bei BluRay BD-R aussehen?)&lt;br /&gt;
Trotzdem ein Sammler-Objekt im Sinne von &quot;totes Format&quot;, Videogeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Amateure: ***&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht so, als gäbe es garkeinen HD-DVD-Content. Und der wird vermutlich, wie auch die Player, bald einen gewissen Preissturz erfahren.&lt;br /&gt;
Zudem ist der Player ein sehr hochwertiger DVD-Player für normale DVDs, der auch HDMI und Upscaling bietet. Und das dank SHARC nicht mal schlecht. Mit anderen Worten: Da der Player gerade dank Panikverkäufen zu Schleuderpreisen über die Ladentheke geht, macht er anderen Playern mit HDMI und Scaler nicht nur qualitativ sondern auch preislich Konkurrenz.&lt;br /&gt;
Im Zweifelsfall also ein guter DVD-Player mit Zugriff auf ein eingeschränktes hochauflösendes Filmprogramm.&lt;br /&gt;
Nachteil, wenn man das Gerät als besseren DVD-Player an einem reinen PAL-Fernseher nutzt ist der fehlende PAL60-Modus. Außerdem empfinde ich als Manko, dass es beim Ton nur &quot;Alles als Bitstream&quot; und &quot;Alles konvertieren&quot; gibt, aber nicht wie z.B. beim aktuellen Yamaha DVD-Player DVD-S661 einen Modus &quot;Nur MPEG nach PCM wandeln&quot; oder wie bei Panasonic und Pioneer die explizite Vorwahl für jedes einzelne Format, ob PCM96, DTS, Dolby Digital oder MPEG, ob es nun nach PCM48 gewandelt oder 1:1 als Bitstream ausgegeben werden soll.&lt;br /&gt;
Außerdem dauert der Startvorgang nach dem Einschalten mit fast einer halben Minute definitiv zu lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für ambitionierte Amateure: ****&lt;br /&gt;
Im Prinzip wurde alles zutreffendes schon bei den Amateuren gesagt.&lt;br /&gt;
Das Manko NTSC beim Bild und Bitstream/Wandlung beim Ton dürfte bei höheren Ambitionen allerdings weniger stark ins Gewicht fallen, daher einen Punkt mehr hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Profis: *&lt;br /&gt;
Ich glaube, Profis werden wohl keinen Kontroll-Player für HD-DVD Authoring mehr brauchen. Zudem sollten sie dort dann auf Modelle mit 1080p wie dem Toshiba HD-XE1 setzen, der aber noch recht teuer ist.&lt;br /&gt;
Als DVD-Kontrollplayer taugt er nichts, da er auf PC-Technologie setzt, die deutlich fehlertoleranter ist, als Player die auf klassische DVD-Player Chipsätze aufbauen, und selbst die wurden mit den Jahren immer fehlertoleranter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:&lt;br /&gt;
Für schon 130 Euro ist der HD-E1 zu haben. Ein Top-Preis für die gebotene Leistung und Qualität und durchaus auch dann überlegenswert, wenn man nur DVDs damit abspielen will, aber keine HD-DVDs. 
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    <pubDate>Sun, 02 Mar 2008 10:30:34 +0100</pubDate>
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    <title>Videorekorder reparieren - Eine Werkzeug-Übersicht</title>
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            <category>Video</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    Welche Werkzeuge und welches Zubehör braucht man, um privat einen Videorekorder wieder flott zu kriegen? Neben ein wenig Ahnung von der Materie, die man sich aber anlesen kann, braucht man auch ein wenig Werkzeug. Aber was braucht man wirklich und was kann man sich sparen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reinigen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinigungsmittel&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur009.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;87&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur009.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Zur Reinigung der Teile wie Umlenkrollen und Kopftrommel und stehenden Köpfen eignet sich am besten Isopropanol. Das gibt es preiswert in jeder Apotheke, und wie heißt noch das schöne Sprichwort? &quot;Alkohol löst all deine Probleme&quot;. Isopropanol, ein eher nicht trinkbarer Alkohol, löst den Schmutz sehr effektiv und verdunstet innerhalb kürzester Zeit rückstandslos. Da gerade die rotierenden Köpfe, kleine Plättchen aus ferromagnetischem Material, die in kleinen Spalten am unteren Teil des rotierenden Kopfrades sitzen, sehr empfindlich und auch scharfkantig sind, darf man nicht einfach mit irgendwelchen Küchentüchern, Q-Tips, Watte oder ähnlichem drangehen. Ansonsten kann man Teile des Kopfes abreißen oder es bleiben kleine Fäden oder Fussel am Kopf hängen und ruinieren Kopf und Band mit der Zeit.&lt;br /&gt;
Die Wahl der konservativen Profis heißt Chamois-Reinigungsstäbchen bzw. englisch Chamois-Swabs. Die Wahl der kreativeren Profis, von der Qualität her keinen Deut schlechter aber viel billiger, ist ein einfaches Blatt unbeschichtetes Kopierpapier, welches in kleine Stückchen geschnitten wird.&lt;br /&gt;
Eine Anleitung zum Reinigen eines Rekorders habe ich &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/12-Rauchen-gefaehrdet-Ihre-Elektrogeraete-oder-Wie-reinigt-man-einen-Videorekorder.html&quot; &gt;hier&lt;/a&gt; schon gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Löten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötwerkzeug:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur010.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;86&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur010.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Immer mal wieder gibt es auch was zu löten, z.B. die berühmten trockenen Elkos. Es muss nicht unbedingt die fette Lötstation sein, zumal billige Lötstationen teilweise nicht das halten, was sie versprechen. Für nur wenig Geld liefert der kleine 15W Multitip Lötkolben von Ersa hervorragende Resultate. Ob nun elektrische Entlötpumpe mit eigener Heizung, normale Pumpe oder Litze, das ist Geschmackssache oder manchmal auch abhängig von der Situation. Bei SMD oder Kontaktecken wie den Platine auf Platine stehenden Sub-Boards alter JVC-Videorekorder geht nichts über Litze. Bei großflächigen Feldern wie z.B. an ein Gehäuse gelötete Platinen (wie in Netzteil-Steckmodulen) hat sich die selbst beheizte Pumpe sehr gut bewährt und manchmal geht nichts über die klassische Lötpumpe in Zusammenarbeit mit einem normalen Lötkolben. Ich will auf alle drei Werkzeuge nicht mehr verzichten.&lt;br /&gt;
Wird mal eine Platine beschädigt, kann man diese wieder mit Silberleitlack reparieren. Obwohl der Lack von Conrad angeblich überlötbar sein soll, verdampfte er bei mir mehrfach regelrecht. Irgendwann klappte es. Ich nehme an, ich war einfach zu ungeduldig und das Zeugs muss eine Zeit trocknen.&lt;br /&gt;
Bei Lötzinn würde ich Privatpersonen, die nicht an ROHS und ähnliches gebunden sind, das leichter zu verarbeitende bleihaltige Lötzinn empfehlen. Dabei lohnt es sich durchaus, nicht irgendein Billigzeugs zu kaufen, sondern zu hochwerigem Lötzinn wie dem von Stannol zu greifen, auch wenn das neue Öko-Lötzinn mit grünem Aufkleber (der alte war bei gleicher Zusammensetzung rot) beim Verdampfen des Flussmittels etwas gewöhnungsbedürftig riecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kaufen, testen, Ersatzteile suchen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ersatzteilliste:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur001.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;85&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur001.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Für mich inzwischen unverzichtbar: Die Ersatzteilliste von Erdiba Distro. Erdiba ist ein Distributor, der bis vor einigen Jahren Video-Ersatzteile vertrieben hat, sich aber leider aus diesem Geschäftszweig zurückgezogen hat. Die letzte mir bekannte aktuelle Liste ist die &quot;Video 2002&quot;, die nicht etwa auf ein Nachfolger des Video2000 Formates abzielt, sondern eben Das Ersatzteile-Programm aus dem Jahr 2002 listet. Obwohl Erdiba nicht mehr im Geschäft ist, ist die Liste immer noch wertvoll. Am Anfang findet sich eine Äquivalenzliste mit Decktypen. Welches Deck steckt in welchem Rekorder? Diese Liste kann man übrigens auch in drei PDFs bei &lt;a href=&quot;http://www.hinkel-elektronik.de/&quot; &gt;Hinkel Elektronik&lt;/a&gt; herunterladen, die Teile des Erdiba-Ersatzteilprogramms weiter verkaufen (leider ist das Sortiment viel geringer als bei Erdiba im 2002er-Katalog). Diese Liste verrät viel über das Innenleben der Rekorder. Weiter hinten finden sich dann für die jeweiligen Decks die Listen damals verfügbarer Ersatzteile. Die Teile sind zwar manchmal nur mit Platzhaltern symbolischer Zeichnungen versehen, viele Zeichnungen oder manchmal gar Produktfotos zeigen aber 1:1 das Teil. So kann man sich schon mal vorab ein Bild von dem verbauten Deck machen. Leider sind die Bezeichnungen proprietär, so heißt z.B. Panasonics G-Mechanism Deck bei Erdiba &quot;PAN 14&quot;. Aber auch in Reparaturforen wissen viele etwas mit den Erdiba-Codes anzufangen, das heißt es reicht zur Kommunikation mit anderen Interessierten.&lt;br /&gt;
Praktisch: Auch in den Euras-Shops wie dem von &lt;a href=&quot;http://eshop.euras.com/default.asp?id=254535&quot; &gt;Stephan Wagner&lt;/a&gt; findet man nicht immer die jeweiligen Ersatzteile fürs Laufwerk. Dann nimmt man einfach die Bezeichnung eines anderen Rekorders mit dem gleichen Laufwerk und findet das Ersatzteil möglicherweise doch (Beispiel: Das Laufwerk meines japanischen VHS-Rekorders Sony SLV-7 hatte ich anhand des Euras-Kataloges, obwohl dieser Rekorder nicht explizit gelistet ist, als Hitachi &quot;HITA 8&quot; identifizieren können, u.A. wegen der recht charakteristischen Rutschkupplung. Im Euras-Shop waren zudem einige Teile für den Sony &quot;Original Hitachi&quot;, und auch bei deutschen Sonys wurde ab und zu mal das HITA 8 verbaut. Im Euras-Shop bekommt man für den Sony SLV-7, obwohl er dort gelistet ist, keine Rutschkupplung. Für einen beliebigen Hitachi mit HITA 8, frei aus der Erdiba-Liste heruasgegriffen, jedoch schon. Und die passt im Sony).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mechanik testen:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur003.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;93&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur003.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wer die Mechanik seiner Neuerwerbung lieber erst mal &quot;trocken&quot; testet, statt sofort eine Kassette einzulegen und Bandsalat zu riskieren, der kommt an einer transparenten Dummy-Kassette nicht vorbei.&lt;br /&gt;
Es scheint allerdings mehrere Varianten zu geben. Auf meiner ersten, die ich einst bei einem Händler gekauft habe, der aber leider keine mehr hat, steht geprägt &quot;Top&quot; an der oberen Seite. Diese wird z.B. von meinem Sony SLV-7 akzeptiert, während die andere, die ich zufällig im Set mit anderen Testkassetten (Drehmoment-Messkassette) ersteigerte, nicht von diesem Rekorder akzeptiert wird.&lt;br /&gt;
Auch garantieren die Kassetten nicht, dass man jeden Fehler findet. Man findet zwar grobe Fehler, die zu Bandsalat führen würden, aber Probleme wie das &quot;ausgeleierte&quot; Zwischenrad der JVC-Laufwerke aus HR-S4700 und Co findet man nicht. Denn die Kraftlosigkeit des Zwischenrades macht sich erst bemerkbar, wenn eine Kassette eingelegt ist. Da dies aber eher die Ausnahme als die Regel ist, und meist stehende Wickelteller immer auftreten, egal ob mit Dummy oder echter Kassette, kann man hier mit erst mal gefahrlos alle Laufwerksfunktionen testen.&lt;br /&gt;
Einige Rekorder schalten möglicherweise nach einigen Sekunden die jeweils gewählte Funktion ab, z.B. das Abspielen oder das Vorspulen weil die Abwickelspule nicht dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reparieren, justieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Service Manual:&lt;br /&gt;
Mal ohne Bild, da es für jeden Rekorder ein anderes Service Manual gibt. Ein Service Manual ist unerlässlich. Testpunkte für diverse Messungen wie FM-Hüllkurve oder auch nur Spannungen sind teilweise an den absurdesten Stellen an versteckten Platinen verteilt und auch die Mechanik kann man mit Anleitung besser zerlegen und wieder zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeug-Set:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;97&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Teilweise schon für 5$ pro Set zu haben das VCR Alignment Kit. Doch der Eindruck ist zwiespältig.&lt;br /&gt;
Die Schraubenzieher mit Wende-Möglichkeit (Ein Griff in den man einen Adapter mit Schlitzschraubenzieher auf der einen und Kreuzschraubenzieher auf der anderen Seite steckt) wirken eher minderwertig.&lt;br /&gt;
Auch mit den angeblich metrischen Inbus-Schlüsseln kann ich nichts anfangen. Obwohl angeblich metrisch, passt keiner der Inbus-Schlüssel, deren Größenangaben eher abenteuerlich sind, in die Madenschraube, die die Bandführungspfosten im JVC HR-S4700 Laufwerk kontert. Daher brauchte ich noch ein Feinmechanik-Inbus-Set und daraus speziell den 1.25mm Schlüssel.&lt;br /&gt;
Auch die Spezial-Dreher für die Führungspfosten passen bei keinem meiner Rekorder vernünftig. Bewährt hat sich ein Werkzeug-Set von Lux (Obi Hausmarke), dessen Flachkopf-Schraubendreher mit Unterbrechung in der Mitte, Größe 6, hervorragend auf den Guide Posts passt und diese problemlos dreht. Übler Beigeschmack: Magnet-Bits und Magnet-Schraubendreher. Aber da das ein Permanentmagnetfeld ist, ist das Band nicht so sonderlich gefährdet, solang man nicht abrutscht und das Band direkt mit dem Schraubendreher berührt (wobei da auch die mechanische Beschädigung größer ist als die magnetische).&lt;br /&gt;
Zumindest für JVCs alte Laufwerke wie im HR-S4700 ist auch kein passendes A/C-Head Adjustment Tool dabei, die mitgelieferten passen nicht.&lt;br /&gt;
Praktisch ist der Head Puller, der bei nahezu jedem Rekorder funktioniert, vorausgesetzt man bekommt die seitlichen Schrauben in die entsprechenden Löcher im Kopfrad eingeschraubt (manchmal sind die etwas störrisch). Allerdings sollte man hier aufpassen, falls Kontakte abgelötet werden müssen (wie bei JVC und Panasonic häufig zu finden), dass diese auch wirklich locker sietzen, sonst würde man den Kopftrommelmotor beschädigen.&lt;br /&gt;
Fazit: Enthusiasten machen mit dem Set zu günstigen Preisen (ein Ebay-Händler will um die 5$ dafür haben) nichts falsch, aber ein Must-Have, vor allem zum Originalpreis von etwa 35$, ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oszilloskop:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur007.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;62&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur007.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur008.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;72&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur008.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sobald es daran geht, den Switch Point oder die Bandführung abzugleichen, ist ein Oszilloskop zur Kontrolle der Werte unerlässlich. Wichtig ist, dass es sich um ein Zweikanal-Oszilloskop mit Extra Trigger-Eingang handelt. Auch rudimentäre mathematische Operationen wie Addition/Subtraktion können nicht schaden.&lt;br /&gt;
Vor allem beim Abgleich der Bandführung (FM-Pegel im Auge halten) ist ein Oszi wichtig. Aber auch beim Abgleich von Parametern wie Lautstärke. Gerade alte Rekorder haben oftmals noch Regler für EE-Level (Lautstärke im EE-Betrieb, Electronic to Electronic, also Durchschleifbetrieb während Stop-Position) sowie Playback-Volume. Ein durchgeschleifter oder aufgenommener Sinus, ggf. noch per Verschiebung phasengleich gemacht, und dann voneinander subtrahiert und den Level auf den gleichen Level gebracht (subtrahierte Sinuskurven müssen sich gegenseitig eliminieren) und schon ist der Level abgeglichen.&lt;br /&gt;
Der zweite Kanal kommt vor allem beim Abgleich der FM-Hüllkurve zu tragen, da ich da gerne den Kopfschaltzeitpunkt auf den zweiten Kanal lege und auf diesen triggere, um zu sehen, wann die Köpfe geschaltet werden. Der externe Trigger ist dann von Bedeutung, wenn man das Signal das als Triggerquelle dient nicht sehen will. Auch wenn es äußerst selten ist, dass man sich mit zwei Kanälen und einem weiteren Triggerpunkt herumschlägt, aber es kann vorkommen, von daher sind drei Tastköpfe von Vorteil.&lt;br /&gt;
Es muss kein Digitalspeicheroszilloskop sein wie das von mir gewählte Rigol DS1024C, zumal DSOs in ihrer Darstellung manchmal auch etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber manchmal bieten sie jedoch auch gewisse Vorteile, vor allem wenn man mal durch das Signal langfristig durchlaufen will oder Traces speichern möchte. Das Rigol besitzt zudem auch eine FFT-Funktion und kann somit auch als Spectrum Analyzer benutzt werden. Ein gebrauchtes analoges Hameg tut es aber auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Testkassetten:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;59&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Testkassetten wie die von Burosch oder auch die von JVC sind immer dann angesagt, wenn es etwas an Bandführung oder Switchpoint zu verstellen gibt. Die Burosch-Kassette konnte mich nicht wirklich überzeugen, sowohl bei den Justierhilfen, alsauch bei dem Kopfqualitätstest.&lt;br /&gt;
Die JVC-Kassetten hingegen sind hervorragend und auf diese sind auch die Vorgänge in JVC-Servicemanuals abgestimmt.&lt;br /&gt;
Der Kopf-Qualitätstest ist eher ein nettes Beiwerk, besser ist die Einstellkassette von JVC. Eine perfekte Aufnahme zum Einstellen von Bandführung, Kontrollkopf-Phase und Switch Point. Alle Parameter kann man gut mit Hilfe von Testkassette und Oszi abgleichen.&lt;br /&gt;
Für die Bandführung und notfalls auch die Kontrollkopf-Phase reicht auch eine selbst aufgenommene Kassette, vorausgesetzt, man weiß, dass der aufnehmende Rekorder gut justiert ist. Wichtiger dabei ist ein Oszi, das an den entsprechenden Testpunkten hängt.&lt;br /&gt;
Den Switchpoint sollte man tunlichst nur mit entsprechend abgestimmten Testkassetten abgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehmoment-Testkassette:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;94&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Drehmoment-Testkassette misst Auf- und Abwickelzug:&lt;br /&gt;
Am Abwickelzug kann man die Wirkung der Abwickelbremse erkennen. Beim Abspielen wird ein Hebel ans Band angelegt. Ist das Band zu straff, wird der Hebel nach rechts gedrückt, die Schlinge des Bremsbandes an der Abwickelspule löst sich ein wenig, die Abwickelspule wird weniger stark gebremst. Ist das Band zu schlaff, so zieht eine Feder den Hebel wieder nach links, die Schlinge wird enger, die Abwickelspule wird stärker gebremst. Das Optimum liegt bei knapp über 30g*cm Zugkraft. Weicht der Wert zu stark ab, so muss der Hebel neu justiert werden (muss mit dem Laufwerk fluchten, genaueres findet sich im jeweiligen Service Manual des Rekorders) oder das Bremsband erneuert werden.&lt;br /&gt;
Der Aufwickelzug ist ein Indiz für den Zustand der Rutschkupplung. Die meisten Rekorder sind einmotorig. Der Capstan, zuständig für den gleichmäßigen Bandtransport, treibt über eine Kette von Mechanikteilen (Rutschkupplung, pendelndes Zwischenrad) auch den Aufwickelteller an. Da dieser nicht immer gleich schnell laufen muss, lässt man ihn einfach über eine entsprechende Übersetzung viel schneller laufen, als den Capstan. Damit dabei jedoch das Band nicht reißt, wird die überschüssige Energie in der Rutschkupplung abgebaut. Ist der Wert hier nicht optimal (der optimale Wert sollte sich im Service Manual finden), muss die Rutschkupplung erneuert werden.&lt;br /&gt;
Die Werte sind bei den meisten Rekordern selbst nach vielen Jahren und tausenden Betriebsstunden noch stimmig, eine solche Kassette ist nur für Enthusiasten wirklich von Nöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Head Tester:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur006.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;70&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Werkstatt-Logbuch/VideoWerkzeug/RekorderReparatur006.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Head Tester lohnt sich, wenn man viele Rekorder des gleichen Typs besitzt. So kann man vor dem Umbau eines Kopfes testen, ob sich dies überhaupt noch lohnt oder ob einer der Video- oder Hifi-Köpfe bald &quot;hin&quot; ist.&lt;br /&gt;
Der Test basiert auf einer Induktivitätsmessung der Spulenwicklungen um den Videokopf. Leider stehen für die modernen Rekorder keine Referenzwerte mehr in der Anleitung, das neueste Gerät scheint mir Jahrgang 1982 zu sein (nicht genau bestimmt, aber irgendwann Anfang der 80er). Außerdem ist keiner der drei Messbereiche für Doppelazimuth-Köpfe geeignet, die einen kleineren Kopfspalt, kleinere Köpfe ansich und somit eine ganz andere Induktivität haben. Somit bleibt nur die Messung, ob sich die Videoköpfe (meist DA-Köpfe) und die Audio-Köpfe von den jeweils anderen Audio- und Hifi-Köpfen unterscheiden. Je stärker der Unterschied, desto größer die Abnutzung, denn die ist nie gleichmäßig.&lt;br /&gt;
Ein Indiz für einen Defekt ist das Gerät nicht, es hat bei mir auch bei einer Kopftrommel bei der definitiv ein Kopf defekt ist recht nah beeinanderliegende Werte bei allen Köpfen gemessen. Eher für die Abnutzung intakter Köpfe. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 17:46:14 +0100</pubDate>
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    <title>Victor HR-S101 - S-VHS Hightech aus Japan</title>
    <link>http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/51-Victor-HR-S101-S-VHS-Hightech-aus-Japan.html</link>
            <category>Aktueller Bestand: S-VHS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;118&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101008.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101009.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;27&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101009.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101007.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;35&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101007.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Heute widme ich mich mal einem Gerät aus Japan, und zwar eines das nicht nur dort gebaut, sondern auch verkauft wurde. Das Gerät stammt von Victor. Unter diesem Namen ist JVC (die Abkürzung steht, zugegebenermaßen etwas umsortiert, für Victor Company of Japan) in Japan tätig. Neben dem Victor-Schriftzug trägt das Gerät auch das schon legendäre &quot;His Masters Voice&quot; Logo mit dem Hund, der dem Grammophon andächtig lauscht. Da das Gerät aus Japan stammt und dort das NTSC-Fernsehsystem zum Einsatz kommt, kann es mit deutschen PAL-Kassetten nichts anfangen. Die Qualität bei NTSC-Bändern ist jedoch sehr gut, weshalb das japanische Altertümchen jedem Hobby-Video-Importeur einen Blick wert sein sollte - vorausgesetzt, er kann japanisch.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101006.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;89&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101006.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Schon die Verpackung des Gerätes ist aufwendiger als das, was man in Deutschland kennt. Mit entsprechenden Laschen lässt sich der Karton auch ohne Klebeband verschließen, die optische Gestaltung sticht im Gegensatz zu den sonst sehr einfach gehaltenen Beschriftungen doch sehr hervor. Jetzt muss nur noch der Inhalt halten, was die Packung verspricht. Und die technischen Daten sind schon durchaus beeindruckend. Der S-VHS Rekorder, der neben der einfachen SP-Laufzeit auch einen EP-Modus mit dreifacher Spielzeit bietet (LP mit zweifacher Spielzeit war bei VHS im NTSC-Gebiet eher unüblich) kommt mit gleich 8 Köpfen und einem Hadamard Noise Reduction System daher. Komfort und Bildqualität werden groß geschrieben, das Laufwerk, in Deutschland vor allem aus den JVC-Geräten HR-S4700, HR-S5800 und HR-S6800 bekannt, ist ansich robust, hat aber ein paar kleine Schwächen, zu denen ich aber später noch komme. Insgesamt spielt der Rekorder also in der Königsklasse der NTSC-Rekorder und dürfte nur schwer zu schlagen sein - vorausgesetzt, man kann mit dem Gerät umgehen und die sprachlichen Barrieren stören einen nicht dabei, das volle Potential des Gerätes auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Kuriositäten:&lt;br /&gt;
Wie beriets erwähnt handelt es sich um ein japanisches Gerät und das ist auch konsequent komplett auf japanisch beschriftet. Trotz rudimentärer Japanisch-Grundkenntnisse und einem guten Wörterbuch (Kodansha&#039;s Compact Kanji Guide sowie das Programm JWPCE) konnte ich noch nicht alle Geheimnisse des Bedienfeldes lüften. Wobei die mit Kanji (das sind von den Japanern übernommene chinesische Symbolschriftzeichen - ein paar tausend sollte man können, um eine japansiche Zeitung flüssig lesen zu können) wenn man das System des Radical Lookups einmal verstanden hat nur halb so wild sind. Viel spannender sind die aus dem Englischen übernommenen Fachwörter, die bei der Übernahme ins Japanische hoffnungslos verstümmelt wurden.&lt;br /&gt;
Zur Erklärung: Neben den Kanji nutzen die Japaner auch zwei Silbenschriften. Diese zwei Schriften repräsentieren mit jeweils einem Schriftzeichen pro Schriftart die typisch japanischen Silben: Immer ein Konsonant gefolgt von einem Vokal, z.B. Te oder Su. Ausnahmen: Das N kann alleine stehen, bei einigen Konsonanten verändert sich der Laut bei der Kombination mit bestimmten Vokalen (z.B. das Tsu welches das nicht existente Tu ersetzt oder das Shi welches das nicht existente Si ersetzt). Japaner können nicht zwischen r und l unterscheiden, da sie nur einen Laut irgendwo dazwischen haben. Der wird mal eher r und mal eher l ausgesprochen. In China und Thailand ist das Problem mit r und l im übrigen genauso vorhanden, das lieferte auch das Futter für die unzähligen Chinesen-Witze in den 80ern (Stichwort &quot;Da liegt ein Gleis auf dem Bahndamm&quot;). U und I sind stimmlose Vokale und werden manchmal mitgesprochen, manchmal aber auch nicht. Wann? Das kann man nur mit Erfahrung oder auch manchmal selbst mit Erfahrung nur mit Glück entscheiden. Nun erwähnte ich, es gibt zwei Silbenschriftzeichen. Die Hiragana werden in der Regel für japanische Wörter verwendet, und zwar dann wenn das Kanji dazu ein &quot;uncommon&quot;, also unüblich ist oder auch in ganzen Texten in Kinderbüchern. Die Katakana werden für adaptierte englische Wörter verwendet, umfassen aber den gleichen Silbensatz nur mit anderen Symbolen. Neben einigen Kanji und ein paar wenigen Hiragana finden sich primär Katakana auf der Fernbedienung, das heißt hier wurden viele englische Wörter übernommen.&lt;br /&gt;
Kostprobe: Auf einer Taste die herauf und herunter schalten kann findet sich die Beschriftung Te-Ka-N-Ne-Ru. Wo sich der Deutsche bei der vorletzten Silbe noch wundert, was ein Videorekorder mit einer Teekanne zu tun haben soll, kommt mit Vervollständigung der letzten Silbe und beim Ersetzen des Rs durch ein L sowie dem Weglassen des U &quot;Tekannel&quot; heraus, was eine gewisse Ähnlichkeit mit Channel hat. Kurios: Die ganz oben rechts angeordnete Tekannel-Taste wiederholt sich noch einmal unter der Klappe und zwar bei Schritt 5 der Timer-Programmierung: Wohl die Wahl des aufzunehmenden Programmes für diesen Timer-Platz. Komisch aber: Im normalen Betrieb schalten die beiden Tekannel-Tasten nicht das Programm um, das übernimmt eine andere Auf-/Ab-Taste, die mit Te-Ya-N-Ne-Ru, also Teyannel beschriftet ist. Wem das jetzt schon zu viel ist, dem sei noch gesagt, dass Sony beim ebenfalls japanischen SLV-7 die Programmwahltasten mit &quot;Chi-Ta-N-Ne-Ru&quot;, also ausgesprochen &quot;Chtannel&quot; beschriftet hat.&lt;br /&gt;
Leider kann man ohne Japanisch-Kenntnisse oder zumindest eine Katakana-Liste und viel Fantasie das Potential dieses Rekorders nicht ausschöpfen. Ohne diese Kenntnisse weiß man nämlich auch z.B. garnicht, welche Taste man drücken muss, um die verschiedenen Bildmodi umzuschalten und welcher Bildmodus (Deren Namen sind ebenfalls in Katakana gehalten) nun was bezweckt. Denn der Standardmodus ist nicht das Optimum, der Rekorder bietet auch einen Restaurations-Modus bei dem das Bild aufbereitet wird und einen Edit-Modus (hier Da-Bi-N-Gu, also Dubbing genannt) der ohne jeden Bildverbesserer eine verlustfreie Kopie ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung, 100V:&lt;br /&gt;
Die japanische Netzspannung beträgt 100V, nicht wie bei uns 230V. Die Frequenz ist dem Rekorder egal, da er eh über ein Schaltnetzteil verfügt und der erste Schritt das Gleichrichten der Netzspannung ist. Für die Spannung benötigt man aber einen entsprechenden Stepdown-Converter/Trafo. 110V (US) könnten für das Gerät schon zu viel sein, ich habe mich nicht getraut, das auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufwerk:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101010.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;91&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101010.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101011.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101011.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Laufwerk ist wie bereits in der Einführung gesagt das gleiche wie es in Deutschland auch im JVC HR-S4700, 5800 und 6800 verbaut wurde. Eine Spannrolle/Impedanzrolle findet sich hier nicht links im Supply-Bandweg, sondern oben, wo das Band zwischen den zwei Umlenkpfosten des Fädelschlittens tangiert. Das tut seinen Dienst aber wohl genauso. Ungewöhnlich hingegen ist eine Impedanzrolle im Takeup-Bandweg, und die hat der HR-S101 im Gegensatz zu seinen europäischen Kollegen. Auch hier tangiert die Spannrolle das Band zwischen den Pfosten des Fädelschlittens. Der Bandzug um die Kopftrommel soll so besonders konstant gehalten werden.&lt;br /&gt;
Das Half-Load Laufwerk ist schön bandschonend. Beim Spulen liegt das Band nur auf dem Audio-Control-Kopf auf, auf den es von zwei Ladehebeln aufgelegt wird. Das ist nötig, um das Echtzeit-Zählwerk immer mit Kontrollimpulsen zu versorgen, auch wenn das Band nicht auf der Kopftrommel aufliegt. Um sofort startbereit zu sein, wird das Band nach dem Spulen sofort wieder eingefädelt. Die Ladevorgänge laufen zuverlässig und schnell.&lt;br /&gt;
Das im Kern nahezu unverwüstliche Laufwerk hat leider ein paar kleine Macken, denen ich mich aber im Kapitel Schwachstellen widme.&lt;br /&gt;
Das Laufwerk sowie die Ansteuerung des Laufwerkes ist identisch zum HR-S4700, daher mache ich jetzt kein neues Video für den HR-S101. Ich möchte an dieser Stelle auf die Vorstellung des zum HR-S4700 baugleichen &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/15-S-VHS-Rekorder-Telefunken-C1250-Schwarz-Breit-Stark.html&quot; &gt;Telefunken C1250&lt;/a&gt; verweisen, in dem sich ein entsprechendes Video findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;66&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101012.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;28&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/VictorHR-S101/VictorHR-S101012.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Hier hat Victor voll reingeklotzt. Schon auf der Front finden sich lauter mehr oder weniger lesbare Indizien für eine Ausstattung wie man sie in deutschen Rekordern kaum findet. Allerdings kann ich zu einigen Punkten nichts sagen, da es noch an der Übersetzung scheitert, z.B. was da hinter der 9 steht (da eines der Kanji etwas von Zeitinterval besagt, vermute ich 9 Stunden Spielzeit auf einer T-180 Kassette im EP-Modus) oder ob &quot;Video Collection&quot; evtl. ein Hinweis auf eine Tape Library sein könnte, die sich Bänder und ihre Namen merken und sie anhand von Indexmarken identifizieren kann, oder ob das einfach nur schön dahergeschrieben ist. Auch die Bedeutung der Hadamard Noise Reduction, die heute in einigen hochpreisigen DVD-Playern ihr Revival zur Vermeidung von Mosquito Noise findet, ist mir nicht ganz klar: Wann ist sie aus, wann an? Sicher, die Anleitung könnte Aufschluss geben, aber für fließende Texte ist mein Japanisch nun wirklich noch zu schlecht.&lt;br /&gt;
Der Rekorder kommt mit satten 8 rotierenden Köpfen daher. 4 Videoköpfe (zwei Kopfgruppen mit je zwei Doppelazimuth-Köpfen), zwei Hifi-Audioköpfe und sogar zwei fliegende Löschköpfe, die die Präszision der Schnittübergänge beim Insert- und Assembleschnitt perfektionieren und so kurze Störungen an den Übergängen minimieren bis komplett beseitigen sollen sind an Bord.&lt;br /&gt;
Ansonsten findet man so das übliche das man bei deutschen Rekordern auch findet: Der Ton, in Hifi, Mono und Mischton, Nachvertonung auf der monoauralen Normalspur und die nötigen Ein- und Ausgänge sind selbstverständlich an Bord. Da außerhalb Europas die Scart oder auch Euro-AV Stecker nicht üblich sind, gibt es solche natürlich auch nicht an dem Rekorder. Dafür sind vorhanden: Ein Eingang mit Composite, S-Video und Audio (Front-AV) sowie ein weiterer Eingang nur mit Composite und Audio, zwei Composite-/Audio-Ausgänge (auch eine S-Video Ausgangsbuchse als Alternative zu Composite), Antennen- und Kopfhöreranschluss, Antennen-Ein-/Ausgang für analogen Empfang und eine Buchse die mit einem Telefonsymbol versehen ist (Klinkenstecker), deren Zweck sich mir noch nicht erschlossen hat. Der Tuner ist selbstredend auch nur NTSC-tauglich, die Buchsen sind zudem nicht mit den in Deutschland üblichen Steckern, sondern mit F-Steckern, die man hierzulande von Sat-Receivern kennt ausgeführt.&lt;br /&gt;
Mit der Taste, die mit dem unverständlichen Katakana-Kauderwelsch &quot;Tsuu-n&quot; beschriftet ist (evtl. Tune?) schaltet man die verschiedenen Bildmodi durch. Neben dem Standardmodus findet man auch einen Dubbing-Modus für verlustfreie Kopien, einen Weichzeichner und einen Restaurations-Modus von dem ich noch nicht weiß, was der mit dem Bild macht (evtl. nutzt dieser die Hadamard-Rauschunterdrückung).&lt;br /&gt;
Vermutlich verbirgt der Rekorder noch viel mehr Potential, aber dafür muss ich ihn erst mal komplett übersetzen. Aber für den Alltag sind nun alle wichtigen Details bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen:&lt;br /&gt;
Da mein Rekorder noch nahezu neuwertig ist und sich elektronisch auch von den europäischen Modellen unterscheided (andere Platinenanordnungen), kann ich zum Thema Elektronik nicht viel sagen.&lt;br /&gt;
Bei der Mechanik gelten die gleichen Richtgrößen wie bei den europäischen Rekordern: Das Zwischenrad ist eine Katastrophe und saß bei meinem fast nagelneuen Rekorder bombenfest auf der Supply-Seite fest. An ein Umschwenken auf die Takeup-Seite war nicht mehr zu denken. Folglich hätte es zum Einstand gleich mal Bandsalat gegeben, hätte ich das nicht mit einer transparenten Dummykassette getestet. Also musste gleich mal ein neues Zwischenrad rein (zum Glück habe ich als JVC/Telefunken Sammler solche Standardteile lagernd). Auch das Capstanschwungrad mit dem kleinen Zahnrad (Capstan-Pulley) für den Zahnriemen zu Rutschkupplung und Wickeltellern ist das gleiche, hier kann also das Zahnrad brechen und somit die Kraftzufuhr zu den Wickeltellern unterbrechen. Auch den 3.3µF 50V SMD-Elko unter der Kopftrommel gibt es, der macht aber trotz des hohen Alters bei meinem Victor keine Probleme. Im Falle einer Bildstörung die wie ein Kopfdefekt aussieht wäre das aber das erste, was man tauschen sollte.&lt;br /&gt;
Details zu den Mechanik-Schwachstellen finden sich &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/40-Die-vielen-Macken-des-JVC-HR-S4700-und-seiner-baugleichen-und-bauaehnlichen-Bruedern.html&quot; &gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Die Paradedisziplin des Rekorders. Der Ton weist keine Auffälligkeiten auf, sowohl der Linearton alsauch der Hifi-Ton sind auf vergleichbarem Level wie bei jedem anderen Rekorder.&lt;br /&gt;
Das Bild ist sehr rauscharm, scharf und detailreich. Hier wird das Maximum aus der nicht gerade optimalen Fernsehnorm NTSC und dem nicht gerade optimalen Format VHS herausgeholt.&lt;br /&gt;
Für gute Bänder gibt es den Bildmodus Dubbing, der dem Edit-Modus entspricht und jegliche Bildverbesserer abschaltet und so Kopierverluste minimiert bis komplett ausschließt. Auch ein Restaurationsmodus ist möglich, was der genau macht weiß ich nicht. Vielleicht nutzt dieser Modus ja die Hadamard-Rauschunterdrückung. Der Modus leistet aber recht gute Arbeit und eliminiert auch Restrauschen noch sehr gut, ohne dabei Details und Schärfe zu sehr anzugreifen. Die Frage ist allerdings, ob moderne Rauschunterdrückungsverfahren nicht doch besser sind.&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Bild aber sehr gut. Da ich nicht viele Vergleiche habe, weiß ich nicht, wo es sich final platziert, aber der Rekorder platziert sich durchaus noch knapp vor dem Panasonic NV-W1 und klar vor dem Sony SLV-7 (der aber immer noch eine bessere Qualität liefert, als viele deutsche Geräte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Victor HR-S101:&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;129&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/SVHS-neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;- Gerätetyp: S-VHS, HQ, Hifi-Stereo, VHS-kompatibel, wiedergabekompatibel zu S-VHS ET, 8-Kopf (4 DA-Heads und zwei rotierende Löschköpfe)&lt;br /&gt;
- Videoköpfe: 4 Videoköpfe in Form von 2 rotierenden Doppel-Azimuth-Köpfen, Schrägspuraufzeichnung&lt;br /&gt;
- Audioköpfe: 2 rotierende Audioköpfe, Schrägspuraufzeichnung, Hifi-Stereo, 1 stehender Audiokopf, Längsspuraufzeichnung, Mono&lt;br /&gt;
- Löschköpfe: 1 stehender Löschkopf, 2 fliegende Löschköpfe&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren: 2-Kopf Helical Scan mit herabgesetztem Farbträger (Colour Under), FM-Moduliert, Auflösung &gt;250 Linien (VHS), &gt;400 Linien (S-VHS)&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (HiFi): 2-Kopf Helical Scan, FM-Moduliert, Frequenzbereich 20-20000Hz, Stereo&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Normal): Lineare Ton-Aufzeichnung, Frequenzbereich 70-10000Hz, Mono&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeit: 33,35mm/s (NTSC SP)&lt;br /&gt;
- Deck-Hersteller: JVC&lt;br /&gt;
- Deck-Bezeichnungen und Codes: &quot;JVC 15&quot; (Erdiba-Ersatzteilliste), leicht modifiziert (zweite Spannrolle)&lt;br /&gt;
- Deckmotoren: Einmotoriges Deck mit Hilfsmotoren: Capstan-Motor (Capstan, beide Wickelteller), Lademotor (Laden und Fädeln), Trommelmotor (Kopftrommel)&lt;br /&gt;
- Fädelmechanismus: M-Load mit Half-Loader Bandweg (breiter rechter Schenkel des M, Band unter absenkbarer Andruckrolle durchgefädelt), Half-Loader&lt;br /&gt;
- Zählwerk: Echtzeit, sekundengenau über Audio-Control Impulse, Restzeit minutengenau über Verhältnis der Wickeldrehzahlen und geschätzte Kassettenlauflänge&lt;br /&gt;
- Tracking: Digitales Auto-Tracking mit manueller Eingriffmöglichkeit&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: HQ-Schaltkreis (Standard bei nahezu jedem Gerät seit Mitte der 80er) mit variabler Bildschärfe (soft, scharf, Edit-Modus ohne Tiefpass und Line Averaging)&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Hadamard Noise Reduction&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: DBX-ähnlicher Compander für HiFi-Ton (Standard bei VHS-HiFi)&lt;br /&gt;
- Videostandards: NTSC&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeiten: SP (Standard Play), EP/SLP (Extended Play, Super-Longplay, 3x Spielzeit)&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Reiner NTSC-Rekorder. Bedienfeld japanisch beschriftet. Zwei rotierende Löschköpfe für hochpräzisen Insert- und Assemble-Schnitt. Digitale Bildaufbereitung mit Hadamard Noise Reduction&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Keine bekannt, Laufwerk weitestgehend (in Ersatzteilfragen) identisch zu JVC HR-S4700, HR-S5800 und HR-S6800 sowie deren baugleiche Brüder von Telefunken, Saba und Nordmende.&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Japan (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Japan&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Eignungstest (mit 5 Sternen Top-Wertung bis 1 Stern schlechteste Wertung)&lt;br /&gt;
Anmerkung: Auf die Sprachbarrieren gehe ich nicht mehr im einzelnen ein. Da der Großteil der Deutschen wohl kein Japanisch kann und sich für das Gerät wohl auch kein Wörterbuch kaufen wird, habe ich einfach in jeder Disziplin einen Punkt für die Sprache abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Nostalgiker/Sammler: ***&lt;br /&gt;
Ich ergänze Nostalgiker nun mal noch um Sammler. Denn mit Nostalgie hat der hochgezüchtete Rekorder aus den frühen 90ern für den deutschen Markt rein garnichts zu tun. Für den Sammler kann das Gerät jedoch hochinteressant sein, da man hier eines der besten NTSC-Geräte überhaupt findet. Die Ausstattung macht das Gerät auch interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Amateure: *&lt;br /&gt;
Ich fasse mich an dieser Stelle kurz: Was der Heim-User mit einem nativen NTSC-Gerät will, erschließt sich mir nicht. Da das Gerät kein PAL kann, für die meisten wohl uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für ambitionierte Amateure: ***&lt;br /&gt;
Wer viele alte Videos importiert, findet das Gerät möglicherweise wegen der hohen Bildqualität interessant. Nachteil: Es ist kein Timebase Corrector an Bord, den braucht man separat. Außerdem muss man ein wenig begabt beim Basteln sein falls mal wieder die typischen mechanischen Probleme des Laufwerkes auftreten. Ansonsten eine Top-Maschine für Videos aus USA und Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Profis: *&lt;br /&gt;
Beim Profi-Einsatz habe ich (neben den Sprachproblemen, die ich hier jetzt noch einmal explizit erwähnen will - wer gewerblich mit den Kisten arbeitet hat sicher keine Lust, jedes mal eine Tabelle zur Hand zu nehmen, was was bedeutet, selbst wenn das jemand schon zuvor komplett übersetzt at) Bedenken in Sachen Mechanik. Die ist doch einigermaßen anfällig und steigt möglicherweise dann aus, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann, z.B. bei einem wertvollen Kundenband.&lt;br /&gt;
Außerdem kommt in Deutschland immer noch die große Unbekannte des Tuners und der GEZ hinzu, die ihre gierige Hand nach allem ausstreckt, was irgendwie empfangsbereit aussieht. Wer die Kiste also gewerblich einsetzt und somit keine Zweitgerätebefreiung genießt, muss also möglicherweise sogar für diesen Rekorder blechen, und das, obwohl der in Deutschland garkein Fernsehen empfangen kann, da der Tuner nur für NTSC ausgelegt ist. Eine Stilllegung des Tuners könnte auch kompliziert werden, da ich mir durchaus vorstellen könnte, dass Serviceunterlagen für dieses Gerät nur auf japanisch vorliegen (Schaltungsdienst Lange hat zwar Unterlagen für das US-Modell, ich weiß aber nicht, ob nicht da der Tuner doch anders aufgebaut ist).&lt;br /&gt;
Insgesamt denke ich, hier gibt es bequemere Alternativen, im Zweifelsfall den nicht viel schlechteren NV-W1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:&lt;br /&gt;
Zum Preis kann ich nichts sagen, da ich gleich zwei japanische Rekorder (der andere war ein Sony SLV-7, den ich bei Zeiten auch hier vorstellen werde) im Paket zu einem unschlagbaren Preis gekauft habe und die innerhalb Deutschlands.&lt;br /&gt;
Wie die Preise in Japan ausfallen, weiß ich nicht. Zudem gestaltet sich der Einkauf in Japan oftmals sehr kompliziert, dazu kommt, dass bei so schweren Kisten wie dem robusten alten HR-S101 das Porto extrem hoch ausfällt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Feb 2008 12:45:37 +0100</pubDate>
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    <title>Grundig VS680 VPT - Eine erfolgreiche deutsch-japanische Kooperation</title>
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            <category>Aktueller Bestand: S-VHS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;141&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680002.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680003.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;32&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680003.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;108&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Grundig VS680 VPT ist ein High-End Videorekorder aus deutschen Landen, der aber mit einem japanischen Laufwerk ausgestattet ist. Während Grundig die Elektronik selbst entworfen hat und auch das Gerät komplett in Deutschland gefertigt wurde, stammt das Laufwerk von Panasonic. Nichts geringeres als das G-Mechanism Deck, welches mit verantwortlich für den guten Ruf von Panasonic war, ist hier verbaut. Unter der Haube des zugegebenermaßen recht klobigen und nicht gerade schönen Gehäuses steckt neben einem hochwertigen Laufwerk auch sehr viel Elektronik, bis hin zu einem hochgezüchteten Schnittcomputer, der Effekte satt für den ambitionierten Heimvideo-Regisseur in den 90ern bietet. Ferngesteuert werden diese viele Features mit einer ausladenden Fernbedienung, die noch eine Überraschung birgt, aber dazu gleich noch mehr.&lt;br /&gt;
Der VS680 ist der Vorgänger des GV280 und technisch weitestgehend identisch. Der GV280 hat jedoch eine etwas schicker gestaltete Front (mit großer Klappe und Jogdial), ein Kontrollspur-getaktetes sekundengenaues Echtzeitzählwerk (statt im VS680 ein minutengenaues Echtzeitzählwerk welches aber auch unabhängig von der Kontrollspur funktioniert) sowie noch ein paar wenige Kniffe mehr im Effektcomputer zu bieten. Mangels Vergleichsgerät kann ich die genauen Unterschiede jedoch leider nicht benennen.&lt;br /&gt;
Kennern fällt gleich auf, auf den Bildern ist etwas nicht ganz original. Da sich beim VS680 vor den Displays Kunststoff-Klammern befinden, habe ich gleich einmal ausprobiert, wie der schon am &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/37-Case-Modding-fuer-VHS-Fans-JVC-HR-S4700-einfach-mal-blau-machen.html&quot; &gt;Beispiel des JVC HR-S4700 vorgeführte Umbau der Display-Farbe&lt;/a&gt; beim Grundig so wirkt. Vor dem großen Haupt-Display, welches normalerweise wie auch das darunter befindliche und auf den Fotos noch originalbelassene VU-Meter in &quot;VFD-Display-Türkis&quot; leuchtet, befindet sich nun die gleiche blaue Windradfolie aus dem JVC-Umbau. Ob ich das dauerhaft so belasse, muss ich mir aber noch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufwerk:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680001.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;86&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680001.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Fangen wir mit dem Laufwerk an: Wie bereits in der Einleitung erwähnt, handelt es sich um das G-Mechanism Laufwerk von Panasonic, und zwar die erste, in der Erdiba-Ersatzteilliste als &quot;PAN 14&quot; gelistete Generation. Unterschied zu den meisten Panasonics aber auch kleineren Grundig-Geräten wie dem SE6110: Im Laufwerk des VS680 befindet sich im Supply-Bandweg zwischen Full-Erase Head und Kopftrommel die in den VHS-Ur-Spezifikationen vorgesehene Spannrolle.&lt;br /&gt;
Das G-Deck ist in seiner Bauart ein absolutes Kuriosum. Auf Lademotoren wurde komplett verzichtet, der Capstan bedient nicht nur den Fädelvorgang und die beiden Wickelteller, nein er setzt auch noch den Fädelmechanismus in Gang. Vorteil dieser Lösung ist zweifelsohne, dass bei einer Unterbrechung der Kraftübertragung zwischen Capstan-Schwungrad und Rest der Welt garnichts mehr geht, auch kein aus- und einfädeln (manuell, nämlich wenn man das entsprechende Rad von hand dreht, jedoch schon) und somit die Gefahr von Bandsalat trotz einmotorigem Laufwerk entwas geringer bleibt.&lt;br /&gt;
Das Laufwerk ist wie von Panasonic gebaut ein Half-Loader, das heißt, das Band wird von zwei Hilfsarmen an den Audio-Control-Kopf angelegt. Trotzdem werden die Kontroll-Impulse, die so immer zur Verfügung stehen, von diesem Gerät nicht zwecks sekundengenauem Echtzeit-Zählwerk ausgewertet. Beim Spulen bleibt das Band zur Schonung von Band und Kopftrommel ausgefädelt, nur zum Abspielen wird es voll eingefädelt.&lt;br /&gt;
Der Grundig spult recht brachial zurück, nämlich bis zum Anschlag des transparenten Vorspannbandes. Dadurch kommt er in Bandbereiche, die noch nie zuvor ein Videorekorder gesehen hat. Okay, vielleicht doch der ein oder andere Rekorder, denn andere alte Geräte haben auch schon mal öfters etwas weiter zurückgespult als moderne Geräte. So eignet sich der Grundig auch zur Erforschung der ersten Bandsekunden, an die man mit neuen Rekordern nicht mehr dran kommt. Ob sich auf diesen 2.5 Sekunden jedoch was interessantes findet, ist jedoch eher fragwürdig.&lt;br /&gt;
Die Choreografie ist weitestgehend die gleiche wie beim Panasonic NV-W1, der ebenfalls mit dem G-Deck &quot;PAN 14&quot; ausgestattet ist. Einziger Unterschied: Der Grundig fädelt nach dem Einlegen der Kassette das Band kurz ein, spult es ein wenig vor, fädelt es wieder aus und spult wieder zurück. Dieser Vorgang gehört zum ATTS (Auto Tape Time Select) bei dem die Gesamtlaufzeit und Position des Bandes bestimmt wird. Daher möchte ich auf &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/16-Panasonic-NV-W1-Grosse-Klappe,-viel-dahinter.html&quot; &gt;Die Vorstellung des NV-W1 und das darin vorhandene Video&lt;/a&gt; verweisen, wenn sich jemand ein Bild vom G-Mechanism Deck machen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680006.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680006.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680005.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;57&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/GrundigVS680/GrundigVS680005.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Jetzt wird es heftig: Die Ausstattung des Gerätes. Nach dem Einstecken begrüßt einen, falls auf dem eingestellten Sender/Eingang gerade kein Signal anliegt, ein Testbild, welches vom integrierten Teletext-Decoder generiert wird. Und nun noch zur bereits angekündigten Überraschung bei der Fernbedienung: Die lässt sich nämlich aufklappen und eröffnet dann den Zugriff auf noch mehr Tasten inklusive einer alphanumerischen Tastatur. Wozu das gut ist, dazu später.&lt;br /&gt;
Erst einmal zur Pflichtübung: Der Grundig verfügt über einen Tuner für analogen Empfang über terrestrische Antenne und Kabel. Zwei Scart-Anschlüsse sind vorhanden, allerdings nicht wie meist üblich beides Eingänge und nur eine Buchse ein Ausgang, sondern beide Buchsen als Ausgang, jedoch nur eine als Eingang. Zusätzlich finden sich auf der Rückseite noch S-Video und Stereo Cinch Audio Ein- und Ausgänge sowie ein proprietärer Stecker, von dem Grundig in der Anleitung garnicht schreibt, wozu der gut sein soll (vermutlich Kommunikation zwischen weiteren Grundig-Komponenten wie Sat-Receivern oder anderen Videorekordern). An der Vorderseite befinden sich zusätzlich noch ein Front-AV für Composite und S-Video samt Stereo-Ton, gleich zwei separat aussteuerbare Mikrofoneingänge, ein Kopfhöreranschluss und ein Remote-Anschluss zur Fernsteuerung von Grundig VHS und S-VHS Camcordern im Schnitt-/Kopierbetrieb. Nachvertonen auf der Längsspur ist möglich, die Möglichkeit von Quellen und Mischungsverhältnissen fast unerschöpflich (Musik durch einen Cinch Audio Eingang gemischt mit Sprache aus einem der Mikrofoneingänge ist also auch möglich). Der Ton kann Hifi, Normal und Mix (für eben so nachvertonte Videos) wiedergegeben werden, wie üblich.&lt;br /&gt;
Das Tracking ist bei dem Rekorder noch manuell, allerdings steht einem bei Hifi-Kassetten ein Tracking-VU zur Seite. Stellt man das Tracking nach, springt das VU-Meter auf die Signalstärke der FM-modulierten Hifi-Spur um, welche man bis zum Spitzenwert ausregeln muss. Bei Kassetten ohne Hifi-Ton muss man ohne dieses Feature auskommen, was aber auch nicht so schlimm ist, da Bild nicht so kritisch ist wie Ton. Die Bildschärfe lässt sich über einen Crispening-Regler erhöhen oder reduzieren, je nach Zustand des Bandes. Einen Edit-Modus der das für Kopierverluste verantwortliche Chroma Line Averaging außer Kraft setzt gibt es aber leider nicht. Und auch beim Zähwerk hat Grundig sich etwas besonderes einfallen lassen: Nach dem Einlegen der Kassette wird diese kurz ein wenig hin und her gespult und in dieser Zeit in ihrer Spielzeit und Position vermessen. Der VS680 zeigt die Lauflänge dann im Display in der schon von Grundig Video2000-Geräten bekannten Namensgebung C1 (E60, 1 Stunde), C2 (E120, 2 Stunden), C3 (E180, 3 Stunden) und C4 (E240, 4 Stunden) an. Nur bei Exoten wie den oftmals für Zeichentrickserien-Episoden verwendeten 30 Minuten Kassetten sowie den in den frühen 90ern noch unüblichen E300/5 Stunden Kassetten zeigt er nichts an. Statt die Position sekundengenau anzuzeigen, wozu andere modernere Rekorder die Impulse auf der Kontrollspur auswerten und mitzählen (wozu der Grundig mit dem Half-Loader Laufwerk durchaus in der Lage wäre), bestimmt der Grundig die Position aus Kassettenlaufzeit und Wickelumdrehungs-Verhältnis und kann so minutengenau die Position anzeigen, auch wenn die Kassette mittendrin eingelegt wurde (Rekorder mit Sekunden-Zählwerk würden hier bei 0:00:00 anfangen, auch mitten in der Kassette). Grundig hat sich dieses für damals revolutionäre Verfahren unter dem Namen ATTS (Auto Tape Time Select) patentieren lassen. Auf Wunsch (oder bei Kassetten, deren Lauflänge der Rekorder nicht erkennt) zeigt er auch die klassischen Wickelumdrehungen an.&lt;br /&gt;
Neben klassischer Timerprogrammierung bietet der Grundig auch VPT, Video Programming via Teletext an. Dazu ist ein vollwertiger Videotext-Decoder mit TOP (Table of Pages) mit an Bord. Dieser ermöglicht nicht nur das Lesen von Videotext-Seiten, sondern auch die Aufnahme selbiger auf Video (werden hard-coded ins Bild eingeblendet, das heißt so aufgenommene Gehörlosen-Untertitel oder andere Texttafeln lassen sich nicht mehr aus dem Video entfernen), sondern eben auch die Programmierung von Timer-Events (eben VPT).&lt;br /&gt;
Der Schriftgenerator des Videotext-Decoders wird auch für den Schnittcomputer verwendet, und hier kommt wieder die große Fernbedienung ins Spiel. Denn man kann Titelseiten für das Video entwerfen. Da diese nur die Videotext-Standardschriften (einfache und doppelte Höhe) und die zugehörigen Sonderzeichen (solide und gerasterte Blöcke) verwenden, sind die Seiten nicht sonderlich dekorativ, aber besser, als das meiste andere, was man damals so als Heimbenutzer geboten bekam. Das oben gezeigte Testbild basiert auch auf diesem Zeichensatz, es zeigt also, dass mit etwas Fantasie und Geschick durchaus auch grafisch anspruchsvollere Seiten möglich sind. Hinzu kommt noch, dass natürlich auch transparenter Hintergrund hinter der Schrift möglich ist.&lt;br /&gt;
Aber der Schnittcomputer hat noch viel mehr Effekte zu bieten. Diese sind im Einzelnen:&lt;br /&gt;
- Digitales Standbild&lt;br /&gt;
- Stroboskop: Bild wird in regelmäßigen Abständen angehalten, dadurch wird die Bewegung ruckartig, die Bildfrequenz ist variabel&lt;br /&gt;
- Mosaik: Bild wird in gröbere, größere quadratisce Pixel zerlegt, die Blockgröße ist von fein bis stark variabel&lt;br /&gt;
- Paint: Bild wirkt durch Flächenglättung wie eine Zeichnung, verwandelt Realfilm mehr oder weniger in Zeichentrick&lt;br /&gt;
- Zoom: In das Bild hineinzoomen und darüber scrollen&lt;br /&gt;
- Bild-in-Bild (z.B. kleines Fernsehbild in einer Ecke des Videobildes, frei beweglich über die gesamte Bildfläche)&lt;br /&gt;
- Multiscene: Der Rekorder unterteilt das Bild in 3x3 Blöcke und schießt in kurzen Abständen 8 Screenshots die rund herum verteilt werden, im mittleren Block läuft das Livebild weiter&lt;br /&gt;
- Multichannel (nicht bei Videowiedergabe, 9 verschiedene Programmplätze in einer 3x3 Bilder Übersicht)&lt;br /&gt;
Wie es sich für einen hochgezüchteten Schnittrekorder gehört, verfügt der VS680 natürlich über eine 7-Kopf Kopftrommel mit fliegendem Löschkopf, sodass Insert- und Assemble-Schnitt ohne kurze Störung zwischen den Szenen möglich sind. Der Rekorder nimmt VHS auf VHS-Kassetten auf, aber auch auf S-VHS Kassetten (Grundig bezeichnet dies als &quot;Q-VHS&quot;, die Qualität ist dann nur VHS, ggf. mit etwas besserem Signal-Rauschabstand, dafür wiedergabekompatibel zu normalen VHS-Geräten). Außerdem S-VHS auf S-VHS Kassetten. S-VHS auf VHS-Kassetten (S-VHS ET) lässt sich weder aufnehmen noch sauber wiedergeben. Die Wiedergabe sieht aus wie eine S-VHS Aufnahme die in einem VHS-Rekorder abgespielt wird: Das Bild ist weitestgehend erkennbar aber je detaillierter es wird, umso mehr schwarze Ausreißer gibt es an Konturen. Grund hierfür: Nur wenn das S-VHS Kennungsloch erkannt wird, wird auch das S-VHS Pilotsignal ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen:&lt;br /&gt;
Hier hat der ansich unverwüstliche Grundig einige Kleinigkeiten zu bieten. Die meisten Schwachstellen treten aufgrund der technischen Verwandtschaft wohl auch auf den GV280 zu.&lt;br /&gt;
Angefangen erst mal mit dem Laufwerk: Eigentlich unverwüstlich, gibt es da eine Kleinigkeit: Die rechte Schachtwand des Ladeschachtes bricht schon mal gerne. Das führt dazu, dass das Zahnrad welches den Kassettenlift antreibt überspringen kann. Die Kassette wird dann nicht mehr richtig eingezogen, das Band kann durch die unter dem Band durchrutschenden Half-Load Arme beschädigt werden. Test-Tip: Kassettenlift von Hand ein wenig nach hinten drücken, sodass der Ladevorgang los läuft. Läuft der Lift in eine Sperrstellung und fährt nach kurzem leisen Jaulen des Motors wieder zurück, ist alles okay. Hört man es klacken, keine Kassette mehr einlegen. Ladeschacht defekt, Zahnradstellung jetzt auch verstellt. Den Ladeschacht oder die Schachtwand (als Ersatzteil noch lieferbar) sollte man dann austauschen.&lt;br /&gt;
Dazu gesellt sich bei dem VS680 noch eine gewisse Neigung zu austrocknenden Elkos. Ist das Bild von Fischen durchsetzt, muss das nicht unbedingt heißen, dass die Videoköpfe hops sind. Es kann auch sein, dass schlicht und ergreifend die Versorgungsspannung nicht mehr sauber ist und irgendwo etwas aufschwingt. Eine unsaubere Versorgungsspannung kann auch dafür verantwortlich sein, dass der Capstanmotor viel zu schnell läuft (wobei das auch passieren kann, wenn einer der vielen Steckverbindungen nicht richtig sitzt). Treten solche oder andere unerklärliche Fehler auf, lohnt es sich, die Elkos auf der Sekundärseite des Schaltnetzteiles zu tauschen (und die auf der Primärseite des primärgetakteten Netzteils, so gibt es auch keine Probleme mit trockenen Anschwingkondensatoren wegen denen das Netzteil irgendwann garnicht mehr anspringt).&lt;br /&gt;
Der Rekorder ist mit zwei Eproms ausgestattet, klassische Eproms mit UV-Löschfenster. Da die Aufkleber irgendwann nicht mehr halten, liegen die Löschfenster irgendwann frei. Um eine Löschung der Eproms durch zu viel UV-Licht (z.B. wenn eine Platine bei der Reparatur ausgebaut auf einem Tisch vor einem Fenster liegt) zu vermeiden, sollten diese Aufkleber unbedingt bei Wartungsarbeiten erneuert werden.&lt;br /&gt;
Die Einstellungen im flüchtigen Speicher werden über eine Knopfzelle gepuffert, diese muss ab und zu mal ersetzt werden. Ist es so weit, dann sperrt der Rekorder sich komplett. Die Freischaltung nach Tausch der auf der kleinen vorne links oben liegenden Platine befindlichen Knopfzelle geht wie folgt:&lt;br /&gt;
Entsperren: Auf der Fernbedienung 4934 und dann OK drücken&lt;br /&gt;
Timer löschen: Am Rekorder die Timerplatz-Nummer (zwischen 1 bis 8.) drücken, dann Timer, dann noch mal Timer, dann 0 und dann noch mal Timer (also z.B. 1-Timer-Timer-0-Timer bis 8-Timer-Timer-0-Timer)&lt;br /&gt;
Sobald der Freischalt-Vorgang durchgeführt und alle Timer gelöscht wurden ist das Bedienfeld wieder voll freigeschaltet. Ansonsten sind die Tasten wie Eject, Play, ... außer Funktion.&lt;br /&gt;
Achtung, wer bei dem Gerät Elkos tauscht, sollte unbedingt ein Foto von der Platine im Vorher-Zustand machen. Die Beschriftungen sind teilweise jenseits von gut und böse. Ein Elko in der Primärseite des Netzteils ist 90° gedreht beschriftet, an der Stelle eines Elkos in der Sekundärseite des Netzteils ist als Bipolarkondensator ohne Polung beschriftet und den habe ich anhand von Indizien auch prompt mal falsch herum eingelötet (er ist dann geplatzt, was aber keine zu große Schweinerei gab, da es ein recht kleiner Elko ist der seine Sollbruchstelle unten hat. Nach der Reinigung der Platine und dem Einlöten eines neuen Elkos, dieses mal richtig herum, passte wieder alles).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Fangen wir mit dem Ton an. Sowohl beim monoauralen Längsspur-Ton alsauch beim Hifi-Ton lässt sich nichts auffälliges berichten. Die sind so gut oder schlecht wie bei allen anderen VHS-Geräten auch.&lt;br /&gt;
Die Bildqualität ist sehr gut, auch bei alten Bändern mit schwachen Aufnahmen zaubert der Rekorder noch ein homogenes und rauscharmes Bild. Sind Bildrauschen und das Ausfransen der Kanten einigermaßen gering, kann man die Bildschärfe noch ein bischen anheben, wobei das irgendwann etwas steril wirkt.&lt;br /&gt;
Leider gibt es keinen Edit-Modus, somit hat man immer leichte Kopierverluste mit diesem Rekorder, die auch der Schärferegler nicht kompensieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Grundig VS680 VPT:&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;133&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/SVHS-alt.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;- Gerätetyp: S-VHS, HQ, Hifi-Stereo, VHS-kompatibel, Keine S-VHS ET (S-VHS auf VHS-Bändern) Aufnahme und Wiedergabe, 7-Kopf (4 DA-Heads plus rotierender Löschkopf)&lt;br /&gt;
- Videoköpfe: 4 Videoköpfe in Form von 2 rotierenden Doppel-Azimuth-Köpfen, Schrägspuraufzeichnung&lt;br /&gt;
- Audioköpfe: 2 rotierende Audioköpfe, Schrägspuraufzeichnung, Hifi-Stereo, 1 stehender Audiokopf, Längsspuraufzeichnung, Mono&lt;br /&gt;
- Löschköpfe: 1 rotierender Löschkopf, 1 stehender Löschkopf&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren: 2-Kopf Helical Scan mit herabgesetztem Farbträger (Colour Under), FM-Moduliert, Auflösung &gt;240 Linien (VHS), &gt;400 Linien (S-VHS)&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (HiFi): 2-Kopf Helical Scan, FM-Moduliert, Frequenzbereich 20-20000Hz, Stereo&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Normal): Lineare Ton-Aufzeichnung, Frequenzbereich 40-10000Hz, Mono&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeit: 23,39mm/s (PAL SP)&lt;br /&gt;
- Deck-Hersteller: Panasonic&lt;br /&gt;
- Deck-Bezeichnungen und Codes: &quot;G-Deck&quot;/&quot;G-Mechanism&quot; (Panasonic), &quot;PAN 14&quot; (Erdiba-Ersatzteilliste)&lt;br /&gt;
- Deckmotoren: Einmotoriges Deck ohne Hilfsmotoren: Capstan-Motor (Capstan, beide Wickelteller, laden, fädeln), Trommelmotor (Kopftrommel)&lt;br /&gt;
- Fädelmechanismus: M-Load mit Half-Loader Bandweg (breiter rechter Schenkel des M, Band unter absenkbarer Andruckrolle durchgefädelt), Half-Loader&lt;br /&gt;
- Zählwerk: Option 1: Standard Wickelumdrehungen, kein Echtzeit, Option 2: Minutengenau errechnet aus Bandlaufzeit und Wickeldrehzahl (ATTS), nur bei Kassetten E60, E120, E180 und E240.&lt;br /&gt;
- Tracking: Digitales manuelles Tracking mit visueller Tracking-Hilfe für Hifi-Kassetten&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: HQ-Schaltkreis (Standard bei nahezu jedem Gerät seit Mitte der 80er), in der Schärfe manuell regelbar&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Effektcomputer mit Titelgenerator und diversen Effekten (Bildspeicher, Mosaik, Stroboskop, ...)&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: DBX-ähnlicher Compander für HiFi-Ton (Standard bei VHS-HiFi)&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL, MESECAM&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeiten: SP (Standard Play), LP (Longplay, 2x Spielzeit)&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Fliegender Löschkopf. VPT Programmierung serienmäßig, Videotext-Decoder ermöglicht auch Aufnahmen von Videotext-Tafeln auf Band. Effektcomputer mit Titler und Effekten.&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Grundig GV280 (leicht verbesserter Nachfolger)&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Deutschland (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Germany&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Eignungstest (mit 5 Sternen Top-Wertung bis 1 Stern schlechteste Wertung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Nostalgiker: *****&lt;br /&gt;
Der gute alte Grundig, der auch noch das alte S-VHS Logo mit gestreiftem Mittelsteg im vorderen S trägt, ermöglichte Anfang der 90er mehr, als der geneigte Heim-Videocutter sich je erträumt hätte. Man könnte fast sagen, Grundig hat mehr umgesetzt, als damals überhaupt möglich war.&lt;br /&gt;
Wer auf retro-mäßiges Schneiden von Videos steht, kommt an dem mächtigen digitalen Effektcomputer des Grundig VS680 nicht vorbei. Daher kann man das Gerät durchaus als einen sammelwürdigen Meilenstein der Geschichte der Heimvideorekorder bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Amateure: **&lt;br /&gt;
Ansich ein unverwüstlicher und hochwertiger Rekorder. Allerdings benötigt das Gerät manchmal ein wenig Pflege. Beim Einlegen der Kassette sollte man vorsichtig sein, damit die Schachtwand nicht bricht. Auch vor Lötarbeiten sollte man nicht zurückschrecken. Außerdem sind Rekorder und Fernbedienung für den Alltagsbetrieb hoffnungslos oversized.&lt;br /&gt;
Trotz der guten Bildqualität und der robusten Verarbeitung würde ich für den Alltagsbetrieb andere Geräte empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für ambitionierte Amateure: ****&lt;br /&gt;
Wer hohe Ansprüche an das Gerät stellt und Spaß an vielen Features hat, findet hier einen sehr guten Rekorder. Der Grundig ist ein Rekorder, der sogar aus schlechten Bändern, bei denen das Fehlen des Edit-Modus das geringste Problem ist, noch ein gutes Bild zaubert. Dazu kommt noch der Titler und Effektcomputer, von dem man nie weiß, wozu man den noch gebrauchen kann (z.B. aus Jux eine eigene authentische Videotext-Seite erstellen).&lt;br /&gt;
Einen Punkt Abzug für den Hobbyisten mit gehobenen Ansprüchen deshalb, weil der Edit-Modus für verlustfreie Kopien fehlt (der Kopiermodus den Grundig anpreist bezieht sich auf Aufnahmen von Grundig Camcordern) und kein Timebase Corrector mit an Bord ist, den man bei hohen Ansprüchen dann noch als externes Gerät hinzuziehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Profis: **&lt;br /&gt;
Ich denke mal Profis werden mit den Schnitt- und Effekt-Features des Grundigs nicht viel machen können. Fehlender Edit-Modus für verlustfreie Kopien, kein Timebase Corrector und das Risiko, Kundenbänder zu ruinieren wenn der Lademechanismus aufgrund der recht schwach ausgelegten rechten Schachtwand nicht mehr mitspielt sind eher von Nachteil. Dazu kommt noch die absurde deutsche Regelung, dass gewerbliche Nutzer jeden einzelnen empfangsbereiten Videorekorder Rundfunkgebühren an die GEZ abdrücken müssen, selbst wenn sich im Arbeitsraum garkeine Antennendose befindet oder in der Region garkein analoger Empfang mehr möglich ist (DVB-T Einzugsgebiet). Zu dem Anschaffungspreis des Gerätes und eventuellen Wartungskosten wie neue Elkos oder neue Mechanikteile käme also noch hinzu, dass &quot;GEZ-zertifiziert&quot; (und das ist teuer) vom Fernseh-Fachmann der Tuner unbrauchbar gemacht werden muss. Der Aufwand lohnt meiner Meinung nach bei diesem Gerät nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:&lt;br /&gt;
Die Preisunterschiede bei Ebay sind enorm. Teilweise gehen intakte Rekorder schon für 50 Euro weg. Recht wenig. Der Durchschnitt liegt bei ca. 100 Euro, was durchaus okay ist. Vereinzelt gehen sehr gut erhaltene oder frisch gewartete Geräte auch schon mal für 200 Euro weg, dafür sollte man aber auch schon etwas neuwertiges kriegen (z.B. mit nagelneuer Kopftrommel). Einzelne Spaßvögel, die die Geräte zu Wucherpreisen von 500 Euro eingestellt haben, blieben bei ihren Auktionen zum Glück erfolglos. 
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    <pubDate>Sat, 16 Feb 2008 20:46:09 +0100</pubDate>
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    <title>JVC HR-S6851: Langläufer mit guter Bildqualität aber kleinen Verarbeitungsschwächen</title>
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            <category>In Memoriam: S-VHS</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;117&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/JVC-HRS6851/JVCHR-S6851001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wieder ein kleiner Rückblick auf einen Rekorder, den ich mal hatte. Vom HR-S6851 brachte ich 2002 gleich zwei Geräte mit nach hause, einen für mich und einen für meine Eltern. Januar 2002, das weiß ich noch deshalb genau, weil man den inzwischen mit 255 Euro Neupreis ausgezeichneten Rekorder notfalls auch noch mit seinen letzten DM-Reserven zahlen konnte. Als Fotomodell musste das Gerät von meinen Eltern herhalten, da ich selbst meinen nicht mehr habe. Wobei ich durchaus darüber nachdenke, mir noch mal einen zuzulegen, da ich nicht weiß, ob ich nicht damals sowas wie EP-Spielzeit genutzt habe und dann möglicherweise noch mal auf Bänder stoße, die diesen Modus benötigen. Außerdem ist es ohnehin ein sehr gutes Gerät, sofern es nicht von vorn herein defekt ist und dann auch noch der Garantie halber (weil dort gekauft) beim Saturn repariert wird, wo man offenbar mit der gewissenhaften Ausführung von Reparaturen an komplizierter Mechanik so seine Mühe hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Design ist schick und mal etwas anders. Zwar ist die Front &quot;nur&quot; aus Plastik und nicht wie beim HR-S9500 aus eloxiertem Aluminum, aber der silberne Kunststoff in Kombination mit der unteren Verkleidung aus bläulich-transparentem Plexiglas hat schon etwas recht flottes, modernes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Rekorder von meinen Eltern immer noch hervorragende Dienste leistet, erwischte ich leider ein absolutes Montagsmodell. Wo die Schwächen des Rekorders liegen, verrate ich später im passenden Kapitel dazu. Jedenfalls tauschte ich den Rekorder dann später gegen den &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/32-Panasonic-NV-HS930-Unscharfes-S-VHS-mit-Seekrank-Effekt.html&quot; &gt;Panasonic NV-HS930&lt;/a&gt; und geriet damit vom Verarbeitungs-Regen in die Bildqualität-Traufe. Zwar war ich anfangs noch angetan vom Panasonic, aber irgendwann trauerte ich doch dem JVC nach. Schon nach kurzer Zeit merkte ich, wie überlegen der JVC gerade bei &quot;S-VHS ET&quot;, also S-VHS auf VHS-Kassetten, war. Mit und mit merkte ich dann auch: Nicht nur dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
Standard, was jeder Rekorder hat: Uhr mit Datum, 8 Timer-Programmplätze, Tuner für terrestrischen und Kabelempfang (natürlich beides nur analog). Die Haltezeit für Uhrzeit und Programmierung bei Stromausfall habe ich zwar noch nicht genau nachgemessen, aber man darf sie mit Verlaub als sehr kurz bezeichnen.&lt;br /&gt;
Spannender wird es da schon, was der Rekorder so alles auf Band bannt. Auf VHS-Bänder lässt sich in VHS-Qualität die einfache (SP), zweifache (LP) oder gar dreifache (EP) Spielzeit aufzeichnen. Auf S-VHS Bändern gehen selbige drei Spielzeiten, ebenfalls in VHS- aber natürlich auch in S-VHS Qualität. Dazu kommt noch der S-VHS ET Modus. Dieser ermöglicht es, S-VHS Material auf VHS-Bändern aufzuzeichnen. Dank Bandeinmessung B.E.S.T., die erst mal vor jeder Aufnahme etwa 5 Sekunden lang aufwendig das Band analysiert (beim Abspielen erfolgt die B.E.S.T.-Einmessung während des Autotrackings) klappt das auf hochwertigen Bändern wie TDK, BASF/Emtec oder Scotch in absolut einwandfreier S-VHS Qualität. Diese Aufnahmen sind natürlich S-VHS und lassen sich auch nur in S-VHS Rekordern oder VHS-Rekordern mit SQPB (S-VHS Quasi Playback) wiedergeben. Einige S-VHS Rekorder können jedoch auch mit S-VHS ET nichts anfangen, während z.B. die alten JVCs vom Schlag eines HR-S5000 S-VHS ET sauber wiedergeben können, obwohl sie davon noch nie gehört haben, oder auch der Panasonic NV-W1 mit S-VHS Quasi Playback das S-VHS Pilotsignal sauber auswertet und solche Aufnahmen problemlos wiedergibt, verweigert der Panasonic NV-HS1000 und dazu baugleiche AG4700 bei S-VHS ET bespielten Bändern seinen Dienst. S-VHS ET ist allerdings wegen der deutlich größeren Anforderungen an das Band nur in SP, also einfacher Spielzeit möglich. Außerdem kann sich bei nicht geeigneten Bändern die Qualität im Vergleich zu VHS auf dem gleichen Band noch verschlechtern, zudem nutzen die Bänder so stark ab, dass es nicht zum zeitversetzten Fernsehen geeignet ist.&lt;br /&gt;
Ein Bandarchiv speichert in einem (zu kleinen) Speicher Informationen über die eingelegten Bänder, die in ihren Indexmarken entsprechend gekennzeichnet werden. &lt;br /&gt;
Neben den beiden herkömmlichen Scart-Buchsen an der Rückseite findet sich an der Front noch ein vollwertiger Front-AV Eingang inkl. S-Video Eingang. Dieser ist von einem transparenten Deckel abgedeckt, den man herausnehmen muss. Das bietet leider Potential, besagten Deckel zu verlieren, eine Klappe wäre schöner gewesen. Das Bedienfeld ist recht spartanisch gehalten, immerhin das Display ist noch groß und ausführlich. Das Vor- und Zurückspulen wird über Tasten auf der Fernbedienung oder am Gerät durch Drehen am Jogdial (ohne Shuttle-Funktion) angestoßen, das auch bildgenaues Springen durch die Standbilder ermöglicht. Auch der Bildsuchlauf wird durch das Dial gesteuert, in mehreren Geschwindigkeitsstufen und deutlich schneller als bei manchen anderen Geräten.&lt;br /&gt;
Wozu die Video Stabilizer Funktion im Menü sein soll, ist mir noch rätselhaft. Denn die stabilisiert so ziemlich garnichts. Es ist jedenfalls kein Kopierschutzkiller, aber erst recht kein Timebase Corrector. Ein Bekannter meinte sogar, er hätte damit bei anderen JVCs bei PC-Aufnahmelösungen shcon Probleme gehabt, würde sie daher abschalten. Zudem verfügt der Rekorder über eine Sat-Control Funktion für Timeraufnahmen, deren Funktionsweise sich mir aber trotz Anleitung noch nicht ganz erschlossen hat (möglicherweise benötigt man dafür auch Zubehör wie einen externen Infrarot-Sender).&lt;br /&gt;
Natürlich kann man bei diesem Rekorder auch die Lineartonspur zum Nachvertonen nutzen und diese wahlweise einzeln oder gemischt mit dem Hifi-Ton wiedergeben, jedoch nur im Komplettmix (der Rekorder bietet Hifi L+R, Hifi L, Hifi R, Mono und Mono+Hifi L+R, jedoch nicht Mono+Hifi L oder Mono+Hifi R, wie es einige besonders große Modelle können).&lt;br /&gt;
Knapp über Durchschnitt also die Ausstattung, aber das soll im Alltag mehr als genug sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufwerk:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/JVC-HRS6851/JVCHR-S6851002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/JVC-HRS6851/JVCHR-S6851002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Laufwerk ist die vorletzte Generation JVC und so z.B. im HR-S9500 (dort allerdings mit der aufwendigen neigbaren Dynamic Drum Kopftrommel) zu finden. Im Erdiba-Katalog trägt sie die Nummer JVC 23 (die letzte Generation JVC 25 findet sich z.B. im HR-S5950 und neuer). Im HR-S9500 war die Spulgeschwindigkeit noch mal einen Tick höher (aber auch der HR-S6851 spult schon sehr schnell), dafür ist das Laufwerk in dem hier vorgestellten kleinen JVC auch nicht ganz so brachial laut wie in der champagnerfarbenen High-End Rennsemmel.&lt;br /&gt;
Mit den alten aufwendigen JVC-Laufwerken hat das nichts mehr zu tun, zudem gibt es durchaus auch servicefreundlichere Laufwerke. Aber robust ist es normalerweise trotzdem.&lt;br /&gt;
Das Zwischenrad wird zwar rein durch einen Mitnehmer angeklappt, aber zusätzlich je nach Betriebsmodus von einem kleinen Hebel gesperrt. Bei Ausfall der Hebelbetätigung z.B. durch einen Bruch in der Mechanik droht Bandsalat, da das Zwischenrad dann nicht mehr anklappt und die Wickelteller nicht mehr drehen. Insgesamt sehe ich in dieser Konstruktion zwar keinen Sinn, aber auch kein übermäßiges Problempotential.&lt;br /&gt;
Für die Gleichmäßigkeit des Bandzuges sorgt eine Spannrolle mit Schwungmasse, so wie es die VHS-Spezifikation wünscht.&lt;br /&gt;
Da es sich bei dem Laufwerk um einen Full-Loader handelt, sprich das Band wird sofort voll eingefädelt und auch zum Spulen nicht mehr ausgefädelt, wird zur Schonung des Bandes gegen Ende des Spulvorgangs stark abgebremst. &lt;br /&gt;
Ein Video spare ich mir an dieser Stelle, da ich nicht immer Zugriff auf den Rekorder habe. Zudem hat das Laufwerk sehr empfindliche Lichtschranken, führte bei offenem Gehäuse plötzlich Fehlfunktionen aus die prompt wieder verschwanden, als der Deckel wieder drauf war. Im Grunde ist es aber bis hauf die Dynamic Drum funktion ohnehin identisch zum &lt;a href=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/18-JVC-HR-S9500-Goldiger-S-VHS-Rekorder-mit-Eigenheiten.html&quot; &gt;HR-S9500&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwachstellen:&lt;br /&gt;
Tja, die Elkos mal wieder. Bei dem Rekorder meiner Eltern machen sich, Hitzestau im komplett geschlossenem Gehäuse ohne Lüftungsschlitze sei dank, schon erste Alterungserscheinungen bemerkbar. Bemerkbar macht sich das am Display. Das flackert je nach Belastungszustand ganz leicht. So kann es z.B. nachdem es im Standby (Stromsparfunktion sei dank) ohnehin schon mal dunkler geschaltet wird, noch mal etwas nachdunkeln oder beim Stoppen aus dem schnellen Spulen (E240 Kassette einlegen, Vorspulen, warten bis der Rekorder seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, dann aus voller Spulgeschwindigkeit heraus Stop drücken) kurzzeitig etwas heller aufflackern. Auf Dauer kann dies zu Fehlfunktionen führen. Die Elkos im Netzteil sollten also nach einigen Jahren mal kontrolliert und ggf. erneuert werden, allerdings muss zum Erneuern das Mainboard raus, und da auf diesem das Laufwerk sitzt, auch das Laufwerk.&lt;br /&gt;
Das Problem, das mein Rekorder machte: Nach dem schnellen Spulen gab es gerne mal Bandsalat. Da ich damals noch Garantie auf dem Gerät hatte, habe ich ihn nie selbst geöffnet um dem Problem auf dem Grund zu gehen. Der Bandsalat trat aber immer in Kombination mit einem Geräusch beim Stoppen auf. Daher ist auf folgendes zu achten: Wieder das Vorspulen auf einer E240-Kassette auf volle Geschwindigkeit bringen und dann Stop drücken. Beim Stoppen, das bei diesem Rekorder recht abrupt erfolgt, sollte ein sattes &quot;Klack&quot; zu hören sein, ggf. im Hintergrund noch leicht begleitet von einem leisen &quot;Fiuuu&quot; Geräusch. Meiner fing aber mit der Zeit irgendwann nach Kauf bzw. nach den Reparaturen an zu schnarren. Statt &quot;Klack&quot; oder &quot;Klack-Fiuuu&quot; machte er beim Stoppen als &quot;Klk-schrrrrr&quot;. Tritt dieses Geräusch auf, so kann Bandsalat drohen. Grund: Die Wickelteller bremsen nicht mehr ab. Während das Band in der &quot;Gerätemitte&quot; mit sofortiger Wirkung vom Capstan abgebremst wird, drehen die Bandwickel aus ihrem eigenen Schwung heraus noch einige Umdrehungen weiter. Drückt man jetzt unbedacht auf Eject, wird beim Ausfädeln möglicherweise nicht das komplette Band in die Kassette zurückgezogen, da sich noch Unmengen Band in einer Ecke des Gerätes oder der Kassette finden, die beim missglückten Stop abgewickelt wurden.  Außerdem kann nach einem schnellen Vorspulen beim Abspielen aufgrund des schlaff im Gerät hängenden Bandes kein Bandzug aufgebaut werden und die Wiedergabe ist die erste Minute verzerrt. Das Problem spielt keine Rolle wenn man Kassetten nur von anfang an abspielt und dann vollständig zurückspult und dürfte daher bei vielen Rekordern die bei Ebay kursieren unentdeckt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Die Bildqualität bei diesem Rekorder gehört eindeutig zur Spitzengruppe. Sowohl bei der Aufnahme, alsauch bei der Wiedergabe. VHS SP ist überdurchschnittlich gut, S-VHS in SP ebenfalls hervorragend und in LP immer noch sehr gut brauchbar. Der LP-Modus für VHS ist zwar im Vergleich zu anderen Geräten gut, aber insgesamt muss man doch schon sichtbare Einbußen in der Bildqualität verschmerzen. Der EP-Modus mit dreifacher Spielzeit ist selbst auf S-VHS nur noch bedingt brauchbar und für Archivzwecke nicht geeignet. S-VHS ET leistet hervorragende Dienste und ist auf guten VHS-Bändern, die nicht mal teuer sein müssen, eine gute Alternative zu echten S-VHS Bändern.&lt;br /&gt;
Bei der Wiedergabe überzeugt der Rekorder mit stimmigen Farben, nicht zu dunkel, nicht zu hell und ohne Farbstich, einem angenehm niedrigen Rauschanteil und insbesondere im Bildmodus Edit auch mit einer sehr guten Bildschärfe.&lt;br /&gt;
Der Ton ist auf Standardniveau, da geben sich die Rekorder allesamt nicht viel, egal ob Hifi oder Normalspur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten JVC HR-S6851EG:&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;129&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/SVHS-neu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;- Gerätetyp: S-VHS, HQ, Hifi-Stereo, VHS-kompatibel, beherrscht S-VHS ET (S-VHS auf VHS-Bändern) in Aufnahme und Wiedergabe, 6-Kopf (4 DA-Heads)&lt;br /&gt;
- Videoköpfe: 4 Videoköpfe in Form von 2 rotierenden Doppel-Azimuth-Köpfen, Schrägspuraufzeichnung&lt;br /&gt;
- Audioköpfe: 2 rotierende Audioköpfe, Schrägspuraufzeichnung, Hifi-Stereo, 1 stehender Audiokopf, Längsspuraufzeichnung, Mono&lt;br /&gt;
- Löschköpfe: 1 stehender Löschkopf&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren: 2-Kopf Helical Scan mit herabgesetztem Farbträger (Colour Under), FM-Moduliert, Auflösung &gt;250 Linien (VHS), &gt;400 Linien (S-VHS)&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (HiFi): 2-Kopf Helical Scan, FM-Moduliert, Frequenzbereich 20-20000Hz, Stereo&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Normal): Lineare Ton-Aufzeichnung, Frequenzbereich 100-10000Hz, Mono&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeit: 23,39mm/s (PAL SP), 33,35mm/s (NTSC SP)&lt;br /&gt;
- Deck-Hersteller: JVC&lt;br /&gt;
- Deck-Bezeichnungen und Codes: &quot;JVC 23&quot; (Erdiba-Ersatzteilliste)&lt;br /&gt;
- Deckmotoren: Einmotoriges Deck mit Hilfsmotoren: Capstan-Motor (Capstan, beide Wickelteller), Lademotor (Laden. Fädeln), Trommelmotor (Kopftrommel)&lt;br /&gt;
- Fädelmechanismus: M-Load (klassischer Bandweg, Full-Loader)&lt;br /&gt;
- Zählwerk: Echtzeit, sekundengenau über Audio-Control Impulse, Restzeit minutengenau über Verhältnis der Wickeldrehzahlen und geschätzte Kassettenlauflänge&lt;br /&gt;
- Tracking: Digitales Auto-Tracking mit manueller Eingriffmöglichkeit und parametrischer Bandeinmessung B.E.S.T. (Biconditional Equalized Signal Tracking)&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: Per B.E.S.T. eingemessener HQ-Schaltkreis (HQ an sich ist Standard bei nahezu jedem Gerät seit Mitte der 80er) abschaltbar über Edit-Mode&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL, MESECAM, NTSC-Playback on PAL-TV (PAL60)&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeiten: SP (Standard Play), LP (Longplay, 2x Spielzeit), EP (Extended Play, alias SLP Super Longplay, 3x Spielzeit)&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Dreifache Spielzeit dank EP-Modus, S-VHS ET für S-VHS auf VHS-Kassette&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: JVC HR-S6850, HR-S6851 und HR-S6852 (mir sind keine Unterschiede außer im Design bekannt), JVC HR-S7850, HR-S7851 und HR-S7852 (die gleichen Geräte, aber mit rotierendem Löschkopf und nahtloser Insert-/Assembleschnitt-Funktion)&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Deutschland (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Germany&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Eignungstest (mit 5 Sternen Top-Wertung bis 1 Stern schlechteste Wertung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Nostalgiker: *&lt;br /&gt;
Kurz und gut: Das Gerät ist weder ein Technologie-Meilenstein, noch mit einem herausragenden Feature ausgestattet (außer vielleicht S-VHS ET, das aber im Gegensatz zu Dynamic Drum oder hochgezüchteten Schnittcomputern ein Standard-Feature modernerer S-VHS Rekorder ist). Nostalgischen Flair hat das moderne Gerät aus dem neuen Jahrtausend nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Amateure: ***&lt;br /&gt;
Ein hervorragender Rekorder der auch normalerweise recht robust ist. Dazu ist das Bedienkonzept gut durchdacht, der Rekorder angenehm leicht zu bedienen. Das große Aber: Als Uhr mit Bildwiedergabe ist er nicht geeignet, die Elkos altern recht stark, irgendwann sind die Spannungen nicht mehr stabil, was zu Fehlfunktionen führen kann. Kopierrekorder für Leute mit Anspruch an Bildqualität und leichte Bedienbarkeit ja, Alltagsrekorder für Fernsehaufnahmen mit Timer, der permanent im Standby oder ganz eingeschaltet läuft, definitiv nein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für ambitionierte Amateure: ****&lt;br /&gt;
Der ambitionierte Amateur findet in diesem Rekorder einen hervorragenden Zuspieler mit hoher Bildqualität. Wer sich nicht daran stört, das Gerät nicht im Standby stehen zu lassen, sondern es nur bei Gebrauch einzustecken, sowie ggf. auch fähig ist, auch mal Kleinigkeiten wie ausgetrocknete Elkos zu reparieren, findet hier einen Top-Rekorder. Einziger Nachteil: Kein integrierter TBC, den benötigt man extra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Profis: **&lt;br /&gt;
Für Profis vielleicht nicht robust genug, zudem kommt das Gerät standardmäßig mit Fernsehtuner, den man in Deutschland deaktivieren muss, damit die GEZ nicht diesen Rekorder als weiteres vollwertiges Fernsehgerät abkassiert: So ist das nämlich für Firmen, da gibt es keine private Zweitgerätebefreiung. Ein Videorekorder, auch einer ohne Monitor und fernab eines Antennenanschlusses, gilt als vollwertiger Fernseher und muss als solcher bezahlt werden. Klingt komisch, ist aber so. Für Gewerbetreibende gibt es robustere Rekorder, die man zudem nicht noch teuer vom Tuner befreien lassen muss (Buchse zulöten bringt nix, das ganze muss beim Fachmann samt Zertifikat zur Vorlage bei der GEZ erfolgen. Wäre das Laufwerk etwas robuster ausgelegt, würde ich in Sachen Tuner noch ein Auge zudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:&lt;br /&gt;
Die Geräte gehen teilweise schon im Bereich zwischen 30 und 50 Euro weg, wohl gemerkt ohne jede Macke und voll intakt. Sehr preisgünstig für einen guten S-VHS Rekorder. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Jan 2008 19:46:00 +0100</pubDate>
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    <title>Sony VO-5630 - Profi-Feeling für daheim</title>
    <link>http://www.volker-schauff.de/techblog/index.php?/archives/48-Sony-VO-5630-Profi-Feeling-fuer-daheim.html</link>
            <category>Videokassette, 3/4&quot;-Band: U-Matic</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Volker Schauff)</author>
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    &lt;em&gt;Disclaimer: &lt;/em&gt;Dieser Text dient zur Veranschaulichung von einem Hobbyisten für Hobbyisten. Er dient NICHT dazu, irgendwelche Ebay-Auktionen &quot;aufzumotzen&quot;, keine privaten und schon garkeine gewerblichen. Die hier angegebenen Fakten und technischen Daten stammen aus meinen Erfahrungen sowie teilweise den offiziellen technischen Daten und müssen nicht vollständig und korrekt sein. Text und Bilder unterliegen, wie alles im Internet, dem Copyright des Autors. Unautorisierte Verwendung kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Auf vorherige Anfrage per &lt;a href=&quot;mailto:thunderbird.elite@t-online.de&quot; &gt;Mail&lt;/a&gt; bin ich jedoch gerne bereit, den Text oder Auszüge zur &lt;u&gt;unveränderten&lt;/u&gt; Nutzung mit Quellangabe (auf einer Homepage mit Link, in einer Ebay-Auktion aufgrund der Ebay-Link-Richtlinien ohne Link) freizugeben. Tut mir Leid, aber dreiste Text-Raubkopierer die sich durch Kopieren und teilweise Verändern (Weglassen unangenehmer Fakten) meiner Texte ihren Auktionsgewinn aufwerten wollten, zwingen mich dazu, diesen Text zukünftig jedem Artikel voranzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;269&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630006.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630008.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;57&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630008.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630009.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;87&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630009.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der heute vorgestellte U-Matic Rekorder stammt, und das merkt man eindeutig, aus der Profiliga. Hier stimmt einfach alles: Verarbeitung, Bedienkonzept, Qualität. Okay, die Qualität stimmt nur für damalige Verhältnisse, da es sich um einen U-Matic Lowband-Rekorder handelt und wird von S-VHS oder SuperBeta problemlos übertrumpft - aber VHS spielt der &quot;kleine&quot; U-Matic alle male an die Wand. In Sachen Farbauflösung und Rauscharmut ist sogar U-Matic Lowband noch ein wenig besser als S-VHS. U-Matic war das erste brauchbare Kassettenformat und erhielt seinen Namen durch den aufwendigen Lademechanismus namens U-Load, bei dem das Band durch einen Rotationsmechanismus um die Kopftrommel gefädelt wird und auf dem Weg durch den Rekorder die Form eines Us beschreibt. Aufgrund der einfachen Handhabung im Vergleich zu den damals üblichen offenen 2&quot;-Quadruplex und 1&quot;C-Spulen und des deutlich leiseren Laufwerks waren U-Matic Kassetten gerade in den frühen 80ern ein beliebtes Medium in deutschen Synchronstudios. Aufgrund des schlechten Frequenzgangs bei U-Matic, das nur Linearspur und keinen FM-Ton in Hifi-Qualität verwendet, musste natürlich die Anlieferung der ME-Spur (Musik und Effekte ohne Sprache - sofern es damals sowas überhaupt gab, gerade im Zeichentrickbereich bekamen viele Serien in Deutschland einen neuen Soundtrack mit neuer Musik und neuen Effekten, da der Ton nur abgemischt mit O-Ton vorlag) und die Auslieferung des synchronisierten Tons auf anderen Medien erfolgen - aber in Sachen Bildvorlage zum lippensynchronen Sprechen war U-Matic mit seinen Kassetten ein bislang ungekannter schierer Luxus. Auch bei Automobilkonzernen war U-Matic sehr beliebt, z.B. für Schulungsvideos. U-Matic Kassetten sind ein wenig größer als VHS-Kassetten. Das rechte Bild zeigt einen Größenvergleich von U-Matic (Kassette unten links, Hülle oben links), VHS (unten rechts) und Betamax (oben links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630004.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;43&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630004.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630002.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;43&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630002.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wie bei echten Profigeräten üblich, besitzt auch der VO-5630 ein beleuchtetes Laufwerk mit Spiegel. Ohne Kassette liefert das ganze einen beeindruckenden Blick auf das Laufwerk, dessen Metallteile und mittendrin die gewaltige Kopftrommel in verschiedenen Nuancen von rot (rote LEDs die im Betrieb per Lichtschranke Laufwerksfunktionen überwachen) und dämmrig-orangefarbenem Glühbirnenlicht funkeln. Leider kann das kein Foto so eindrucksvoll wiedergeben wie es in Wirklichkeit aussieht. Wird eine Kassette eingelegt, klappt der Spiegel hinab und gewährt einem so die Sicht auf die Bandspulen. So kann man überwachen, wieviel Restband noch auf der Spule liegt.&lt;br /&gt;
Besonderheit bei U-Matic: Die Abwickelspule liegt rechts. Bei Musikkassetten, VHS, Video2000, Betamax und dessen professionellem Nachfolger Betacam liegen die Abwickelspulen links. Bei alten U-Matic Geräten führte das zu einem skurrilen Bild, das fast vermuten ließ, das Foto vom Rekorder sei spiegelverkehrt. Denn wie das Band von rechts nach links liegt, zeigten auch Play und Fast Forward Pfeile auf den Tasten nach links, die Fast Forward Taste saß auch links von der Play-Taste. Bei späteren Geräten wurde in Anlehnung an die sonst übliche Tastenanordnung die Fast-Forward Taste nach rechts verlegt, die Play und Fast Forward Pfeile zeigten nun auch nach Rechts oder die Tasten wurden, wie auch beim VO-5630, kurzerhand in Klartext statt mit Symbolen beschriftet. Zudem sind die Tasten im Profi-üblichem Standard farbcodiert (Play, FF und Rewind in Grau, Stop, Eject und Pause in blau und Record, also Aufnahme, wie man das auch von daheim kennt, in der Warnfarbe Rot). Bei den modernen Geräten erinnert nur noch der nach links zeigende Pfeil auf der transparenten Kassettenschachtklappe daran, dass das Band &quot;falsch herum&quot; läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-Matic im Heimeinsatz, kann das was? Fazit: Jain. Für befriedigende Ergebnisse benötigt man zumindest einen Highband-Rekorder, wenn nicht einen U-Matic SP. SP steht hier für Superior Performance, ein Kürzel, mit dem Sony bei U-Matic und Betacam die Überlegenheit des weiterentwickelten Nachfolgerstandards untermauern wollte. U-Matic selbst, in Anlehnung an die Weiterentwicklung U-Matic Highband (High Bandwidth, also höhere Signalbandbreite) auch Lowband genannt, kann zwar mit VHS und Betamax noch konkurrieren, gegen die verbesserten Nachfolger ist es aber chancenlos. Und gute S-VHS Rekorder liegen teilweise auf Spottpreis-Niveau. JVCs HR-S6850-Reihe ist teilweise schon für 30-40 Euro zu haben und nimmt dank S-VHS ET sogar S-VHS auf hochwertigen VHS-Bändern auf. Das lohnt für daheim wirklich mehr.&lt;br /&gt;
Zudem kommen bei U-Matic noch praktische Einschränkungen hinzu. Die Geräte besitzen keinen TV-Tuner, hochwertige Highband und SP Maschinen sind oft mit lauten Lüftern ausgestattet, die Kassettenlaufzeit ist für Spielfilme zu kurz und letztlich war es bei Profiformaten auch nie vorgesehen, &quot;anzustückeln&quot;: Deshalb spult der Rekorder auch schon nach Ende des aufgenommenen Filmes und nicht erst am Ende der Kassette zurück - Anstückeln (z.B. zwei Serienepisoden pro Kassette) unmöglich. Von eventuellen Wartungen (professionelle Geräte erinnern einen gnadenlos mit einem Kopfstundenzähler daran, die kleineren Maschinen brauchen aber auch ab und zu mal eine Reinigung oder schlimmer ein neues Kopfrad - letzteres ist ganz schön teuer) oder der Beschaffung neuer Kassetten zu zivilen Preisen ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Dem geneigten Videofreak eröffnet sich mit einem U-Matic Rekorder aber neben einem weiteren eindrucksvollen Museumsstück das die Bekannten zum Staunen bringt auch Zugriff auf ein weiteres Kassettenformat mit möglicherweise interessantem Content. Außerdem hat man mit U-Matic einen hochwertigen Fallback falls der moderne Plastikmüll aus der Abteilung Silberscheiben mal wieder ausgefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Features:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;53&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Auf Schnick-Schnack für daheim verzichtet der U-Matic Rekorder. Keine Uhr, kein Tuner. Dafür ein aufgeräumtes Bedienfeld, dessen besonders wichtige untere Hälfte sich etwas nach oben klappen lässt, hochwertige Verarbeitung (wobei die größeren Modelle noch einen Tick besser verarbeitet sind als der kleine mit seinen Mikroschaltern unter kleinen Tastenkappen) und ein gegen versehentliches Ausschalten geschützter Netzschalter (zwar nicht mit einer Kappe geschützt aber immerhin durch seine spezielle Form).&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite des Gerätes finden sich die üblichen Ein- und Ausgänge, allerdings merkt man schon, dass der VO-5630 ein kleines Modell für den semiprofessionellen Einsatz ist: XLR-Buchsen für Balanced Audio fehlen. Die Composite-Video Anschlüsse sind als BNC-Buchsen ausgeführt. Zudem verfügt der Rekorder über sogenannte Dub-Anschlüsse. Das sind spezielle S-Video Buchsen, bei denen aber das Farbsignal auf einer niedrigeren Trägerfrequenz (U-Matic arbeitet, wie auch die Heimformate, noch mit Colour Under, herabgesetzter Farbträger) und nicht auf den üblichen 4.43MHz. Dies macht den Dub-Anschluss inkompatibel zu den üblichen S-Video Buchsen, hat aber bei der Kopie U-Matic zu U-Matic den Vorteil, dass die üblichen Verluste durch Ummodulieren (Chroma Shift, Rauschen) ausbleiben. Die Farbe wird so kopiert wie sie auf dem Band ist. Der RF-Ausgang gibt das FM-modulierte Signal das von den Videoköpfen gelesen ist aus. Dies wird bei speziellen U-Matic TBCs an den integrierten Dropout-Compensator weitergeleitet. Ist das RF-Signal zu schwach und deshalb das Bild ausgefallen, erkennt der TBC dies am RF-Signal selbst und kann die digital gespeicherte letzte Zeile aus dem Speicher abrufen und kopieren. Weitere Anschlüsse wie TV (eine Art &quot;Studio-Scart&quot;) oder Remote (für Schnitt-Controller) sind in der Regel eher bedeutungslos. Die Schalter können in ihren Default-Stellungen stehen bleiben.&lt;br /&gt;
Die Tasten an der Front sind hauptsächlich die gleichen wie beim Consumer-Gerät. Der Netzschalter trennt das Gerät aber &quot;hart&quot; vom Netz statt es in Standby zu versetzen. Play, Rew, FF, Pause, Stop, Rec und Eject brauche ich ja wohl nicht zu erklären. Besonderheit: Die Tasten zum schnellen Spulen und zum schnellen Bildsuchlauf sind getrennt und erfüllen ihre Funktionen gnadenlos egal aus welchem Modus heraus (Fast Forward zum Spulen stopt aus dem Abspielen heraus, fädelt aus und spult schnell ohne Bild, Fast Forward für Bildsuchlauf fädelt aus Stop heraus ein und macht einen Bildsuchlauf). Weiterhin erwähnenswert: Der Bildsuchlauf erfolgt mit Ton in Micky-Maus Tonhöhe. Die Dub-Taste erlaubt das Nachvertonen auf Kanal 1. Der Skew-Regler lässt den Bandzug nachregulieren falls man am oberen Bildrand verzerrte Bänder durch zu schwachen oder zu starken bandzug hat, der Trackingregler macht das gleiche wie bei VHS, nämlich durch leichte Änderung der Bandgeschwindigkeit die Phase zwischen Kontrollspur und Video-Schrägspur nachregulieren.&lt;br /&gt;
Der Programmed Operation Schalter legt das Verhalten des Rekorders fest. Wie bereits erwähnt ist bei U-Matic Anstückeln nicht vorgesehen. Eine 20 Minuten Kassette mit 5 Minuten Video kann nicht noch zum Anstückeln von weiteren 15 Minuten genutzt werden. Kaum erkennt der Kontrollkopf das Ende der Aufnahme (Kontrollspur fehlt), lässt er das Gerät auch schon zurückspulen. So in Programmed Operation Off. Ansonsten ermöglicht ein weiterer Modus &quot;Abspielen bis Zählerstand 000, zurückspulen zum Bandanfang und von dort aus wieder von vorne abspielen&quot; (Endlos-Operation z.B. für Schaufenster-Demos) und &quot;Am Ende des Bandes/des Filmes nicht zum Bandanfang sondern zu Zählerstand 0 zurückspulen und dort stoppen&quot;. Für die Zählerstand-0 Operationen kann der Zähler, seines Zeichens ein primitiver mechanischer Umdrehungszähler, jederzeit auf 0 zurückgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich sind noch Mikrofoneingänge vorhanden, der Ton kann für beide Kanäle getrennt über Drehregler eingepegelt werden (entwas umständlich, so für beide Kanäle exakt die gleiche Lautstärke zu erhalten), die Lautstärke kann auf analogen VUs angezeigt, die viel spontaner ansprechen und besser und präziser abzulesen sind als die digitalen Pseudo-VUs moderner VHS-Hifi-Rekorder.&lt;br /&gt;
An Videoformaten hat man ausgesorgt: PAL, NTSC und Secam werden unterstützt. Die Unterscheidung zwischen Secam und Mesecam entfällt bei U-Matic, NTSC wird ausschließlich nativ und nicht als PAL60 unterstützt. Damit steht einem die Welt offen.&lt;br /&gt;
Allerdings fehlen ein Echtzeit-Zähler für Timecode, ein Kopfstundenzähler, Dolby-Rauschunterdrückung für den Ton, XLR-Buchsen, Videolevel-/Tracking-VU und einiges weiteres, das die großen Maschinen von diesem Einstiegsgerät für den einfachen Kopiereinsatz abhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufwerk:&lt;br /&gt;
Das Laufwerk ist unheimlich robust. Das Chassis ist aus Alu-Druckguss gefertigt und besitzt die Grundfläche eines heute handelsüblichen VHS-Gerätes. Da darum herum noch Elektronik passen muss, sind die ausladenden Maße dieses Kolosses kein Wunder mehr. Die Hebel sind unheimlich dick, da bricht garantiert nichts.&lt;br /&gt;
Für mich überraschend: Das Laufwerk ist zweimotorig (Capstan, 1 Reel-Motor mit Zwischenrad), nicht wie man es im Profisegment erwarten würde dreimotorig (Capstan, 2 Reel-Motoren). Allerdings überlässt man in diesem Segment das Schicksal des Zwischenrades und somit des Bandes nicht einem einfachen mechanischen Mitnehmer, sondern schaltet es mit Hilfe von mehreren Elektromagneten auf den jeweiligen Wickelteller um. Keine schlechte Idee, möglicherweise sogar nochw eniger anfällig als eine aufwendige Ansteuerung von gleich drei Motoren.&lt;br /&gt;
Der VO-5630 ist ein Half-Loader, das heißt er fädelt das Band zu Beginn leicht ein, sodass es gerade den Audio-Control-Kopf berührt. Im Gegensatz zu VHS-Half-Loadern oder seinen großen Kollegen mit Echtzeit-Zählwerk braucht er das aber nicht für Zählwerk oder Timecode, sondern &quot;nur&quot; zur Erkennung des Filmendes. Denn wie bereits erwähnt: Beim Abspielen, aber auch beim Spulen, erkennt der Rekorder das Ende des aufgenommenen Filmes und spult zum Bandanfang zurück. Um Kopftrommel und Band zu schonen, fädelt er das Band erst zum Abspielen vollständig ein.&lt;br /&gt;
Hier erst mal das Video zum Laufwerk, dieses mal in Teilen etwas anders aufgemacht:&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/rVN05fSiAO0&amp;rel=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/rVN05fSiAO0&amp;rel=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
Und nun noch ein paar Bilder:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630010.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;98&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630010.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630011.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;83&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630011.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630012.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;83&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630012.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630013.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;83&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630013.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630014.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/SonyVO-5630/SonyVO-5630014.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bilder von links nach rechts:&lt;br /&gt;
- Rekorder geöffnet, Platine verdeckt noch ein wenig Sicht auf das Laufwerk&lt;br /&gt;
- Platine zur Seite weg geklappt, Laufwerk ohne Kassette&lt;br /&gt;
- Kassette eingelegt, Half-Load&lt;br /&gt;
- Wiedergabe-Betrieb, Full-Load&lt;br /&gt;
- VHS-Kopfrad im Vergleich zum U-Matic Kopfrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild- und Tonqualität:&lt;br /&gt;
Ein Bekannter sagte mal &quot;Seit ich ein U-Matic Gerät hab weiß ich auch, was mich an S-VHS immer gestört hat: Das superscharfe Helligkeits-Bild mit dem undefinierbaren Farbklecks darüber&quot;. und ungefähr so sieht es auch aus. VHS, auch S-VHS hat nur eine sehr eingeschränkte Farbbandbreite, aber eine sehr hohe Helligkeitsbandbreite. Grund: Auf reine Helligkeit reagiert das Auge empfindlicher, nimmt Umschärfen früher wahr. Nicht umsonst heißt es &quot;Nachts sind alle Katzen grau&quot;, denn wir haben nun mal viel mehr und viel empfindlichere Helligkeitsrezeptoren. Daher kann man an der Farbe eher sparen. Ohne direkten Vergleich merkt man das Sparen an der Farbe garnicht. Erst im direkten Vergleich zu einem Bild mit höherer Farbbandbreite merkt man, was einem entgangen ist. So auch der Aha-Effekt bei U-Matic.&lt;br /&gt;
Zudem ermöglicht die gigantische Kopftrommel eine sehr hohe relative Kopfgeschwindigkeit. Die kann man entweder für mehr Bandbreite nutzen oder mit größeren Kopfspalten für stärkere Signale. Bei U-Matic ging der Trend eher zu den größeren Kopfspalten, aber das wohl auch weil damals die Fertigung noch nicht so präzise war. Ergebnis: Helligkeitsbandbreite wie bei VHS, Farbbandbreite höher und durch das stärkere Signal von den Videoköpfen ein ungleich besserer Signal-Rauschabstand: Obwohl man von etwa gleichen Rahmenbedingungen ausgeht, ist das Bild bei U-Matic ungleich plastischer, rauschärmer, subjektiv sogar schärfer.&lt;br /&gt;
Im Monochrom-Modus (ein Schalter auf der Rückseite) wird Bandbreite, die sonst für Farbe genutzt wird, für Helligkeit mit genutzt, dabei wird die Schärfe noch mal besser, aber dann ist das Bild halt wirklich nur schwarz-weiß.&lt;br /&gt;
Der Ton kommt von der Längsspur, aber immerhin mit zwei Kanälen. Da die Bandgeschwindigkeit bei U-Matic auch höher ist als bei VHS, ist auch der Frequenzgang beim Ton etwas besser, durch größere Kopfspalte auch der Signal-Rauschabstand. U-Matic gewinnt also den Vergleich zu Consumergeräten mit Linearton (VHS Mono, das seltene VHS Linear Stereo, Betamax Linear Stereo mit BNR, Video2000 Stereo). Trotzdem endet der Ton irgendwo bei 15KHz und ist daher dumpfer als bei VHS-Hifi oder Beta-Hifi, gegen das U-Matic nicht &quot;anstinken&quot; kann.&lt;br /&gt;
Gemessen am Alter des Formates respektabel und problemlos mit gängigen Consumer-Formaten vergleichbar, wenn nicht besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Daten Sony VO-5630:&lt;br /&gt;
- Gerätetyp: UMatic Lowband&lt;img width=&#039;171&#039; height=&#039;45&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.volker-schauff.de/techblog/uploads/Vorstellungen/_Systemlogos/U-Matic.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
- Videoköpfe: 2 Videoköpfe, Schrägspuraufzeichnung&lt;br /&gt;
- Audioköpfe: 1 stehender Audiokopf, Längsspuraufzeichnung, zwei Kanäle&lt;br /&gt;
- Löschköpfe: 1 stehender Löschkopf&lt;br /&gt;
- Bild-Aufzeichnungsverfahren: 2-Kopf Helical Scan mit herabgesetztem Farbträger (Colour Under), FM-Moduliert, Auflösung 330 Linien Monochrom, 250 Linien Farbe.&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (HiFi): Nicht vorhanden&lt;br /&gt;
- Ton-Aufzeichnungsverfahren (Normal): Lineare Ton-Aufzeichnung, Frequenzbereich 50-15000Hz, zwei Kanäle&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeit: 95,3mm/s (PAL)&lt;br /&gt;
- Deck-Hersteller: Sony&lt;br /&gt;
- Deck-Bezeichnungen und Codes: Keine bekannt&lt;br /&gt;
- Deckmotoren: Zweimotoriges Deck mit Hilfsmotoren: Capstan-Motor (Capstan), Reel-Motor (beide Wickelteller), Lademotor (Kassettenschacht), Fädelmotor (Fädeln), Trommelmotor (Kopftrommel)&lt;br /&gt;
- Fädelmechanismus: U-Load, Half-Loader&lt;br /&gt;
- Zählwerk: Mechanisch, Wickelumdrehungen&lt;br /&gt;
- Tracking: Manuell mittels Dreh-Poti&lt;br /&gt;
- Analoge Bildaufbereitung: Keine Details über interne Bildaufbereitung bekannt&lt;br /&gt;
- Digitale Bildaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Tonaufbereitung: Keine&lt;br /&gt;
- Videostandards: PAL, SECAM, NTSC&lt;br /&gt;
- Bandgeschwindigkeiten: Bei U-Matic gab es nie so etwas wie Longplay, daher nur eine Bandgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
- Besonderheiten: Multisystem-Rekorder für alle TV-Normen, programmierter Betrieb&lt;br /&gt;
- Baugleiche und bauähnliche Geräte: Sony VP-5030 (Player-Variante ohne Aufnahmefunktion)&lt;br /&gt;
- Hergestellt in: Japan (gemäß Geräteaufschrift &quot;Made in Japan&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Eignungstest (mit 5 Sternen Top-Wertung bis 1 Stern schlechteste Wertung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Nostalgiker: ***&lt;br /&gt;
Kein Klassiker schlechthin, aber ein günstiger Einstieg in die Welt von U-Matic. U-Matic selbst gehört in jede Sammlung eines ambitionierten &quot;Video-Privatmuseum&quot;-Betreibers und der &quot;Kleine&quot; bietet eine preiswerte Möglichkeit einzusteigen. Alternativen: Die ganz alten, noch nostalgischeren Toploader mit mehr Flair oder ein hochgezüchtetes SP-Gerät mit mehr Nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Amateure: **&lt;br /&gt;
Für den Heimbereich aus oben erwähnten Gründen eher weniger geeignet, ist der VO-5630 höchstens ein pflegeleichter und preiswerter Einstieg in die Welt von U-Matic. Ob man als Otto-Normal Verbraucher unbedingt in diese Welt einsteigen will, ist jedem selbst überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für ambitionierte Amateure: ****&lt;br /&gt;
Wer Spaß an neuen Formaten hat, findet hier einen preiswerten und pflegeleichten weil fehlerunanfälligen Einstieg. Die meisten U-Matic Filme die auf Ebay kursieren sind ohnehin Lowband-Aufnahmen. Daher ein Top-Einstiegsgerät, zumal es ein wenig leichter ist als seine großen Brüder und daher noch einigermaßen preiswert verschickt werden kann (DHL-Paket bis 31.5 Kilo reicht, selbst bei sehr intensiver Polsterung, die bei dem hohen Gewicht auch zweifelsohne nötig ist - mit 12,90 plus Verpackungsmaterial ist man schon dabei).&lt;br /&gt;
So kann man erst mal auf Schnupperkurs gehen bevor man viel Geld in einen SP-Rekorder mit allen Extras investiert. Ein Punkt Abzug: Wer sich seiner Sache sicher ist, sollte wegen des enormen Platzbedarfs pro Rekorder lieber gleich zum SP greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignung für Profis: *&lt;br /&gt;
Profis würde ich empfehlen, zum voll ausgestatteten SP-Gerät mit Dolby-Rauschunterdrückung zu greifen um für alle Fälle gerüstet zu sein. Außerdem schadet es nie, wenn einem ein Kopfstundenzähler im Nacken sitzt der wieder eine Wartung &quot;anmahnt&quot;, sonst läuft das Gerät möglicherweise noch ewig durch und versaut irgendwann wertvolle Kundenbänder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:&lt;br /&gt;
Ich sehe 20-30 Euro plus Versand für realistisch an. Alles andere ist für einen Einstiegsrekorder mit Basisausstattung einfach übertrieben, auch angesichts des hohen Alters. 
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    <pubDate>Sun, 13 Jan 2008 14:03:00 +0100</pubDate>
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